Für Berlins Immobilien gibt es viele Interessenten. Soll der Meistbietende zum Zug kommen oder der mit dem besten Konzept? Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1935697/Der-Kampf-um-das-Gesicht-von-Berlin.html
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Bauboom, Investitionsfieber, Rekordpreise – die Deutschen kaufen so viele Häuser und Wohnungen wie noch nie. Die meisten suchen dabei nach Sicherheit. Tatsächlich lassen sie sich auch auf eine Spekulation ein.
Quelle: http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13944675/Der-grosse-Immobilienrausch.html
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Stecken wir in einer Immobilienblase? Ja, aber nur in München und ein paar anderen Orten. Dort steigen die Preis immer weiter. Im Rest der Republik sieht es dagegen eher trist aus. Quelle:
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Eine große Problematik ist das Pflichtteilsrecht. Die engsten Familienangehörigen wie Kinder, Ehegatten und Eltern haben gesetzlich Anspruch auf einen Mindestanteil am Nachlass des Verstorbenen. Wenn man also eine Wohnung vererbt, sollte man aufpassen, dass sämtliche Pflichtteile trotzdem abgedeckt sind. Unangenehm kann es werden, wenn die Wohnung noch zu Lebzeiten verschenkt wurde und der Beschenkte nach dem Tod des Geschenkgebers plötzlich mit Forderungen von dessen Kindern oder vom Ehegatten konfrontiert ist, weil deren Pflichtteil durch die Schenkung verkürzt wurde.
Ob man die Wohnung verschenkt oder vererbt, macht aus steuerlicher Sicht keinen Unterschied. Während die Schenkung aber einseitig nicht widerrufbar ist, kann man ein Testament jederzeit abändern. Bevor man die Wohnung verschenkt, sollte man sich jedenfalls sicher sein, dass man diese selbst nicht mehr braucht. Falls doch, kann man sich ein Wohnungsrecht einräumen lassen und somit in den vier Wänden weiter residieren, obwohl das Objekt bereits dem Beschenkten gehört. Quelle: http://diepresse.com
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Die Grünen haben bereits beschlossen, die Einnahmen aus der Erbschaftsteuer auf jährlich acht Milliarden Euro verdoppeln zu wollen. „Wir prüfen die Freibeträge und Steuersätze, wir wollen keine Ausnahmeregelungen mehr“, sagt die grüne Steuerexpertin und Bundestagsabgeordnete Lisa Paus. Steuerexperten raten, vorgesehene Vermögensübertragungen vorzuziehen. Quelle: http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/erbschaftsteuer-steuervorteile-fuer-reiche-erben-auf-der-kippe/6366312.html
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Seit Bekanntwerden der „Schrottimmobilienaffäre“ sind deutlich mehr Beschwerden bei der Berliner Notarkammer eingegangen als zuvor. In der Regel gebe es jährlich zwischen 30 und 60 Beschwerden über Notare, teilte die Notarkammer am Donnerstag mit. Allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres seien es bereits 27. Alles, was in einem möglichen Zusammenhang mit windigen Immobiliengeschäften stehe, werde sofort an das Landgericht als zuständige Dienstaufsicht zur Prüfung weitergeleitet, erklärte Kammerpräsidentin Elke Holthausen-Dux.
Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/immobilienaffaere-mehr-beschwerden-gegen-notare,10809148,11955132.html
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Berlins Finanzsenator Nussbaum hat den Verkauf der früheren Münzprägefabrik am Spreehafen an Karstadt-Investor Nicolas Berggruen gestoppt. Der sollte das Grundstück wegen seines Nutzungskonzepts für 6,1 Millionen Euro erhalten – obwohl höhere Angebote vorlagen. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1934846/Finanzsenator-stoppt-Verkauf-an-Berggruen.html
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Die Preise für Wohneigentum beruhigen sich allmählich. Mit steigenden Preisen für Immobilien ist derzeit nicht zu rechnen. Doch bei der Betrachtung einzelner Städte und Regionen zeigen sich deutliche Unterschiede mit teils hoher Preisdynamik. Die Euphorie auf dem deutschen Immobilienmarkt hat sich merklich abgeschwächt. Weder die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen noch die Wohnungsmieten steigen im bundesweiten Durchschnitt aktuell weiter an. Doch die regionale Preisentwicklung differenziert sich weiter. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des F+B-Wohn-Index hervor. Quelle: http://www.meineimmobilie.de/geld-steuern/immobilie-finanzieren/preisberuhigung-am-immobilienmarkt
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Luxuswohnungen, Hotel, Esoterik-Hochschule – es hat schon viele Pläne für die ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg gegeben. Luxuswohnungen, Hotel, Esoterik-Hochschule – es hat schon viele Pläne für die ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg gegeben. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1933183/Neue-Plaene-fuer-Abhoerstation-auf-dem-Teufelsberg.html
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Dass der Wrangelkiez mal eine Touristenhochburg wird, hätte noch vor ein paar Jahren kaum jemand geglaubt. Inzwischen ist so beliebt, dass sich die als alternativ und liberal geltenden Kreuzberger von dem bunten Treiben vor ihren Türen gestört fühlen. Jung sind die meisten Touristen, die das Bild vom Wrangelkiez im Südosten Kreuzbergs prägen. Das etwa 46 Hektar große Altbauquartier zwischen Schlesischem Tor, Spree und Görlitzer Park ist das, was man in Hauptstadt-Reiseführern einen Hotspot nennt – ein außerordentlich beliebtes Ausgeh-Ziel. Dass der Wrangelkiez mal eine Touristenhochburg wird, hätte noch vor ein paar Jahren kaum jemand geglaubt, sagt der Stadtsoziologe Sigmar Gude vom Forschungsinstitut Topos. Das Einkommensniveau steigt, ähnlich wie im Graefekiez und entlang der Bergmannstraße in Kreuzberg. Aktuelle Statistiken gebe es nicht, wohl aber viele Belege, sagt der Stadtsoziologe. Als Beispiel führt er die Entwicklung der Mieten an, die im Wrangelkiez um bis zu 27 Prozent gestiegen sind – das ist ein Spitzenwert in Berlin. Betrug die Durchschnittsmiete im Jahr 2011 noch 4,90 Euro pro Quadratmeter, liegt sie laut Mietspiegel bei Neuvermietungen aktuell bei 6,60 Euro. Auch die Zusammensetzung der Bewohnerschaft hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Zwar hat im Wrangelkiez noch immer fast jeder Zweite einen Migrationshintergrund, aber die Herkunftsländer sind andere. Der Anteil türkischer Migranten ist von 70 auf 50 Prozent gesunken. Dafür stieg der Anteil von EU-Ausländern, vor allen von Spaniern, Italienern und Briten. Jeder vierte Ausländer, der im Wrangelkiez wohnt, stammt aus EU-Ländern. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wrangelkiez-mehr-besucher–hoehere-mietkosten,10809148,11939440.html
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uroschwäche und Finanzkrise machen Wohnobjekte in Hamburg, München und Berlin zur gefragten Geldanlage für internationale Investoren. Die Preise steigen schnell. Schon jede zweite Immobilie, die ihren Eigentümer in Berlin, Hamburg oder München wechselt, wird von ausländischen Anlegern gekauft. Die Folge sind rasant steigende Preise und in absehbarer Zeit höhere Mieten. Ein Bericht der Bundesbank meldet für 2011 einen Auftrieb bei den Preisen für Wohnimmobilien von 5,5 Prozent, in Ballungsräumen wie Hamburg und München stiegen die Preise für sogenannte Zinshäuser sogar um durchschnittlich 7 Prozent. Zahlen, die auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen mögen, Fachleute aber aufschrecken: Immerhin liegt das Preiswachstum damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Von einem „nie gekannten Boom“ berichtete Experte Rainer Zitelmann auf einer Fachtagung über den Verkauf von Zinshäusern an ausländische Investoren. Mit Zinshäusern sind Mehrfamilienhäuser gemeint. Von drei Bundesbürgern wohnen zwei zur Miete. Die Hauptstadt gilt im internationalen Vergleich noch als Schnäppchenmarkt: Der durchschnittliche Preis für eine 80-Quadratmeter-Eigentumswohnung beträgt 110.000 Euro – in Oslo zahlen Investoren 360.000, in London rund 500.000 Euro. Die relativ niedrigen Preise in Berlin, aber auch in anderen, teureren deutschen Großstädten locken große institutionelle Investoren und vermögende Privatanleger, aber auch Steuerflüchtige aus Griechenland und Italien oder Russen, die ihren neuen Reichtum vor und nach der Präsidentenwahl Putins lieber auf Nummer sicher bringen. Quelle: http://www.taz.de/Deutsche-Immobilien-werden-aufgekauft/!89927/
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n der Debatte um eine neue Wohnungspolitik für Berlin hat Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) erneut seinen Kollegen im Senat, Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD), angegriffen. Nußbaum bezifferte die Kosten des von Müller verhängten Mietenstopps auf eine Million Euro im Monat. Der Stadtentwicklungssenator hatte – gerade im Amt – im Dezember vergangenen Jahres den städtischen Wohnungsbaugesellschaften pauschale Mieterhöhungen untersagt. “Den Mietenstopp zahlen nun auch die Steuerzahler, die nicht in den Wohnungen wohnen”, sagte Nußbaum nach der Senatssitzung am Dienstag. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1933168/Mietenstopp-Senator-aergert-Senator.html
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Landeseigene Grundstücke dürfen in Berlin vorerst nicht mehr unter Verkehrswert/Marktwert an Investoren verkauft werden. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) überarbeite die Liegenschaftspolitik und prüfe in diesem Zusammenhang auch die Vergabe von Grundstücken, sagte ein Sprecher des Finanzsenats am Dienstag und bestätigte damit Medienberichte. Während der Prüfung würden keine Grundstücke unter Verkehrswert verkauft. Ziel der neuen Liegenschaftspolitik sei die vollständige Transparenz bei der Vergabe, betonte der Sprecher. Bislang wurden einzelne Grundstücke aus politischen Gründen gezielt an Investoren verkauft. Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) wollte die Direktvergabe unter anderem nutzen um Kulturprojekte zu erhalten oder den Anstieg der Mieten zu verhindern. Diese Liegenschaftspolitik könnte die Landeskasse Berichten zufolge aber Millionen kosten und Nußbaums Ziel gefährden, 2020 einen Haushalt ohne neue Schulden aufzustellen. Quelle: http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article1932663/Finanzsenator-greift-in-Wohnungspolitik-ein.html
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Es ist das 63. Shoppingcenter Berlins und bereits das vierte an der Steglitzer Schlossstraße: Am 4. April eröffnet der „Boulevard Berlin“ auf dem Gelände des ehemaligen Wertheim-Warenhauses zwischen Schildhorn- und Treitschkestraße. 180 Läden und Lokale siedeln sich auf 76 000 Quadratmetern an – darunter die Modemarken Esprit, Hallhuber, Hollister, Mexx, S. Oliver, Gerry Weber und Zara. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-einzelhandel-viertes-shoppingcenter-fuer-steglitz/6346578.html
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Die New Yorker Guggenheim-Stiftung sagt einen in Kreuzberg geplanten Openair-Lab nach Drohungen ab. „Diese Chaoten sind ein Standortrisiko für Berlin“, sagte Innensenator Henkel. Das Landeskriminalamt hat Ende der vergangenen Woche die Gefahren abgeschätzt, die dem Projekt drohen. In der Analyse heißt es, dass Sachbeschädigungen zu erwarten seien, falls die Organisatoren nicht für einen ständigen Wachschutz sorgen würden. Zudem sei zu befürchten, dass Aktivisten Veranstaltungen stören könnten.Das Grundstück direkt an der Spree steht seit Jahren im Fokus linker Aktivisten. Schon im Juni 2010 war die Brache im Anschluss an eine Demonstration von Mediaspree-Gegnern besetzt worden. Anfang März hatten Aktivisten die erste Veranstaltung des Labs mit Kreuzberger Anwohnern massiv gestört. Immer wieder hatte es auch in Berlin in den vergangenen Jahren Angriffe auf Bauprojekte gegeben. Vor allem die O2-World an der Spree in Friedrichshain ist ständig Ziel von politisch motivierten Sachbeschädigungen. Die Eröffnung der Sporthalle im September 2008 musste von mehreren Hundertschaften der Polizei geschützt werden.Aktuell berät das Landeskriminalamt auch den Autokonzern Daimler, der neben der O2-Halle seine neue Vertriebszentrale bauen will. Ein erstes Gespräch zum Thema Sicherheit habe es schon gegeben, hieß es im Präsidium. Heftigen Anfeindungen war im Jahr 2007 auch McDonald’s ausgesetzt, weil die Restaurantkette in Kreuzberg eine Filiale eröffnete. Kaum noch zu zählen sind die Attacken mit Farbbeuteln, Steinen oder Brandsätzen auf Neubauten, wie beispielsweise auf das „Carloft“ in der Reichenberger Straße, ein Luxus-Wohnprojekt. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/openair-lab-abgesagt-henkel-chaoten-sind-standortrisiko-fuer-berlin/6347158-2.html
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Landeseigene Grundstücke dürfen vorerst nicht mehr unter Verkehrswert an einen Investor vergeben werden. Nußbaum lässt die Durchführung solcher Direktvergaben überprüfen, laufende Verfahren sind gestoppt. Künftig zählt das höchste Gebot und das darf nicht unter „Verkehrswert“ der Grundstücke liegen. Die Landeshaushaltsordnung schreibe vor, dass „Grundstücke grundsätzlich nur zum vollen Wert veräußert werden dürfen“. Verkäufe unter Wert seien die Ausnahme und bedürften der Rechtfertigung. Der Chef des Liegenschaftsfonds Holger Lippmann, der alle Verkäufe landeseigener Grundstücke abwickelt, bestätigte, dass der Fonds vorerst keine Grundstücke mehr direkt vergibt. „Wir sind nur Dienstleister, die Regeln macht der Senat“, sagte Lippmann. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/mietpreise-finanzsenator-bremst-berliner-wohnungspolitik-aus/6347224.html
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Der Berliner Senat bereitet sich darauf vor, dass das Riesenrad am Bahnhof Zoo nicht mehr realisiert wird und sucht neue Ideen für die Nutzung der Fläche. Bis Ende Oktober vorigen Jahres hätte sich eigentlich am Bahnhof Zoo ein 175 Meter hohes Aussichtsrad drehen sollen – doch daraus wurde nichts. Stattdessen wachsen nur wilde Büsche auf der Fläche zwischen der Stadtbahntrasse und der Hertzallee. Jetzt bereitet sich der Senat darauf vor, dass das Riesenrad nicht mehr realisiert wird.
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In Lichtenberg entstehen preisgünstige Appartements. In das „Q 216“ sollen künftig Studenten und Singles einziehen, die nicht viel Geld fürs Wohnen ausgeben können. Es war wohl eines der Häuser, an denen in der DDR am längsten gebaut wurde: Vom neun- bis elfgeschossigen Bürogebäude an der Frankfurter Allee 116 in Lichtenberg standen jahrelang nur die Fahrstuhlschächte, weil der Boden abgesackt war. Schließlich fertiggestellt Ende der 1980er-Jahre, diente es verschiedenen Reichsbahnstellen als Dienstsitz, zuletzt der Deutschen Bahn. Nachdem der Plattenbau nahe der Lichtenberger Brücke mehrere Jahre lang leer stand, sind dort wieder Bauarbeiter tätig. In das „Q 216“ (Quartier 216) sollen künftig Studenten und Singles einziehen, die nicht viel Geld fürs Wohnen ausgeben können. Im April soll die Vermietung der 438 Appartements beginnen. Die Werbung dafür hängt bereits am Haus. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/guenstige-wohnungen-in-lichtenberg-quartier-an-den-gleisen,10809148,11923772.html
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Tagsüber eine spiegelnde Solarfassade mit LED-Anzeige und Werbung, nachts bunte Videokunst – so stellt sich Gert Eckel die Zukunft des Steglitzer Kreisels vor. Der Architekt lässt nicht locker: Obwohl das Land Berlin bereits die Planung der Asbestsanierung in Auftrag gegeben hat, macht sich der Architekt weiter für sein Nutzungs-Konzept stark.
Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1930132/Steglitzer-Kreisel-mit-Solarfassade.html
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Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) hat die Direktvergabe von Grundstücken durch den Liegenschaftsfonds an Investoren gestoppt – eine Entscheidung, die in Marzahn-Hellersdorf für Unmut sorgt. Marzahn-Hellersdorfs Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff (CDU) ist sauer auf den Finanzsenator. Ulrich Nußbaum (parteilos) hat am Montag angewiesen, die Direktvergaben von Grundstücken durch den Liegenschaftsfonds an Investoren zu stoppen. Neun Grundstücke sollten allein in Industriegebieten von Marzahn und Biesdorf auf diese Art und Weise veräußert werden, also ohne Ausschreibung. Verhandelt wird darüber teilweise seit 2010.Hintergrund der Nußbaum-Entscheidung ist die Neuordnung der Liegenschaftspolitik durch den Senat. Wie berichtet, soll der Fonds künftig kommunale Immobilien, die das Land nicht mehr braucht, stärker nach Nutzungskonzepten und Sozialverträglichkeit vergeben. So könnten beispielsweise preisgünstige Standorte für den Wohnungsbau entwickelt werden. Zuvor zählte bei der Vergabe fast ausschließlich das Höchstgebot.„Wir verhandeln aber nur um Grundstücke in Industriegebieten“, sagt Gräff. Er sagt, dass Unternehmensansiedlungen in Berlin sowieso viel zu lange dauern, bis zu anderthalb Jahre. Nußbaums Sprecher Philip Husemann sagt: „Wir wollen eine höchstmögliche Transparenz bei Grundstücksgeschäften, das muss sich auch in der Liegenschaftspolitik widerspiegeln.“ Zur Anweisung seines Dienstherren will er sich nicht äußern. Irene Mischler, die Sprecherin des Liegenschaftsfonds, wiegelt ab: „Die geplanten Direktvergaben sind nicht gestoppt, sie werden nur noch einmal geprüft.“ Verzögerungen werde es dadurch allerdings geben, sagt sie. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/grundstuecksvergabe-investoren-muessen-laenger-warten,10809148,11914404.html
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In Deutschland gibt es eine Million Baudenkmäler. Aber auch sie können energetisch saniert werden, ohne sie zu verschandeln. In der Ära von Energiewende und Klimaschutz sei der Besitz eine besondere Herausforderung, weil an Unterhaltung und Erneuerung von den Behörden besondere Anforderungen gestellt werden. Zeitgemäß und nachhaltig ist bei Denkmälern nur eine Sanierung, die auch energieeffizient ist. Diese bedeutet in der Regel eine umfassende Erneuerung der Gebäudehülle und eine Modernisierung der Heiztechnik. Kellerdecken, Fassaden und das Dach müssen gedämmt werden, Fenster und Türen dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Das alles ist kein Problem, könnte man meinen. Aber wenn kein Stein auf dem anderen bleibt, ist die Denkmaleigenschaft eines Gebäudes schnell dahin. Oder umgekehrt: Will man ein denkmalgeschütztes Haus sanieren, muss man behutsam vorgehen. Das ist ein rechtliches Muss, um den Charakter des Baudenkmals zu erhalten. Viele Hindernisse liegen auf der Hand. Platten zur Wärmedämmung einer denkmalgeschützten Schmuckfassade müssen innen angebraucht werden. Auch darf ein Fachwerkhaus aus der Renaissance nicht mit einem grellbunten PVC-Fassadenbelag oder mit ungeteilten Kunststofffenstern verunstaltet werden. Quelle: http://www.morgenpost.de/wirtschaft/finanzen/article1930480/Denkmalschutz-ist-kein-Hindernis-fuer-ein-Solardach.html
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Prima Idee. Wer nur 25 Quadratmeter Wohnfläche hat, kann die auch zahlen, wenn die Mieten noch mehr steigen. Zusammenrücken als Lösung für den Berliner Wohnungsmarkt? Blöd nur, dass 25 Quadratmeter für Familien zu wenig sind. Kein Patentrezept also, sondern Schnapsidee, auch wenn Wohnungsunternehmen und Senat darauf verweisen, dass sich die Wohnfläche pro Mieter seit dem Mauerfall auf 38 Quadratmeter verdoppelt habe. Nur eines macht der Vorschlag klar: dass es eng wird in der Stadt. Berlin ist durch Zuzug und die wachsende Zahl von Singles um 140 000 Haushalte gewachsen – das sind so viele Wohnungen wie sie der Bezirk Kreuzberg hat. Bis 2020 wird mit weiteren 130 000 Haushalten gerechnet. Höchste Zeit also, mit dem Wohnungsbau zu beginnen. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/berliner-wohnungsmarkt-eine-brache/6342526.html
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Der spanische Fiskus überprüft in letzter Zeit immer häufiger die bei Käufen und Verkäufen, Erbschaften und Schenkungen einer Immobilie deklarierten Wertangaben, um die zu zahlenden Steuern in die Höhe zu treiben.Dazu ist das Finanzamt berechtigt, weil die Steuern bei Übertragungen von Immobilien nach deren tatsächlichem Verkehrswert und nicht nach dem vereinbarten Preis berechnet werden. Laut spanischem Obersten Gerichtshof entspricht der tatsächliche Verkehrswert einer Immobilie dem Preis, den ein unabhängiger Käufer unter normalen Marktbedingungen zu zahlen bereit wäre. In jedem Fall muss auch eine Überprüfung des Wertes und eine damit verbundene Steuernachzahlung nicht einfach hingenommen werden. Es gibt immer die Möglichkeit, den deklarierten Wert zu rechtfertigen und sich so gegen eine Nachzahlung zu wehren, beispielsweise mit dem Gegengutachten eines unabhängigen Sachverständigen.
Quelle: http://www.mallorcazeitung.es/recht-steuern/2012/03/08/verkehrswert-mallorca-finca-wahre-preis-immobilie/23055.html
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Berlin lockt mehr Gäste aus dem In- und Ausland an. 639.523 Touristen wurden im Januar in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen gezählt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 13,5 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um mehr als elf Prozent auf knapp 1,4 Millionen. Die meisten ausländischen Touristen kamen aus Großbritannien, Italien und Russland. Die Aufenthaltsdauer betrug im Durchschnitt 2,1 Tage. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1928826/Berlin-lockt-wieder-mehr-Touristen-an.html
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Der Immobilienboom in Deutschland lässt Bauindustrie und Handwerk auf ein neues Spitzenjahr 2012 hoffen. Vor allem im Wohnungsbau erwartet die Bundesvereinigung Bauwirtschaft nach 2011 noch ein kräftiges Plus. “Die Angst vor Inflation und Eurokrise gibt immer mehr Bürgern Anlass, die Anschaffung einer eigenen Immobilie zu planen”, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Schneider am Donnerstag in München bei der Internationalen Handwerkermesse. Die Eigentumswohnungen werden immer häufiger von ihren Besitzern selbst genutzt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden für das Jahr 2010 mitteilte. Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:immobilienboom-beschwingt-bau-eigentumswohnungen-gefragt/70009333.html?mode=print
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Die Zahl der Baugenehmigungen war 2011 auf Rekordhöhe. Kleine kostengünstige Wohnungen bleiben aber Mangelware. Der Senat will den angekündigten Stadtentwicklungsplan „Wohnen“ erst im Sommer 2013 beschließen.
Bei den Bestandskaltmieten liegt die Stadt mit durchschnittlich 5,21 Euro pro Quadratmeter (bei den BBU-Gesellschaften nur 4,91 Euro) eher auf Kleinstadtniveau. Und bei Neuvermietungen steigt der Satz schon auf 6,50 Euro und mehr. Neubauwohnungen sind kaum unter neun Euro zu haben. Ein wesentlicher Grund, der den Bau von preisgünstigen Wohnungen verhindert, seien überzogene Energiespar- und Schallschutz-Verordnungen, kritisierte Architekt Tobias Nöfer. „Wir haben eine Explosion von teilweise irrsinnigen Vorschriften“, bestätigt BBU-Vorständlerin Maren Kern. Neubauten können deshalb von BBU-Mitgliedern nur zu Kaltmieten zwischen 8,50 und zehn Euro pro Quadratmeter errichtet werden. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-stadtentwicklung-gebaut-wird-viel-aber-nicht-fuer-alle/6333106.html
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Ein Mal im Jahr zeigt die Berliner Architektenkammer das Beste der vergangenen zwölf Monate. Diesmal überstanden von 214 eingereichten Projekten nur 39 die strenge Jury, zu denen noch einmal dreißig Arbeiten gestellt wurden, die in Wettbewerben gekürt worden waren. Bis Sonntag noch kann man sie im Stilwerk an der Kantstraße sehen, darunter eine aus Lehm, Stroh und Holz gebaute System-Vorschule für Mosambik (Architekt: Eike Roswag), oder das Luftfahrtmuseum in Krakau (Pysall), eine Betonhalle, die das Fliegen nachbilden will. Die große Zeit der Berliner Moderne ist in dieser Schau offenbar und wieder einmal Vorbild für eine Erneuerung der regionalen Baukunst.
Noch bis 17. 3. (Sonnabend) von 8 bis 22 Uhr, Stilwerk, Kantstraße 17. Katalog: Architektur in Berlin, Verlag Braun, Berlin 2012, 190 S., 29,90 Euro. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/kultur/architektur-so-baut-berlin,10809150,11899180.html
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Rot-Schwarz denkt über eine Teilrenovierung des ICC bis 2020 nach und plant, die Kosten dafür auf 250 Millionen Euro zu begrenzen. Die Messe muss sich darauf einstellen, an den Kosten beteiligt zu werden. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/schadstoffbelastetes-kongressgebaeude-koalition-will-icc-in-etappen-sanieren/6328550.html
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Geschrieben von N.J.Elles in Presseschau
Der Ruf Friedrichshains hat sich verändert. Früher gab es mehr Obdachlose. Nun ist die Umgebung sauberer und moderner geworden. Das zieht junge Leute in den Bezirk, doch die Mieten steigen. „Die Gegend hat sich sehr gewandelt“, sagt Haedicke. Die vorher vielfältige Infrastruktur sei mit der Zeit einer Landschaft aus Kneipen, Bars, Spätkauf-Läden gewichen. „Früher gab es hier alle möglichen Läden, heute viel Gastronomie. Besonders für die älteren Anwohner ist das schwierig, einige meiner Kunden sind bereits in andere Bezirke umgezogen“, sagt die Friseurin. Erst im Laufe der Jahre entwickelte sich die Infrastruktur wieder zum Positiven. Ausländische Investoren sanieren und errichten Gebäude, selbst auf der tristen südlichen Seite vom Ostkreuz. Dafür, dass sich diese Ecke langsam zum Trend-Kiez entwickelt, sorge auch das überwiegend junge Publikum. „Es kommen mehr junge Leute her, auch viele Studenten. Der Altersdurchschnitt ist gesunken.“ Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/friedrichshain-die-verrufene-gegend-hat-ihr-image-veraendert,10809148,11898558.html
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Für Büros am Flughafen gilt die einfache, aber teure Formel “Spitzenlage: Spitzenpreise”. Dennoch ist das erste Bürogebäude des neuen Brandenburg Airport Centers schon fast vermietet. Verbaut wurden hochwertige Materialien. Das BAC ist teil der “Airport City”. Nur 150 Meter vom Haupteingang des künftigen BER entfernt, befindet sich künftig eine der Top-Adressen für Firmen in der Region – das Berlin-Brandenburg Airport Center, kurz BAC. Noch arbeiten hier Handwerker, doch ab Mai sollen die ersten Mieter einziehen. Zu Preisen wie in innerstädtischen Spitzenlagen: Zwischen 17 und 20 Euro Netto-Kaltmiete kostet der Quadratmeter. Am Potsdamer Platz zahlt man für Büros nur etwa zwei Euro mehr. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg-airport-center-durch-die-arkaden-direkt-zum-terminal,10809148,11897904.html
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Während die Hauptstadt im Fußball gegen den Abstieg kämpft, zählt sie auf dem Immobilienmarkt zu den Aufsteigern. In zentralen Stadtteilen wie Charlottenburg und Kreuzberg haben sich Wohnungen auf breiter Front um 20 Prozent verteuert. Mit durchschnittlich 1800 Euro pro Quadratmeter zahlen Wohnungskäufer stadtweit trotzdem nur halb so viel wie in München. Besonders gefragt sind Wohnungen mittlerer Größe innerhalb des S-Bahn-Rings.
Vor allem günstige Mietwohnungen würden dort immer knapper, hat das Wohnungsunternehmen GSW Immobilien ermittelt. In Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg legen die Mieten daher besonders stark zu, in äußeren Stadtbezirken – sowohl in den billigen im Nordosten als auch den teureren im Südwesten – hingegen kaum. Die Nachfrage der Mieter ist in Berlin entscheidend, 86 Prozent der Berliner wohnen zur Miete.
Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/ratgeber-hintergrund/analyse-berlin/6303466-2.html
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Geschrieben von N.J.Elles in Presseschau
So wie in Tempelhof soll es in Tegel nicht werden, das haben sich Senat und Wirtschaft in der Stadt geschworen. Doch bislang ist alles in der Schwebe und nur klar, dass der Flughafen am 2. Juni seinen Betrieb einstellt. Die weitere Nutzung ist nur schemenhaft erkennbar, und darüber sind die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) besorgt.
Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1926157/Berliner-Wirtschaft-fuerchtet-Stillstand-auf-dem-Tegel-Areal.html
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Geschrieben von N.J.Elles in Presseschau
Immobilien in der Hauptstadt waren 2011 so gefragt wie seit Jahren nicht mehr. Wohnungen und Häuser wurden im letzten Jahr für 11 Milliarden Euro verkauft – das entspricht einer Umsatzsteigerung von 27. Prozent. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1925258/Interesse-an-Berliner-Immobilien-waechst-weltweit.html
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Wie sehen Gewinner der Gentrifizierung aus? Ein wenig wie der Buchhändler William Thacker, gespielt von Hugh Grant im Film „Notting Hill“, der das Leben in diesem Londoner Viertel zeigt, bevor es endgültig so glamourös wie unbezahlbar wurde. Die Liebesgeschichte zwischen dem tollpatschigen Buchhändler und dem superscharfen Hollywoodstar, gespielt von Julia Roberts, basiert auf dem sozialen Möglichkeitsraum, den ein trendiges Stadtviertel haben kann: Nur dort können sich ein intellektueller Träumer und die berühmteste Frau der Welt auf Augenhöhe begegnen. Wie sehen Gewinner der Gentrifizierung aus? Ein wenig wie der Buchhändler William Thacker, gespielt von Hugh Grant im Film „Notting Hill“, der das Leben in diesem Londoner Viertel zeigt, bevor es endgültig so glamourös wie unbezahlbar wurde. Die Liebesgeschichte zwischen dem tollpatschigen Buchhändler und dem superscharfen Hollywoodstar, gespielt von Julia Roberts, basiert auf dem sozialen Möglichkeitsraum, den ein trendiges Stadtviertel haben kann: Nur dort können sich ein intellektueller Träumer und die berühmteste Frau der Welt auf Augenhöhe begegnen.
Im Südwesten Berlins, in einem sehr bürgerlichen Vorort der heutigen Hauptstadt, war es der von den Nazis vertriebene Architekturhistoriker Julius Posener, der mit seinen Studenten verhinderte, dass inzwischen denkmalgeschützte Ikonen der Baugeschichte abgerissen wurden. Hausbesetzer erledigten damals den Job der Konservatoren. In Berlin-Kreuzberg wiederum fanden Linksradikale, Hausbesetzer, Intellektuelle und Bauunternehmer mitunter kurios zueinander.
Etwa im Restaurant „Exil“ am Paul-Lincke-Ufer, das vom Schriftsteller und Philosophen Oswald Wiener betrieben wurde. Die kunstsinnige Bourgeoisie steckte den dort um eine Spende bittenden Hausbesetzern oft Hundert-Mark-Scheine zu und munterte sie auf, die Kahlschlag- und Abrisspolitik des Berliner Senats zu stoppen.
Jene Viertel, die in der Zeit um 1980 erbitterte Straßenschlachten erlebt haben, gelten heute als Schatzkästlein der deutschen Hauptstadt. Der idyllischste Ort Berlins ist jener Teil Kreuzbergs, der von wütenden Idealisten instandbesetzt und schließlich auf ziemlich klassische Weise gekauft wurde. Quelle: http://www.welt.de/kultur/article13868295/Was-ist-eigentlich-schlimm-an-der-Gentrifizierung.html
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Berlins größte Baugrube befindet sich am Leipziger Platz. Hier entsteht bis zum Jahr 2014 ein neues Stadtquartier. Dem Projekt kommt städtebaulich eine besondere Funktion zu, weil mit ihm eine attraktive Verbindung zwischen Potsdamer Platz und Friedrichstraße geschaffen wird. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/leipziger-platz-ein-buddelkasten-in-xxl,10809148,11876808.html
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Günstige Mieten? Da denkt man nicht zuerst an Charlottenburg-Wilmersdorf. Schließlich wird der Bezirk schon fast reflexhaft als gutbürgerlich bezeichnet. Die Straßen zwischen Kudamm und Savignyplatz, die Gegend um den Ludwigkirchplatz und der Ortsteil Grunewald zählen schließlich zu den beliebtesten und teuersten Wohngegenden der Stadt. Günstige Mieten? Da denkt man nicht zuerst an Charlottenburg-Wilmersdorf. Schließlich wird der Bezirk schon fast reflexhaft als gutbürgerlich bezeichnet. Die Straßen zwischen Kudamm und Savignyplatz, die Gegend um den Ludwigkirchplatz und der Ortsteil Grunewald zählen schließlich zu den beliebtesten und teuersten Wohngegenden der Stadt. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/edler-wohnen-in-der-city-west/6305712.html
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In Moabit werden Grünflächen umgestaltet und dutzende Bäume gefällt. Dagegen protestieren Anwohner. Noch einmal 35 Bäume sollen in diesem Jahr folgen. Um die Bürger in Schach zu halten, wurden Zäune aufgestellt. Und damit Dutzende von Bäumen ohne störende Proteste abgeholzt werden konnten, war auch die Polizei vor Ort. Unter ihrem Schutz ließ der Bezirk Mitte im vergangenen Herbst im Ottopark mitten im Moabiter Zentrum mehr als 50 Bäume fällen. Noch einmal 35 Bäume sollen in diesem Jahr folgen, wenn auch der westliche Teil des Kleinen Tiergartens bis zur Stromstraße umgestaltet wird. Umweltverbände und Bürgerinitiativen kritisieren das Vorgehen: Bürgerbeteiligung würde fehlen, die Proteste ignoriert, man würde „hingehalten und vom Bezirk ausgetrickst“. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berlin-moabit-suendenfall-im-park,10809148,11876410.html
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Berlin, Berlin, wir kaufen uns Berlin – so hört sich wohl der Fangesang der Immobilienbranche an. Die Statistik zeigt, dass die Nachfrage nach Immobilien 2011 noch weiter gestiegen ist. Erstmalig wurden Immobilien für über elf Milliarden Euro verkauft – bei Mietshäusern gab es sogar eine Steigerung von knapp einem Viertel. So viel Boom war nie. Für Berlin ist das eine gute Nachricht: Die Hauptstadt wird immer attraktiver, immer mehr ausländische Anleger sehen Zukunftspotenzial und bringen Wirtschaftskraft an die Spree – und das Land hat fast 500 Millionen Euro Grunderwerbssteuer eingenommen. Die schlechte Nachricht: Die steigenden Verkaufspreise bei Wohnhäusern beschleunigen die Mietentwicklung – Rendite schlägt soziale Verantwortung. Die Verkaufsstatistik 2011 liest sich deshalb wie ein dringender Arbeitsauftrag an den rot-schwarzen Senat, rasch konkrete Instrumente zu entwickeln, damit Wohnen auch für einkommenschwache Mieter bezahlbar und Armutsumzüge an den Stadtrand ein Schreckgespenst bleiben. Die Aufgabe ist riesig: Um Entlastung zu schaffen, müssten jährlich 12 000 Wohnungen gebaut werden, sagen Fachleute – die Großsiedlung Märkisches Viertel hat 17 000 Wohnungen. Quelle:
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Wer eine Immobilie in Berlin kaufen will, muss dafür immer mehr bezahlen. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen im vergangenen Jahr im Schnitt von 135.000 auf 140.000 Euro, Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich von rund 270.000 auf rund 280.000 Euro. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/steigende-umsaetze-gute-geschaefte-mit-immobilien,10809148,11856712.html
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Egal ob Eigentumswohnung, Mietshaus oder Büro- und Geschäftsgebäude: Berliner Immobilien waren 2011 so gefragt wie seit Jahren nicht. Das geht aus den vorläufigen Daten zum Berliner Grundstücksmarkt hervor, die der Gutachterausschuss für Grundstückswerte jetzt vorgelegt hat. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1925370/Wohnungen-und-Haeuser-fuer-11-Milliarden-Euro-verkauft.html
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Das Geschäft mit Immobilien und Bauland in Berlin boomt. Knapp elf Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr beim Grundstückshandel umgesetzt, über ein Viertel mehr als im Jahr 2010. Die Stadt profitiert davon.Das starke Wachstum entlastet den notleidenden Landeshaushalt. Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer, die bei jedem Immobilienverkauf fällig wird, stiegen nach Angaben der Senatsverwaltung für Finanzen 2011 im Vergleich zum Vorjahr um fast 100 Millionen Euro – auf insgesamt 485 Millionen Euro. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gefragter-lebensraum-alle-welt-kauft-berliner-immobilien/6311194.html
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Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte hat vorläufige Zahlen über die Entwicklung des Immobilienmarktes im Jahr 2011 veröffentlicht.
Der Vorjahresvergleich zeigt:
- Berliner Immobilienmarkt 2011 wieder mit deutlichem Plus bei Umsatzzahlen.
- Die Anzahl der Kaufverträge hat sich 2011 um 16 % auf über 30.000 Vertragsabschlüsse erhöht.
- Die umgesetzte Geldmenge ist infolge höherer Marktaktivitätenum um 27 % auf knapp 11 Mrd. € angestiegen bei gleichzeitig gestiegenem Flächenumsatz.
- Insbesondere bei Renditeobjekten ist seit 2010 eine deutliche Steigerung des Geldumsatzes zu verzeichnen
(z.B. bei Büro- und Geschäftshäusern Anstieg über 50 % auf 1,54 Mrd. € Geldumsatz im Jahr 2011).
- Starker Preisdruck zeigt sich in gefragten Innenstadtlagen-
Quelle: Gutachterauschuss für Grundstückswerte in Berlin
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Der Kauf von Häusern und Wohnungen in Berlin wird teurer. Das Abgeordnetenhaus beschloss am Donnerstag mit großer Mehrheit die Anhebung der Grunderwerbssteuer um 0,5 Punkte auf 5,0 Prozent. Nur die Linken und ein Mitglied der Piratenfraktion stimmten dagegen. Ein Pirat enthielt sich. Die höhere Steuer soll vom 1. April an gelten. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) verspricht sich davon jährliche Mehreinnahmen von 50 Millionen Euro.
Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article13911713/Abgeordnetenhaus-erhoehte-Grunderwerbsteuern-in-Berlin.html
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Einer der namhaftesten Berliner Immobilienentwickler, die Chamartin Immobilien AG (CMI AG), hat am Dienstag Insolvenz angemeldet. Das geht aus einem Schreiben des Unternehmens vom gestrigen Donnerstag hervor. Ziel des Insolvenzantrages sei der “langfristige Erhalt” des Unternehmens, erklärte der vom Gericht bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Friedemann Ulrich Schade. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1923311/Chamartin-Meermann-Gruppe-muss-Insolvenz-anmelden.html
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Mal sind es Trommler, manchmal Musiker mit Gitarren, Klarinetten und Trompeten und an warmen Sonntagen singen selbst Besucher hemmungslos beim Karaoke im Amphitheater des Mauerparks. In die Grünanlage auf dem früheren Mauerstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding kommen an manchen Wochenenden bis zu 50 000 Menschen. Doch was für viele Berliner und Touristen zu einem entspannten Open-Air-Wochenende in der Hauptstadt gehört, nervt vor allem im Sommer zunehmend die Anwohner. Immer mehr meiden den Park. Zwischen Müll, Scherben und Kippen wollen sie nicht sitzen. In Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung haben Anwohner und Bezirkspolitiker jetzt ein in Berlin bisher einmaliges Lärmkonzept entwickelt. Es soll regeln, wer im Park zu welcher Zeit und an welchem Ort des Parks seine Musik aufführen darf. Leise Töne haben Vorrang. Denn wer gemäßigt auf seiner Akustikgitarre spielt, hat im Mauerpark künftig tagsüber einen sicheren Auftrittsort und muss keinen Ärger mit dem Ordnungsamt befürchten. Wer hingegen einen Verstärker nutzt oder laut trommeln möchte, muss sich das genehmigen lassen. „Wir wollen den Charakter des Mauerparks erhalten, aber auch klare Richtlinien für die Nutzung festlegen“, sagt Alexander Puell, Vorsitzender des Vereins „Freunde des Mauerparks“. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mauerpark-laerm-nach-vorschrift,10809148,11804026.html
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Koalitionsvereinbarung zwischen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Landesverband Berlin und der Christlich Demokratischen Union (CDU) Landesverband Berlin für die Legislaturperiode 2011-2016.
Quelle: http://www.berlin.de/rbmskzl/koalitionsvereinbarung/
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Ein größeres und wichtigeres Projekt als die Neuordnung der Berliner Flughafenlandschaft hat die Stadt seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen, findet Lorenz Maroldt. Umso verwunderlicher, dass der Senat sich verblüffend wenig darum kümmert.Die Neuordnung der Berliner Flughafenlandschaft ist das größte und wichtigste Projekt der Stadt seit ihrer Vereinigung vor mehr als zwanzig Jahren. Die künftige Verwendung des bald geräumten Geländes in Tegel spielt dabei eine zentrale Rolle, der Senat hat das Areal pathetisch zum “Zukunftsort” erklärt. Im Koalitionsvertrag wird diese Zukunft unter den Kapiteln “Kraftvolles Berlin” und “Pulsierendes Berlin” beschlossen und verkündet: Neue Technologien, wissenschaftliches Leben, wirtschaftliches Wachstum, regenerative Energien! Cluster, Kompetenz, Strategie! So sieht es aus, das Feuerwerk politischer Science Fiction. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/flughafen-tegel-absturz-nach-landung/6295496.html
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Genossenschaften sehen sich vor Renaissance – eine baut schon eine Mustersiedlung. Auch der Senat entdeckt die Genossenschaften wieder als Partner zur Mietendämpfung. Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) findet sie »hochmodern« und will ihnen – kleines Geschenk zum internationalen Genossenschaftsjahr – 15 Millionen Euro spendieren. Damit soll der Neubau von bezahlbarem Wohnraum angeregt werden. Voraussichtlich Mitte des Jahres will Müller eine Art Wettbewerb starten, bei dem sie sich mit ihren Projekten um das Geld bewerben können. Die Genossenschaft »Möckernkiez« hat ihr Grundstück von der Vivico, die ehemaliges Bahngelände verwertete, erworben. »Das war ein langer Kampf, bis die uns ernst nahmen«, sagt Aino Simon. Die junge Politologin empfiehlt dem Senat, sich auch mal in Stuttgart oder Darmstadt umzusehen. Dort würden die Kommunen ein Viertel der Baukosten übernehmen, damit auch Menschen ohne Eigenkapital einziehen können. »Viele unserer Mitglieder haben ihr gesamtes Erspartes in unser Projekt gesteckt.« Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/220585.der-dritte-weg-zur-wohnung.html
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Die Flugroutendebatte hat keine negativen Spuren auf dem Immobilienmarkt der Region hinterlassen. In den Speckgürtelgemeinden werden unbebaute Grundstücke vielmehr immer teurer. Dies sagte gestern der Chef des Gutachterausschusses des Landkreises, Wilk Mross – der Ausschuss wertet alle Grundstücksgeschäfte eines Jahres aus. „Die Lagegunst der Grundstücke überstrahlt die Lärmdebatte bei Weitem“, ergänzte Mross.
Spitzenwerte erzielen Baugrundstücke in Kleinmachnow, also in einer Gemeinde, die an vorderster Front der Fluglärmgegner steht. An der Ginsterheide etwa stieg der Baulandpreis pro Quadratmeter von 240 Euro im Jahr 2010 auf 290. Rasant bergauf ging es auch für die Lage Meiereifeld (230 auf 270 Euro).
Klar im Aufwärtstrend befindet sich auch der Grundstücksmarkt in Teltow, das noch näher am künftigen Großflughafen Schönefeld liegt. Die Lagen östlich des S-Bahnhofs konnten profitieren (70 auf 90 Euro), aber auch Ruhlsdorf und Sigridshorst. Leicht abgewertet wurden lediglich Grundstücke im Wohnpark Musikerviertel. Teuerste Teltower Lage ist weiterhin der Wohnpark am Heinersdorfer Weg (250 Euro).
Kein Fluglärm-Knick ist in der Preiskurve für Stahnsdorf zu erkennen. Von 17 ausgewerteten Wohnlagen haben sich sechs binnen eines Jahres verteuert. Am stärksten ging es für den Wohnpark Schwarzer Pfuhl bergauf (180 auf 200 Euro). Zwei Lagen wurden billiger: Im Gebiet südlich der Wilhelm-Külzstraße ist Bauland für durchschnittlich 105 statt bislang 110 Euro zu haben.
Schwielowsee, Nuthetal und Wilhelmshorst gehören zu den Gewinnern des Jahres, obwohl auch dort die Sorgen der Immobilienbesitzer groß waren, dass Grund und Boden wegen des zu erwartenden Fluglärms an Attraktivität einbüßen könnten. Unerschlossenes Bauland in Rehbrücke etwa kostet aktuell im Schnitt 140 Euro je Quadratmeter (Vorjahr: 120). Im nördlichen Wilhelmshorst müssen Bauherren nun 90 statt bisher 80 Euro berappen. Am Franzensberg in Geltow kletterte der Quadratmeterpreis von 70 auf 100 Euro.
Differenziert ist das Bild im Verwaltungsgebiet von Werder. Havelauen (95 Euro), Berliner Straße (60 Euro), Schwalbenberg und Kemnitzer Chaussee (beide 75 Euro) können zulegen, während das Wohngebiet Strengfeld offenbar leicht unter der Konkurrenz der boomenden Havelauen leidet. Strengfeld-Grundstücke verbilligten sich 2011 von 80 auf 65 Euro.
Negativ sind die Vorzeichen für Glindow. Alle Wohnlagen wurden abgewertet, zum Teil deutlich wie der Lange Grund (90 auf 75 Euro). Bergab geht es auch für Bochow und Götz. So gut wie unverändert bleiben die Preise in Beelitz und Seddiner See.
Nach wie vor klafft ein Graben zwischen dem Berliner und Potsdamer Umland und den entfernteren Gebieten. So gibt es Bauland in den Dörfern Bergholz und Borne bei Bad Belzig schon für fünf beziehungsweise acht Euro. „Weiter kann es da nicht runter gehen“, sagt Mross. „Man würde die Grundstücke sonst verschenken.“ Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12288793/60889/Trotz-der-Fluglaermdebatte-wird-Bauland-im-Speckguertel-immer.html?print=J
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Die Mieten in der Hauptstadt sind in den vergangenen Jahren überproportional stark gestiegen. Dennoch befindet sich Berlin in einem aktuellen Miet-Ranking der 50 größten deutschen Städte nur auf Platz 17. Die Kaltmiete für den Quadratmeter beläuft sich auf 7,27 Euro. Interessant: Die Hauptstadt weist mit 86 Prozent die zweithöchste Mieterquote deutschlandweit auf. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/immobilien/article1921563/Mietpreis-Ranking-Muenchen-ganz-oben-Berlin-liegt-auf-Platz-17.html
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In Berlin werden deutlich mehr neue Wohnungen gebaut als in den Vorjahren. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der genehmigten Anträge im Vergleich zu 2010 um 11,2 Prozent gestiegen. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) fordert einen Runden Tisch Neubau. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/immobilien-zahl-der-baugenehmigungen-fuer-neue-wohnungen-gestiegen,10809148,11768824.html
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Neue Prognosen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung übertreffen die bisherigen Vorhersagen. Bei der Frage, ob ein Bauboom gegen den Wohnungsmangel hilft, schaut der Senat auch nach Hamburg.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/immobilienmarkt-berlin-braucht-jaehrlich-12-000-neue-wohnungen/6279378.html
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Der Wohnungsbau in Berlin zieht kräftig an. Die Behörden genehmigten im vergangenen Jahr 7358 neue Wohnungen, so viele wie seit Jahren nicht und gut ein Drittel mehr als im Vorjahr (5470).Die Bauherren setzen besonders auf neue Mehrfamilienhäuser, wie aus den Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg hervorgeht. Im Mittelpunkt stehen die Bezirke Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) forderte mehr Anstrengungen für einkommensschwache Haushalte. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1920386/Der-Wohnungsbau-in-Berlin-boomt.html
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Mal ehrlich: Hat irgendjemand erwartet, dass es mit der Nachnutzung des Flughafens Tegel anders sein würde als in Tempelhof? Dass der Übergang in die luftfahrtlose Zeit glatter, ja dass er überhaupt klappen würde? Präzise Planung, perfekte Abwicklung, in dieser Reihenfolge? Nein, das hat niemand geglaubt, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz. Guter Rat ist also mal wieder teuer, zum Glück gibt es in Berlins jüngerer Geschichte Beispiele, was mit ungeliebtem oder überflüssigem Bauwerk zu tun ist. Sprengen wie das Schloss, die Deutschlandhalle? Nun, man muss nicht gleich zum Äußersten greifen. Zur Eventspielwiese transformieren? Hat im Palast der Republik zeitweise geklappt, sogar ein künstliches, mit Schlauchbooten zu befahrendes Gewässer wurde im Foyer angelegt – in Tegel sollten es aber schon Flugboote sein. Die sich ums Brandenburger Tor drängelnden Veranstaltungen wären dorthin gut auszulagern, und die von Wowereit heiß ersehnte Landesbibliothek könnte dort ihre Bücher stapeln. Auch wäre die Idee eines Raketenstartplatzes reaktivierbar, den es dort Anfang der dreißiger Jahre gab. Ein Flugroutenstreit droht diesmal nicht: Raketen starten vertikal. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/suchergebnis/
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Drei Monate vor der Schließung des Flughafens fehlt noch immer ein konkreter Nachnutzungsplan Am 2. September wird auf dem Airport ein Volksfest gefeiert – danach hofft man auf Jungunternehmer. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/suchergebnis/
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Die Anlieger von mehr als 200 Straßen, die auf Kosten der Grundstückseigentümer ausgebaut werden sollten, können offenbar aufatmen. Schon auf seiner Sitzung am heutigen Dienstag könnte der Senat die Aufhebung des umstrittenen Straßenausbaubeitragsgesetzes beschließen. Es müsste dann noch vom Abgeordnetenhaus bestätigt werden. Knapp 624 000 Euro, die in sechs Bezirken bereits kassiert wurden, sollen dann an die Betroffenen zurückgezahlt werden.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/strassenausbaubeitragsgesetz-geldregen-fuer-anrainer/6289826.html
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Man sehe es immer kritisch, wenn Wohnungen von einem halbstaatlichen Unternehmen an private Investoren verkauft würden, sagte Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz am Freitag. Investoren kauften Wohnungen, um höhere Renditen zu erzielen. Das gehe üblicherweise auf zwei Wegen: Durch Mieterhöhungen oder indem man weniger Geld in die Wohnungen investiere. In beiden Fallen sei das „für die Mieter sicher nicht positiv“. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/immobilien-mieterbund-sorgt-sich-wegen-verkauf-von-wohnungen-im-osten,10809148,11750444.html
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»Warum soll nicht in guter Wohnlage in den oberen Etagen mit schönem Ausblick im gleichen Haus mehr bezahlt werden als für eine dunklere Wohnung im Erdgeschoss?«, fragte der Regierungschef. »Oder warum soll im Hinterhaus genauso viel bezahlt werden wie im Vorderhaus?« So könnte auch die soziale Mischung in den Kiezen erreicht werden, die immer gefordert werde. Besserverdienende wohnten mit Leuten mit geringem Einkommen unter einem Dach. Es müsse noch genau analysiert werden, wie Häuser mit verschiedenen Mieten ökonomisch zu führen seien, sagte der Regierungschef. Doch so könnten auch sozial verträgliche Lösungen gefunden werden, wenn langjährige Mieter Mieterhöhungen nicht bezahlen könnten. Zugleich warnte Wowereit vor der Illusion, der Senat könne auf Dauer durch regulierende Eingriffe insgesamt steigende Mieten in Berlin verhindern. Er wolle als Regierender Bürgermeister dieser Stadt eine prosperierende Wirtschaft. Das werde in einem Normalisierungsprozess zu steigenden Lebenshaltungskosten führen. »Wir müssen uns auf die konzentrieren, die unsere Hilfe brauchen«, sagte Wowereit. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/220190.miete-nach-ausblick.html
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Das umstrittene Gesetz, das die Berliner Hausbesitzer verpflichtet, den Straßenausbau mitzufinanzieren, wird abgeschafft. Nach Informationen von Morgenpost Online will der rot-schwarze Senat am Dienstag das Straßenausbaubeitragsgesetz aufheben. Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) hat einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet. Damit kommt der Senat einer zentralen Forderung der Berliner CDU aus den Koalitionsverhandlungen nach. Für die Berliner, die schon Beiträge gezahlt haben, soll es eine Rückzahlung geben. Senator Müller rechnet mit einer Gesamtsumme von 624.000 Euro, die Anrainer nun zurückerhalten werden. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1919527/Senat-kippt-umstrittenes-Strassenausbaugesetz.html
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Beim “Mietenpolitischen Dialog” im Abgeordnetenhaus kam es zu hitzigen Debatten. Mietpreissteigerungen von bis zu 82 Prozent durch energetische Sanierung in Neukölln. Jahrelanger Leerstand in 23 Häusern, die der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 1993 der GSW geschenkt hat. Drohender Abriss eines Hauskomplexes mit 106 günstigen Wohnungen zugunsten eines Luxusneubaus in Schöneberg. Extrahohe Mieten für türkische Mieter im Fanny-Hensel-Kiez in Kreuzberg. Quelle: http://www.taz.de/Diskussion-ueber-Wohnen-in-Berlin/!88809/
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Geschrieben von N.J.Elles in Presseschau
Bauen, bauen, bauen, empfiehlt stattdessen unser Gastautor Ulrich Pfeiffer. Am besten doppelt so viel wie die angestrebten 6.000 Wohnungen pro Jahr. Das sei besser als den Wählern falsche Illusionen zu machen. In Berlin steigen die Wohnungsnachfrage und die Angebotsmieten für frei gewordene Wohnungen seit vier Jahren kräftig an und sie werden weiter steigen. Die Produktion reagiert nur mit Verzögerung. 3.650 in 2010 fertiggestellte Wohnungen waren bei Weitem zu wenig. Es baut sich weiter Übernachfrage auf, denn 2011 kamen allein aus dem Ausland im Saldo weit mehr als 20.000 Menschen nach Berlin. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/wohnungsmarkt-berlin-ein-regulierter-wohnungsmarkt-ist-keine-loesung/6275044.html
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Schon jetzt fehlten bundesweit mehr als 100 000 Mietwohnungen, bei gleichbleibender Zahl von Neubauten wären es in fünf Jahren etwa 400 000. Um das zu verhindern, schlagen die Verbände vor, die steuerliche Anreize für Investoren deutlich zu erhöhen und die soziale Wohnraumförderung wiederzubeleben. Ohne die soziale Komponente entstünden allenfalls Wohnungen im oberen Preissegment. Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:roundup-bauwirtschaft-staat-muss-jetzt-auf-wohnungsnot-reagieren/60176216.html?mode=print
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Im Lichtenberger Kiez am Stadtpark geben die Bewohner mit 41,7 Prozent den berlinweit höchsten Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten aus. Am meisten bleibt in Hellersdorf-Nord und Rudow-Ost im Portemonnaie, wo der Mietanteil nur mit 19,1 Prozent zu buche schlägt. Die Zahlen ergeben sich aus dem Wohnkostenatlas im Wohnungsmarktreport, den am Mittwoch die Wohnungsbaugesellschaft GSW und der Immobiliendienstleisters CBRE offiziell vorstellten. Anfang der Woche waren bereits erste Fakten bekannt geworden. In den Altbezirken Mitte und Prenzlauer Berg gibt es demnach die teuersten Wohnlagen. Am Potsdamer Platz werden im oberen Marktsegment Kaltmieten von 17 und 18 Euro pro Quadratmeter erreicht. An der Spitze bei den Durchschnittswerten liegt die Straße Unter den Linden mit zwölf Euro pro Quadratmeter. Es folgen Hackescher Markt und Rosenthaler Platz (11 Euro), Kollwitzplatz (10,27 Euro) und die Chausseestraße (10,15 Euro). Am teuersten im Westen der Stadt ist das Gebiet um den Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf, der mit zehn Euro gleichauf liegt mit dem Bötzowviertel in Prenzlauer Berg.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/mieten-in-berlin-grosse-mietspruenge-ausserhalb-der-szenekieze/6270770.html
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Eine Wohnung in der Großstadt nur tageweise zu vermieten bringt den Eigentümern hohe Einnahmen. Das Bezirksamt Mitte wollte die Ferienwohnungsflut eindämmen, scheiterte aber vor dem Berliner Verwaltungsgericht. Das Amt hatte dem Eigentümer des Hauses in der Wilhelmstraße die Vermietung von Wohnungen an Touristen verboten und von einem ungenehmigten Beherbergungsbetrieb gesprochen. Das sahen die Richter anders, da die Eigentümer Mietverträge mit einer Nutzungsdauer von drei bis acht Monaten angaben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will per Verordnung ein Verbot von zweckentfremdeten Wohnungen wieder einführen. Nach Angaben ihrer Sprecherin Daniela Augenstein soll dies aber lokal gelten. “Bis Ende des Jahres wollen wir damit durch zu sein.” Eine solche Verordnung war 2002 vom Oberverwaltungsgericht gekippt worden.
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Im Klausenerplatz-Kiez soll die Knobelsdorffstraße wieder durchgängig für Autos geöffnet werden. Die Anwohner sind empört. Quelle: Der Tagesspiegel.
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Die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt wird immer schlechter. Zu wenig freie Wohnungen, steigende Mieten, Gentrifizierung. Drei Mal mehr Haushalte werden jährlich in Berlin gegründet, als neue Wohnungen entstehen. Bezugsfreie Wohnungen gibt es kaum noch. Da steigen die Mieten natürlich. Das gilt für alle Berliner Bezirke, sogar für Lagen am Stadtrand. Besonders stark ist der Druck auf die Mieten aber im Zentrum. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/leserdebatte-neue-klarheit-auf-berlins-wohnungsmarkt/6266366.html
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Langsam müssten die Alarmglocken schrillen. In den vergangenen zwei Tagen veröffentlichte Studien belegen, dass sich die Mietsituation in der Stadt immer mehr zuspitzt. Das ist keine Überraschung, denn die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt das Angebot bei Weitem. Immer mehr Menschen ziehen nach Berlin, doch der Neubau von Wohnungen jedoch hält damit nicht Schritt. Das Ergebnis sind rasant steigende Mieten besonders in der Innenstadt. Was kein Problem wäre, würden die Einkommen ebenso steigen. Doch die haben in den letzten Jahren im Schnitt um ein Prozent zugelegt, die Bestandsmieten dagegen um vier Prozent. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/219890.mietalarm.html
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Keine guten Aussichten für Berliner Mieter: Die Nachfrage nach Wohnraum wächst weiterhin schneller als das Angebot. Das geht aus dem Wohnungsmarktbericht 2011 hervor, den die Investitionsbank Berlin (IBB) und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern vorstellten. Folge dieses Nachfragebooms sind steigende Mieten. Wer in der Stadt eine neue Wohnung sucht, muss dafür monatlich im Schnitt 6,49 Euro netto kalt pro Quadratmeter zahlen. Das sind laut IBB-Bericht fünf Prozent mehr als noch 2010. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/219891.city-fuer-besserverdienende.html
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Vermieter verlangen immer höhere Preise, gleichzeitig sinkt die Zahl der freien Wohnungen in der Hauptstadt. Ein Experte verlangt deshalb fast doppelt so viel Neubau, wie vom Senat geplant. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarktbericht-2011-wohnungssuche-in-berlin-wird-schwieriger,10809148,11722938.html
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Jede Wohnung, die neu gebaut wird, hilft. Mit diesen Worten stellte der Berliner Stadtentwicklungssenator Michael Müller am Dienstag den Wohnungsmarktbericht 2011 der Investitionsbank Berlin (IBB) vor. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1915684/Drei-Zimmer-Kueche-Frust.html
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Nicht nur die Mieten, sondern auch die Nachfrage nach Wohnungen in Berlin wächst nach wie vor – stärker sogar als das Angebot. Das geht aus dem Wohnungsmarktbericht 2011 der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1915345/Wohnungsnachfrage-waechst-in-Berlin-weiter-stark.html
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Wieder ist ein neuer Bericht erschienen zum Wohnungsmarkt. Dass die Lage immer schlechter wird, leugnet nicht einmal mehr der Senat von Berlin. Die selbst gesteckten Ziele von Rot-Schwarz im Kampf gegen die wachsende Wohnungsnot in Berlin greifen zu kurz. Das Forschungsinstitut Empirica hat ermittelt, dass eine Entspannung des Marktes nur durch den Bau von 10 000 Wohnungen jährlich möglich wäre, 4000 mehr als laut Koalitionsvertrag angestrebt. Und die Wohnungsnot wächst weiter: Seit rund zehn Jahren entstehen etwa drei Mal mehr neue Haushalte (14 200) jährlich in Berlin als neue Wohnungen gebaut werden (4000). Denn die Hauptstadt zieht immer mehr Menschen an: Die Bevölkerung wuchs um 18 000 Einwohner im Jahr 2010. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsmarktsbericht-alarmstufe-rot-bei-den-mieten/6266644.html
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Die Nachfrage nach Wohnraum in Berlin wächst nach wie vor schneller als das Angebot. Das geht aus dem Wohnungsmarktbericht 2011 hervor, den die Investitionsbank Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Dienstag vorstellten. Demnach steigen die Angebotsmieten für neue Mietverträge und die verlangten Kaufpreise für Wohnimmobilien weiter. Die mittlere Angebotsmiete für Neuvermietungen lag im Zeitraum 2010 bis einschließlich drittes Quartal 2011 bei 6,49 Euro netto kalt pro Quadratmeter, im Neubau noch höher. Eigentumswohnungen wurden in diesem Zeitraum für 1840 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die ortsübliche Vergleichsmiete im Mietspiegel 2011 belief sich dem Bericht zufolge auf 5,21 Euro netto kalt je Quadratmeter. Der Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller (SPD), bekräftigte in einer Mitteilung das Senatsziel, dass in Berlin in der laufenden Legislaturperiode 30 000 Wohnungen neu gebaut werden. Ende 2010 wohnten nach Senatsangaben 3,46 Millionen Menschen in der Hauptstadt, 18 000 mehr als im Vorjahr und 72 300 mehr als vor zehn Jahren. Die Zahl der Haushalte stieg auf 1,99 Millionen – das sind 6,9 Prozent mehr als im Jahr 2001. Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article13893211/Nachfrage-nach-Wohnraum-steigt-weiter.html
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Ein landeseigenenes Grundstück soll dem Bund übertragen werden. Dafür werden Grunderwerbssteuern fällig. Diese sind abhängig vom Wert des Grundstückes. Berlin hat bis heute nicht den 16 000 Quadratmeter großen landeseigenen Teil des Baugrundstückes an die bundeseigene Stiftung Berliner Schloss Humboldt-Forum übertragen. Dies wäre aber zur Errichtung des Kulturbaus erforderlich. Die Stiftung wiederum kann deshalb nicht mit den Arbeiten beginnen, weil es dem Bund gesetzlich untersagt ist, Flächen zu bebauen, die nicht republikeigen sind. Die Grunderwerbsteuer beträgt ab 1. April 4,5 Prozent des Grundstückswertes. Die Steuer wird der Bund bezahlen, weil er das Grundstück bekommt. So weit herrscht Einigkeit – über den Wert des Grundstückes dagegen streiten die Vertragspartner dem Vernehmen nach. Denn der Wert des Grundstückes hängt davon ab, wie es genutzt werden kann. Und da will sich das Land Berlin gut informierten Kreisen zufolge durch eine Eintragung ins Grundbuch zusichern lassen, dass Humboldt-Universität sowie Zentral- und Landesbibliothek ein Nutzungsrecht erhalten. Dass die beiden Kultureinrichtungen ins Schloss einziehen, ist fest vereinbart. Durch die Eintragung ins Grundbuch wird diese Vereinbarung aber auf alle Zeiten in Stein gemeißelt. Die Kehrseite der Medaille: Das erhöht den Wert des Grundstückes – und der Berliner Fiskus kann einen höheren Steuerbescheid versenden als etwa bei der Schenkung von Straßenland. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schlossbau-mit-hindernissen-berlin-streitet-mit-bund-um-steuern-fuer-das-bauland/6261522.html
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Einem Pressebericht zufolge plant der Bund neue Energie-Auflagen für Hausbesitzer. Offenbar will das Umweltministerium eine Dämmpflicht für bestehende Privathäuser einführen. Auch auf Mieter könnten mehr Kosten zukommen. Dem Bericht zufolge kommt auch eine schrittweise Verschärfung der Abgasnormen für bestehende Heizkessel, so dass mehr alte Anlagen ausgetauscht werden müssten. An diesen Austausch sollen demnach ebenfalls umfangreiche Auflagen zur Gebäudedämmung geknüpft werden. Zudem sollen die Gebäudeeigentümer beim Austausch des zentralen Wärmeerzeugers oder Heizkessels verpflichtet werden, einen Teil ihres Wärmeenergiebedarfs durch erneuerbare Energien zu decken, wie die „Bild“ berichtete. Geplant seien zunächst zehn Prozent. Dies kann unter anderem durch die Verfeuerung von Energieträgern mit Bio-Anteil erreicht werden.Das Papier liege derzeit den Bundesministerien für Wirtschaft und Bau zur Stellungnahme vor, hieß es in dem Bericht. Vorgesehen sei, dass es eine „weit gefasste Härtefallregelung“ geben solle, die Hausbesitzer vor übergroßen finanziellen Belastungen schützen solle. Ein Heizkessel-Tausch kann schnell mehrere Zehntausend Euro kosten, die nicht durch Förderprogramme abgedeckt werden.
Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nachrichten/daemmpflicht-geplant-auf-hausbesitzer-kommen-neue-energie-auflagen-zu/6260610.html
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Wohnungen in Berliner Innenstadtlagen werden immer teurer. Neuer Spitzenreiter ist Friedrichshain-Kreuzberg. Hier stiegen die Kaltmieten im vergangenen Jahr um mehr als acht Prozent. Wer günstig wohnen will, muss in Kieze außerhalb des S-Bahn-Ringes ziehen. http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1914485/Wer-teuer-wohnen-will-zieht-nach-Kreuzberg.html
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Wohnen in Berlin wird immer teurer. Preiswerte Wohnungen werden vor allem innerhalb des S-Bahn-Rings rar. Im stärksten steigen die Preise in Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf und Pankow. Kleine Clubs, Restaurants und Cafés sowie attraktive Altbauwohnungen haben Friedrichshain-Kreuzberg zu einem der beliebtesten Quartiere Berlins gemacht – die Folge sind steigende Mieten. Obwohl die Arbeitslosenquote in Friedrichshain-Kreuzberg nach Neukölln noch die zweithöchste in Berlin ist, sind die angebotenen Wohnungen dort im Schnitt so teuer wie nirgendwo sonst in Berlin. Das geht aus dem am Montag vorgestellten Wohnmarktreport und Wohnkostenatlas der Wohnungsbaugesellschaft GSW und der Immobilienfirma CB Richard Ellis hervor. Für die Studie wurden 107 564 Mietangebote aus dem Jahr 2011 ausgewertet. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gsw-studie-mieten-in-berlins-innenstadt-klettern-weiter,10809148,11716950.html
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m Biergarten der Bötzow-Brauerei gründete Karl Liebknecht 1919 den Revolutionsausschuss. Nun hat ein Investor große Pläne für das Gelände. Den Bezirk freuts. Im Herbst 2010 entdeckte Hans Georg Näder das Areal. Der Chef des Medizintechnikunternehmens Otto Bock Health Care kaufte es innerhalb von acht Wochen für 17 Millionen Euro. Weitere 80 Millionen Euro will er in die Instandsetzung der Brauereigebäude investieren, sagt Näder. Denkmalgerecht, wie er betont, sollen die Altbauten auf dem hinteren Teil des Geländes saniert und zu luxuriösen Lofts mit bis zu 1.700 Quadratmetern Wohnfläche umgebaut werden. Quelle: http://www.taz.de/Investoren-in-Prenzlauer-Berg/!88428/
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Die Wohnungssuche in Berlin wird regelrecht zum Marathon. Massenbesichtigungstermine und seitenlange Bewerbungsmappen reduzieren die Chance, schnell ans Ziel zu kommen.
Die Suche kann Monate dauern.2011 stiegen die Mieten um 2,3 Prozent (2010: 1,9 Prozent). Neuvertragsmieten lagen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg mit 6,21 Euro und 6 Euro pro Quadratmeter am höchsten.Im Trendbezirk Neukölln stiegen die Neuvertragsmieten seit 2009 um 13,7 Prozent an; 2010 wuchs die Bevölkerung in Neukölln um 3900 Menschen (1,3 Prozent). Im ersten Quartal 2011 gab es in ganz Berlin einen Bevölkerungszuwachs von 17 000 Menschen. Der Leerstand ist so gering wie seit 1996 nicht mehr.Seit Monaten ist eine Wanderungsbewegung von Zuzüglern mit höherem Einkommen in die Innenstadt und von Alteingesessenen in die Randbezirke zu beobachten. Stadtsoziologen warnen vor einer »Ghettoisierung«. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/219374.ab-jetzt-sind-alle-konkurrenten.html
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Der Blick aus der 31. Etage ist grandios: Die City West liegt zu Füßen, die Elefanten im Zoo und sogar die frühere Abhörstation der Alliierten auf dem Teufelsberg sind gut zu erkennen. 270 Quadratmeter groß ist die Präsidenten-Suite im neuen Hotel Waldorf Astoria Berlin, gebucht werden kann die luxuriöse Unterkunft zum Preis ab 7.000 Euro pro Nacht. „Zu gefragten Zeiten wie Berlinale, Fashion Week oder ILA wird’s auch schon mal fünfstellig“, sagt Generaldirektor Friedrich W. Niemann. Die meisten Zimmer sind noch längst nicht fertig, doch das Reservierungssystem für die 232 Zimmer und Suiten des ersten Waldorf Astoria Deutschlands ist seit Ende 2011 in Betrieb und wird rege genutzt. Die allererste Buchung kam aus Berlin, sagt der Hotelchef. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/waldorf-astoria-hotel-fernsehgucken-im-marmorbad,10809148,11695676.html
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Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) bewertet die Rolle der Humboldtbox auf dem Gelände des künftigen Humboldt-Forums als „schöne Entwicklung“ für das Spendenaufkommen. Im Vorjahr seien 3,6 Millionen Euro Spendengelder eingegangen, sagte Müller in der Fragestunde. Gegenüber dem Jahr 2010 sei das eine Steigerung von 40 Prozent. Insgesamt belaufen sich die Spenden derzeit auf rund 18 Millionen Euro. Am Dienstag hatte der Senat der Entwurf für den Bebauungsplan des Schlüterbaus beschlossen. Müller rechnet mit der Fertigstellung des Schlosses im Jahr 2018, mit der Eröffnung des Humboldt-Forums ein Jahr später. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/aus-dem-parlament-aus-dem-parlament/6246580.html
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Architektur-Studenten der TU gehen mit eigenen Plänen in Vorlage Senat arbeitet noch am Konzept für das 270-Millionen-Euro-Haus. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/erlesene-ideen-fuer-die-neue-landesbibliothek/6246404.html
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Die Bodenrichtwertberatungen 01.01.2012 sind abgeschlossen. Die Bereitstellung der neuen Bodenrichtwerte im Internet wird voraussichtlich im März 2012 erfolgen. Das Erscheinungsdatum für die CD-ROM und die Atlanten ist ab Mitte April geplant. Quelle: Gutachterausschuss Berlin
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Der Senat hat zwölf Millionen Euro bewilligt und am Dienstag den Bebauungsplan beschlossen, damit die Bauarbeiten für das Berliner Schloss zeitnah beginnen können. Doch die wichtigste Voraussetzung, damit die Bagger tatsächlich anrollen können, hat die Landesregierung noch nicht geschaffen.Seit anderthalb Jahren wartet die Stiftung Berliner Schloss – Humboldt-Forum darauf, dass das Land ihr seinen Anteil am Bauareal auf dem Schloßplatz überlässt. “Erst wenn ein unterschriebener Grundstücksvertrag vorliegt, können wir die Baufirmen beauftragen”, so Manfred Rettig, Chef der Stiftung. Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1911131/Schlossareal-noch-immer-im-Landesbesitz.html
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Das Verwaltungsgericht weist Klagen von Eigentümern zum Tilla-Durieux-Park am Potsdamer Platz ab. Die Anlage ist fehlerhaft konstruiert, trotzdem sollen die Anlieger nun für die Kosten des Baus geradestehen. Trotz des mangelhaften Zustands will der Bezirk Mitte für die Gestaltung des Parks gleich doppelt kassieren. Denn der Bau der gut drei Fußballfelder großen Grünanlage wurde bereits vom Konzern DaimlerChrysler als Ausgleichsmaßnahme für die Neubauten am Potsdamer Platz finanziert. Zusätzlich fordert der Bezirk Mitte jetzt die AnliegerDer nach einer Schauspielerin benannte Tilla-Durieux-Park wurde vom Bezirk Mitte schon im Jahr 2003 auf dem Gelände des ehemaligen Potsdamer Bahnhofs fertiggestellt. Aber erst im September 2011 verschickte er die Bescheide an die Grundstückseigentümer und forderte die Erschließungsbeiträge. Zu dem Verfahren will sich der Bezirk derzeit nicht äußern. noch einmal zur Kasse. Sie sollen anteilig die Kosten für den Bau des Parks zahlen – insgesamt rund drei Millionen Euro. Die SEB Asset Management, der das Quartier Potsdamer Platz (ehemals Daimler-City) gehört, hat bereits knapp eine Million Euro Erschließungskosten überwiesen, dagegen aber beim Bezirk Widerspruch eingelegt. Wie ein Sprecher sagt, sei „nicht wirklich ein Park, sondern ein Kunstwerk geschaffen worden. Das ist nicht erschließungsbeitragspflichtig“. Man wolle sich nun auf dem Rechtsweg das Geld zurückholen. Wie der Sprecher betont, habe sich das Land im Park selbst verwirklicht – und sich das schon damals bezahlen lassen. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tilla-durieux-park-land-darf-doppelt-kassieren,10809148,11689480.html
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Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Senatsbaudirektion Regula Lüscher am Dienstag angekündigt hatte, einen Wettbewerb zur Gestaltung des Freiraums auf dem Schlossplatz auszuloben, legte die Gesellschaft Historisches Berlin am Mittwoch Protest ein. Deren Chef Gerhard Hoya forderte, auf den Wettbewerb zu verzichten und das Umfeld des Schlosses „nach historischem Vorbild“ wiederherzustellen. Die Bürger erfreuten sich an Rekonstruktionen wie die Gartenanlagen auf dem Pariser Platz und am Schinkelplatz. Die Parks zwischen Bundeskanzleramt und Hauptbahnhof, am Potsdamer Platz und an der Invalidenstraße seien „genug Beispiele für zeitgenössisch gestaltete Parkanlagen“, so Hoya. Lüscher hatte die Erwartung geäußert, dass das Schlossumfeld eher nach einem zeitgenössischen Entwurf gestaltet wird. Eine historische Rekonstruktion lehnt sie ab. Die Grünen verlangen für die Debatte um die Schlossplatz-Gestaltung mehr Zeit. Der Bebauungsplan für das Humboldt-Forum könne nicht schon Ende März im Abgeordnetenhaus beschlossen werden, erklärte die Abgeordnete Antje Kapek. Es müsse zudem einen Alternativplan für die Gestaltung des ThyssenKrupp-Hauses geben. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schlossplatz-nix-modernes-am-schloss,10809148,11689352.html
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Die Neuköllner Einkaufsmeile wird umfassend saniert. Mehr Sicherheit, mehr Platz, mehr Aufenthaltsmöglichkeiten soll es geben. Doch die Pläne gefallen nicht jedem Anwohner. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neukoelln-neues-gesicht-fuer-die-karl-marx-strasse/6241668.html
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Die Initiative Stadtgespräch fordert eine bessere Integration des Wassers in die Stadtentwicklung. Mehr Aufenthaltsplätze und Wege sollen angelegt werden, die Uferzonen offener gestaltet. Ändert Berlin seine Farbe? Berlin ist nicht nur eine grüne Stadt. Es ist vor allem auch eine Stadt am Wasser, die als solche aber wenig wahrgenommen wird. Die Stadt sei ihren Gewässern nicht genügend zugewandt, so eine These der „AG Wasser“ der Initiative Stadtgespräch Berlin. Die Arbeitsgruppe ist eine Interessengemeinschaft von Institutionen, der unter anderem die Wasserbetriebe, die Heinrich Böll Stiftung sowie die Senatsverwaltung angehören. Seit 2010 leitet die Arbeitsgemeinschaft die Veranstaltungsreihe „Wasser bewegt Berlin“, um sich für einen nachhaltigen Umgang mit dem Rohstoff einzusetzen. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-gewaesser-eine-stadt-macht-blau/6241554.html
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Die rot-schwarze Landesregierung lobt sich gern als Infrastrukturkoalition. Ein Blick in die Planungen zeigt: Das meiste wird nicht gebaut, sondern aufgeschoben. Denn es fehlt schlicht und einfach das nötige Kleingeld. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-bauprojekte-planen-sie-jetzt–zahlen-sie-spaeter,10809148,11690224.html
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Das Landesdenkmalamt hat die Berliner Denkmalliste mit Stand vom 20. Februar 2012 veröffentlicht.
Quelle: www.stadtentwicklung-berlin.de
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Bislang ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Chef der Brandenburgischen Bodengesellschaft für Grundstücksverwaltung und – verwertung mbH Frank Marzcinek und einige Mitarbeiter wegen Untreueverdachts – Es sollen Grunstücke unter Wert und zum Schaden des Landes verkauft worden sein. Quelle: Der Tagesspiegel, 22.2.2012.
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Seit mehr als 20 Jahren verkommt das sogenannte Spandauer Tor im Westen der Stadt. Doch für eine der größten Bauruinen Berlins gibt es jetzt neue Pläne. Wie Spandaus Baustadtrat Carsten Röding (CDU) mitteilte, hat der Eigentümer des Gebäudes in Haselhorst ein neues Konzept vorgestellt. Der Besitzer habe kürzlich ein neues Konzept vorgestellt, sagt Stadtrat Röding. Unter anderem soll eine Spandauer Firma mit 20 Arbeitsplätzen auf dem Gelände angesiedelt werden. Allerdings steht ein denkmalgeschütztes Backsteingebäude der ehemaligen Spandauer Pulverfabrik dem Vorhaben im Weg. Die Denkmalschutzbehörde hat einen Abriss abgelehnt, sagt Röding.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/spandauer-tor-neue-plaene-fuer-berlins-groesste-bauruine/6236878.html
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Der Bebauungsplan für die Rekonstruktion des Schlüterbaus steht. Jetzt startet im März der Wettbewerb zur Gestaltung des Umfeldes. Dabei soll der Pariser Louvre das Vorbild sein. Der Weg für die Rekonstruktion des Berliner Schlosses ist geebnet: Der Senat hat am Dienstag den Entwurf für den Bebauungsplan des Schlüterbaus beschlossen. Dies sagte Stadtentwicklungssenator Michael Müller nach dem Beschluss. Der Bebauungsplanentwurf soll noch im März ins Abgeordnetenhaus eingebracht werden, so dass Ende kommenden Monats auch mit einem Parlamentsbeschluss zu rechnen sei. Sobald dieser vorliegt, will die Stiftung Berliner Schloss Humboldt-Forum mit den Arbeiten zur Befestigung des Baugrunds beginnen. Der Grundstein für das Schloss wird 2013 gelegt. Auch den seit langem angekündigten Wettbewerb zur Gestaltung des Umfeldes am Neubau will der Senat noch in diesem Jahr ausloben.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtplanung-der-senat-beschliesst-das-schloss/6237358.html
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Geschrieben von N.J.Elles in Presseschau, tags: Arcostraße, Charlottenburg, Fehrbelllinger Platz, Holsteinische Straße, Immobilienbewertung Berlin, Immobiliensachverständiger Berlin, Immoblienbewertung, Meklenburgische Straße, Rathaus Wilmersdorf, Sigmaringer Str. 1, Trautenaustraße 5, Wilmersdorf
In der City-West soll nicht nur das Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz wegen der Deckungslücke von 16,3 Millionen Euro im Bezirkshaushalt 2012/2013 verkauft werden: Am Dienstag erläuterten Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und die Stadträte 17 Sparbeschlüsse, denen die BVV noch zustimmen muss. Der Liegenschaftsfonds soll das Haus Sigmaringer Straße 1 verkaufen, der Erwerber aber bis 2018 den Fortbestand des dortigen Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrums UCW garantieren. Eine ähnliche Lösung ist für das Interkulturelle Begegnungszentrum „Pangea-Haus“, Trautenaustraße 5, geplant. Das Haus der Jugend „Anne Frank“ an der Mecklenburgischen Straße könnte Neubauten weichen, falls der Erwerber auf dem Grundstück einen Ersatzstandort schafft. Auf den Markt kommen voraussichtlich auch ein Abenteuerspielplatz an der Holsteinischen Straße und ein Bolzplatz an der Arcostraße. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten-nachrichten/6237366.html
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Im Sommer werden am Lützowplatz mehrere Gebäude abgerissen, die in den 80er Jahren für die Internationale Bauaustellung gebaut wurden. Als die Anlage gebaut wurde, gehörte der Lützowplatz zur West-Berliner Randlage, entsprechend großzügig waren die Häuser mit Gärten und großen Terassen ausgestattet. Mit dem Mauerfall rückte der Platz ins Zentrum. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/mieter-verlieren-vor-gericht-haeuser-am-luetzowplatz-werden-abgerissen/6236882.html
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Die Februar-Ausgabe 2012 des Ad hoc-Marktreports stellt das Preisniveau für den Teilmarkt des Baulands offener Bauweise im untersuchten Betrachtungszeitraum September bis November 2011 im Vergleich zum Jahresbeginn 2011 dar. In dieser Momentaufnahme zeigte sich das mittlere Preisniveau für Gesamt-Berlin weiterhin unverändert gegenüber dem Jahresbeginn. Der Unterschied im Preisniveau zwischen den beiden Stadthälften ist im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben. Quelle: Gutachterausschuss Berlin
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Der neue Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller, war des Lobes voll: „Es geht steil nach oben mit der City West.“ Drei Stunden Zeit hatte sich der Sozialdemokrat am Montag genommen, um im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf drei wichtige Bauprojekte in Augenschein zu nehmen. Er kraxelte über die Baustelle im denkmalgeschützten Haus Cumberland, wo bis zum kommenden Jahr noble Wohnungen, Büros und Geschäfte entstehen, er stand auf dem Gerüst der Gedächtniskirche, und er begutachtete den Baufortschritt im Hochhaus „Zoofenster“, wo „im Frühjahr“ (eine genauere Auskunft gab es auch für den Senator nicht) das erste Waldorf Astoria Hotel Deutschlands eröffnet werden soll. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kommentar-zu-michael-mueller-anschauen–kennenlernen,10809148,11675382.html
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Moabit zwischen leer stehenden Einkaufszentren im Beusselkiez und teuren Lofts.
Über die Hauptstadt hinaus ist Moabit vielen nur als Synonym für das dort stehende Gefängnis bekannt. In Moabit nämlich liegt die gleichnamige Justizvollzugsanstalt sowie das größte Kriminalgericht Europas. Die Nazis steckten Regimegegner – unter anderen Ernst Thälmann und Ernst Busch – in den riesigen Bau an der Straße Alt-Moabit, heute sitzen dort Untersuchungshäftlinge ein. Genauso wie der Ortsteil geografisch zwischen Charlottenburg und Wedding gelegen ist, ist es auch die soziale Gemengelage: Während am Spreeufer nahe Charlottenburg Lofts und Appartmenthäuser mit Wasserblick die Altbauten ersetzen, zählt der an Wedding grenzende Beusselkiez noch immer zur günstigen Wohnlage. Cocktailbars prägen den Süden Moabits, Berliner Eckkneipen den Norden. Dazwischen: kulinarisches Niemandsland.
Nördlich der Spree sieht Moabit ganz anders aus. Auf die sanierten Altbauten und ausladenden Alleen folgen triste Neubauten und dunkle Straßenschluchten. Hier wohnt man günstiger. Parallel zur Straße Alt-Moabit verläuft die Turmstraße. Sie teilt gewissermaßen den Teil von Moabit, der zum reicheren Charlottenburg tendiert, von jenem, der mehr nach Wedding kommt. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/219095.mehr-als-ein-gefaengnis.html
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Anschutz will an der O2-World ein 65 000 Quadratmeter großes Shoppingzentrum errichten. Doch verträgt Berlin einen weiteren großen Einkaufstempel im Zentrum?
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neben-der-o2-world-ein-weiterer-einkaufstempel-fuer-berlin/6180384.html
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Trotz stetiger Mietsteigerungen bleibt die Bundeshauptstadt für Wohnungssuchende mit gehobenem Anspruch eine günstige Adresse. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Personalberatung ECA International. Sie hatte in 130 Städten den Mietpreis einer unmöblierten Dreizimmerwohnung mit etwa 80 Quadratmetern in begehrter Wohnlage abgefragt. Eine entsprechende Bleibe in Berlin kostet demnach im Schnitt 775 Euro pro Monat. Damit landet Berlin auf Platz 85 im weltweiten Vergleich der Metropolen.’
Teurer wohnt es sich in den anderen untersuchten deutschen Städten Düsseldorf (Platz 80), Hamburg (Platz 64) und München (Platz 57). Spitzenreiter unter den preisintensiven Pflastern auf dem 55. Rang ist jedoch die Bankenstadt Frankfurt, hier kostet eine entsprechende Wohnung im Schnitt 1050 Euro. Teuerste Stadt nach dem ECA-Index war Japans Hauptstadt Tokio. Quelle: http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article1899787/Berlin-bleibt-guenstiges-gehobenes-Pflaster.html
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