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Die Turmstraße soll als zentrales „Einkaufs- und Versorgungszentrum“ in Moabit aufgewertet werden – darin ist sich das Bezirksamt Mitte einig mit dem Senat, der die Gegend vor gut einem Jahr zum Sanierungsgebiet erklärt hat. Darüber hinaus engagieren sich aber auch immer mehr private Investoren. Sie sehen gute Chancen für einen Aufschwung und loben die Nähe zum Hauptbahnhof und dem Regierungsviertel. Das zeigte eine Veranstaltung der CDU Moabit, die Anwohner und Bauherren am Montagabend in die Arminius-Markthalle eingeladen hatte.

Unter anderem sollen in wenigen Tagen die Bagger auf dem Gelände des seit 2008 geschlossenen Hertie-Kaufhauses an der Turmstraße 29 rollen. Zu den künftigen Mietern gehören Filialisten wie C&A, DM, Fielmann, Reno und ein Supermarkt, dessen Betreiber noch unbekannt ist. Hinzu kommen ein Frauenfitnesstudio, Arztpraxen und Appartements.

Fortschritte gibt es auch beim geplanten Einkaufszentrum in der einstigen Schultheiss-Brauerei an der Ecke Perleberger Straße. „Der Bebauungsplan soll in diesem Monat veröffentlicht werden“. Es geht um ein 20 000 Quadratmeter großes SB-Warenhaus der Marke Kaufland, rund 60 weitere Läden, ein Fitnesscenter und ein Hotel mit 200 Betten.

Das Ärztehaus „Moavitalis“ an der Turmstraße 32 ist bereits im Rohbau fertig, soeben hat die „Königstadt Gesellschaft für Grundstücke und Industrie mbH“ das Richtfest gefeiert. Im September sollen die Arztpraxen und eine Bankfiliale in das siebenstöckige Gebäude ziehen. Außerdem will man ab 2014 eine Baulücke an der Wilhelmshavener Straße schließen. Den Planern ist bewusst, dass Moabit kein Reichenviertel ist: „Es wird kein Neubau für Luxus- und Privatpatienten“.

Auf dem Areal der einstigen Großbäckerei Paech an der Stephanstraße beherbergt das Einkaufszentrum „Moa-Bogen“ seit 2010 unter anderem einen großen Edeka-Markt und ein Hotel. Beides werde „gut angenommen“, hieß es.

Auch die Betreiber der „Zunfthalle“, wie die Arminius-Markthalle seit ihrer Neueröffnung vor eineinhalb Jahren heißt, sehen die Entwicklung optimistisch. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtentwicklung-in-moabit-rollen-die-bagger-an/6637062.html

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600 Wohnungen will die GSW in Lichtenberg modernisieren. Zurzeit liegen die Mieten in den betroffenen Wohnblöcken an der Margareten-, Meta-, Irenen- und Friedastraße im Schnitt bei 4,20 Euro pro Quadratmeter. Nicht luxussanieren, nur auf einen „zeitgemäßen Stand“ bringen will die GSW die teilweise noch mit Ofenheizung ausgestatteten Wohnungen. Anschließend soll die Miete laut Angaben der GSW im März zwischen 5 und 6 Euro pro Quadratmeter liegen.
Von diesen Zahlen alarmiert, wandten sich betroffene MieterInnen im Februar an die Bezirkspolitik. Und schon Mitte März beschloss die Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eine „Umstrukturierungssatzung“ zur sozialverträglichen Modernisierung der GSW-Häuser. Inhalt der Satzung: Auch nach der Modernisierung sollen die Werte des Mietspiegels als „maximale Obergrenze“ eingehalten werden. Weitere Punkte: Die Miete soll für EmpfängerInnen von Sozialleistungen nicht die Werte der Wohnkostenrichtlinie übersteigen. Für EmpfängerInnen von Wohngeld und „soziale Härtefälle“ sollen „Lösungen“ erarbeitet werden, die ihre Verdrängung verhindern. Und alle AltmieterInnen, so die BVV, sollen nach Abschluss der Sanierung in ihre Wohnungen zurückkehren können. Quelle: http://www.taz.de/Wohnungen/!93396/

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Kreuzberger Politiker der Grünen zeigen Verständnis für die Hausbesetzerszene – und wollen illegale Zwischennutzer länger dulden. Der Bezirksbürgermeister Schulz Schulz kommentiert die Besetzung eines Kreuzberger Hauses am Wochenende mit dem Satz, Besetzungen hätten noch immer „einen spektakulären Charakter“, um auf Leerstand von Häusern hinzuweisen. Für die mietenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Katrin Schmidberger, geht die Mietenproblematik so weit, dass sie sich fragt, „ob das Eigentumsrecht noch zeitgemäß ist“. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-linie-historisch-ueberholt-gruene-haetscheln-besetzer/6637030.html

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Die Kunden sprechen Englisch, Italienisch, Französisch, doch meistens Deutsch – allerdings ohne jeden Berliner Zungenschlag. Das Geschäft mit den Luxusimmobilien floriert in der Hauptstadt ganz ohne die „Spreeindianer“. Es sind, kühl durchgemustert, die Wohlstandsbetroffenen der Finanzkrise aus dem Westen und Süden, die jetzt ganz exklusiv in Berliner Luxuswohnraum investieren.  „Die Menschen haben Angst um ihr Geld“, sagt Bianca Nagel von Nagel City Immobilien am Hausvogteiplatz. „Wir legen es lieber so an, für die Tochter.“ Oder den Sohn. „Lieber so“ – das sind Immobilien mit einem Einstandspreis von 4000 Euro je Quadratmeter: chice Etagenwohnungen, Penthouses, Lofts.

Während Bianca Nagel mit dem Tagesspiegel spricht, begleitet ihr Mann einen Käufer zum Notar. Der setzt seine Unterschrift unter einen Kaufvertrag über drei Wohnungen für insgesamt 900 000 Euro. Die Kaufinteressenten der Nagels „kommen von überall her, von Dessau bis Washington“. 90 Prozent seien Inländer – oder Deutsche, die eine Weile im Ausland lebten und nun heimkehrten. Und immer wieder heißt es: „Hätte ich doch schon vor fünf Jahren hier in Berlin gekauft.“  Der Markt ist schnell, da das Angebot knapp ist – jetzt greifen viele zu. Für die angestammten Berliner, die bekanntlich nicht zum Snobismus neigen, ist der Wohnkomfort bei 3000 bis 3500 Euro je Quadratmeter streng limitiert – das belegen auch die Zahlen der Grundstücksmarktberichte aus den vergangenen Jahren. Interessenten aus Hamburg, München oder Frankfurt am Main zucken nicht einmal bei Preisen von 5000 oder 7000 Euro je Quadratmeter, ganz zu schweigen von Menschen mit Londoner Immobilien-Erfahrung: Dort hat das Preisniveau für gediegenes Wohnen bereits die „untere Stratosphäre“ erreicht.

Jeder Makler in Berlin hat seine spezielle Klientel, die wiederum neue Kunden nachzieht. Zu Norbert Otto (BBI Immobilien) kommen fast nur Italiener – „die lieben Berlin“. Deren Rechnung geht schnell auf: Kein Land steht in der Euro-Krise besser da als die Bundesrepublik, und kein Fleck in Deutschland ist schöner als Berlin. In anderen Städten, so Otto, könne man höhere Renditen mit Immobilien erzielen, aber das spiele bei diesen Kunden keine Rolle. „Die haben kein Vertrauen in den Euro.“ Aber noch reichlich davon – sechs von zehn Käufern hätten die Summe passend parat, um die 40 Prozent finanzierten Teile des Kaufpreises. Und jetzt rückten die Franzosen zu den Italienern auf.

Was auffällt, ist nicht nur die schnelle Entschlossenheit der Luxusklientel. Michael Ries, Vorstand der Pantera AG, hat seine jüngsten Vertriebsprojekte auf dem Berliner Markt sorgfältig analysieren lassen. Beim Projekt „Amisia Finest Living“ an der Ecke Lietzenburger Straße zur Emser Straße waren die 33 Wohnungen in nur elf Monaten vermarktet – trotz der Preise von durchschnittlich 5275 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Auch die knapp 7000 Euro pro Quadrat für die Penthouseetage wurden akzeptiert. Ries: „Die Klientel kam überhaupt nicht auf die Idee, großartig zu handeln.“ Für sie war die luxuriöse Ausstattung und der begehrte Standort entscheidend.

Bei Objekten wie den „Fellini Residences“ (Kommandantenstraße) muss man nicht lange auf Interessenten warten, das „Spreegold“ aus dem Pantera Portfolio ist schon weitgehend in festen Händen. „Spreegold“ heißt das höchste Gebäude auf der Halbinsel Stralau, das derzeit entkernt wird: 94 Wohnungen sind bereits verkauft. Jetzt geht es noch um die drei Etagen, die auf den Achtgeschosser aufgesetzt werden dürfen. Der Spreeblick bis weit in die Stadt wird bis zu 8500 Euro pro Quadratmeter kosten.

Die vermögende Kundschaft achtet auf beste Ausstattung im Designerlook, auf Assistenz durch einen Concierge, vor allem auf hervorragende Bauausführungen. Norbert Otto: „Die Käufer erwarten einfach eine problemfreie Immobilie. Es muss alles tipptopp sein.“ Die Käufer honorieren dabei die deutsche Zuverlässigkeit. „Vieles wird vom Papier weg verkauft.“ Wobei Piloten anscheinend besonders viel Vertrauen in die Berliner Zukunft haben: Pantera-Chef Ries staunt, dass sich „schon eine ganze Piloten-Fraktion auf Stralau eingekauft hat“. Von dort ist man flott am künftigen Großflughafen BER…

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Die Mieter der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen sollen ihre Wohnung künftig leichter gegen eine andere eintauschen können. Der Berliner Mieterverein hat inzwischen das geplante Bündnis für bezahlbare Mieten zwischen Senat und landeseigenen Wohnungsunternehmen begrüßt. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarkt-per-tausch-leichter-zur-neuen-wohnung,10809148,15224994.html

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Eigentumswohnungen werden in Deutschland immer beliebter. Im Jahr 2010 gab es in Deutschland 40,5 Millionen Wohnungen. Das waren 676 000 Wohnungen oder 1,7 Prozent mehr als 2006. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die Zahlen stammen aus der Haushaltsbefragung Mikrozensus 2010. Die Tatsache, dass die für einen Immobilienkredit zu zahlenden Zinsen seit Mitte 2008 erheblich ins Rutschen gekommen sind, dürfte zur Entwicklung beigetragen haben.

37,0 Millionen aller Wohnungen in Deutschland waren 2010 bewohnt und 3,5 Millionen unbewohnt. Die Leerstandsquote erhöhte sich gegenüber 2006 von 8,0 Prozent auf 8,6 Prozent.

In den neuen Ländern (einschließlich Berlin) ist diese Quote unter anderem wegen Rückbaumaßnahmen von 12,4 Prozent auf 11,5 Prozent gesunken. Sie lag aber weiterhin über dem Durchschnitt des früheren Bundesgebiets von 7,8 Prozent. Hier hatte die Leerstandsquote vor vier Jahren noch 6,8 Prozent betragen.

16,5 Millionen Wohnungen wurden von ihren Eigentümern selbst bewohnt, das entspricht einem Anteil von 45,7 Prozent. Im Jahr 2006 betrug die Eigentümerquote noch 41,6 Prozent. Der Anteil des selbstgenutzten Wohneigentums lag im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 48,8 Prozent über dem Durchschnitt der neuen Länder (34,4 Prozent). Im regionalen Vergleich hatte das Saarland mit einem Anteil von 63,7 Prozent die höchste, Berlin mit 14,9 Prozent die niedrigste Eigentümerquote. Da die Mieten in Berlin über viele Jahre sehr niedrig waren, war der Hang zur Schaffung von Wohneigentum eher gering.

Bei einer mittleren Wohnungsfläche von 92,1 m² stand jedem Einwohner in Deutschland durchschnittlich 45,2 m² Wohnraum zur Verfügung. Insgesamt waren die Wohnungen im früheren Bundesgebiet mit 95,7 m² weiterhin größer als in den neuen Ländern (78,8 m²). In Rheinland-Pfalz (107,3 m²) und im Saarland (106,9 m²) sind die Wohnungen deutschlandweit am größten und in Berlin mit 72,4 m² am kleinsten.

Die Bruttokaltmiete für eine Mietwohnung in Deutschland betrug im Jahr 2010 im Durchschnitt 441 Euro beziehungsweise 6,37 Euro je Quadratmeter. Im früheren Bundesgebiet lag die Bruttokaltmiete je Quadratmeter mit 6,51 Euro über dem Durchschnitt der neuen Länder (5,95 Euro). Die warmen Nebenkosten beliefen sich monatlich im Bundesdurchschnitt auf 1,25 Euro je Quadratmeter. Für die kalten Nebenkosten wurde 1,00 Euro je Quadratmeter ausgegeben.

Die Mietbelastung, das heißt der Anteil der Bruttokaltmiete am verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen, betrug im Jahr 2010 durchschnittlich 22,5 Prozent. Einige Haushalte wiesen jedoch zum Teil deutlich höhere Belastungen auf, wie zum Beispiel Rentnerhaushalte oder Haushalte von Alleinerziehenden. Durchschnittlich lag die Mietbelastung für Rentnerhaushalte bei 26,3 Prozent. Bei Alleinerziehenden stieg die Belastung mit der Zahl der Kinder: mit zwei Kindern lag sie bei 30,2 Prozent. Quelle:

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Berlin wächst und das ist auch gut so. In den letzten beiden Jahren ist die Einwohnerzahl um fast 60.000 Einwohner gestiegen. Dadurch nimmt die Nachfrage nach Wohnungen zu und die Mieten steigen.Berlin zieht als attraktive Metropole mit relativ niedrigen Wohnkosten viele Neuberliner an. Aber auch angestammte Berliner können überall in ihrer Stadt gut wohnen. Das soll auch so bleiben. Berlin steht vor der Herausforderung, dass auch bei steigender Wohnungsnachfrage die Mieten bezahlbar bleiben müssen.  Deshalb müssen wieder mehr neue Wohnungen gebaut werden. Dabei soll das soziale Milieu der typischen Berliner Kieze erhalten bleiben. Wir müssen uns mit den Herausforderungen des demografischen Wandels auseinandersetzen und dabei die Vielfalt der Wohn- und Lebensformen berücksichtigen. Im Wohnungsbestand muss behutsam und sozialverträglich die energetische Sanierung weiter umgesetzt werden. Ein wichtiger Schwerpunkt der Stadtentwicklung bleibt nach wie vor das Wohnen in der der Innenstadt.  Seit Anfang 2012 wird dafür als Planungsgrundlage der Stadtentwicklungsplan Wohnen (StEP Wohnen) erarbeitet. Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtentwicklungsplanung/de/wohnen/index.shtml

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Im Technologiepark Adlershof plant Berlin in den kommenden Jahren etwa 1000 Wohnungen. Geschosswohnungen, Stadtvillen und Townhäuser sollen gebaut werden, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Das Projekt „Wohnen am Campus“ entsteht auf einer 14 Hektar großen Fläche zwischen Groß-Berliner Damm und Karl-Ziegler-Straße.
Quelle: http://www.morgenpost.de/bezirke/treptow-koepenick/article106287764/Im-Technologiepark-werden-1000-Wohnungen-gebaut.html

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Vorgesehen ist, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen die Mieten in ihren Wohnungen künftig nur noch alle vier Jahre um 15 Prozent erhöhen dürfen statt alle drei Jahre um 20 Prozent. Modernisierungskosten sollen nur zu neun Prozent jährlich auf die Miete draufgeschlagen werden statt zu elf Prozent. Mit dieser Regelung setzt der Senat seine Vorschläge für eine Mietrechtsänderung auf Bundesebene bereits bei den landeseigenen Unternehmen um. Unabhängig davon, ob die Bundesratsinitiative eine Mehrheit bekommt. Bei der Neuvermietung von Wohnungen sollen die Unternehmen künftig 50 Prozent der Wohnungen an Besitzer von Wohnberechtigungsscheinen vergeben. Die Mieten für diesen Kreis der Mieter müssen sich beim Vertragsabschluss am Mietspiegel orientieren. Mietpreistreibende Aufschläge sind also nicht zulässig. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hohe-wohnkosten-arme-mieter-muessen-keine-erhoehung-fuerchten,10809148,15216976.html

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Der Senat hat den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ein neues Konzept zur Bekämpfung der Mietenexplosion vorgelegt. Demnach sollen die Mieten in landeseigenen Wohnungen auf maximal 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens begrenzt werden. Mieterhöhungen gelten für entsprechend belastete Haushalte dann nicht mehr. Außerdem sollen die kommunalen Unternehmen in Zukunft jede zweite Wohnung, die neu vermietet wird, an Besitzer von Wohnberechtigungsscheinen vermieten. Schließlich sollen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften die neuen Regeln für Mieterhöhungen übernehmen, die der Senat durch eine Bundesratsinitiative in ganz Deutschland durchsetzen will.

Diese sieht vor, dass die Mieten nur noch um 15 Prozent innerhalb von vier Jahren erhöht werden dürfen, statt bisher um 20 Prozent innerhalb von drei Jahren. Die Modernisierungsumlage soll von derzeit elf auf neun Prozent gesenkt werden.

Die neuen Instrumente im Kampf gegen die Wohnungsnot wurden dem Vernehmen nach mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) abgestimmt. Unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurden sie am Donnerstagabend den Vorständen der landeseigenen Unternehmen vorgestellt. Der ebenfalls anwesende Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) hat allerdings, wie zu hören war, Bedenken angemeldet und verlangt, dass die Unternehmen die Kosten dieser mietendämpfenden Maßnahmen beziffern. Nußbaum und Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) hatten in den vergangenen Wochen hart um eine Einigung in der Mietenpolitik gerungen. Der Finanzsenator fürchtet, dass die Kosten einer sozialen Mietenpolitik nicht mit der Schuldenbremse im Haushalt zu vereinbaren sind. Die landeseigenen Unternehmen sollen nun innerhalb der nächsten Tage die Einnahmeeinbußen errechnen, die diese Regelungen bringen werden.

Die hohe Nachfrage auf dem Berliner Wohnungsmarkt zeigt Wirkung: Die Zahl der leer stehenden Wohnungen sank innerhalb eines Jahres von drei auf 2,6 Prozent bei den Mitgliedsunternehmen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), die 40 Prozent aller Mietwohnungen besitzen. Und weil Familien im Zentrum keine Wohnungen mehr finden, drängen sie nun auch in die lange unbeliebten Randlagen der Stadt: In Reinickendorf und in den von Großsiedlungen geprägten Quartieren von Marzahn-Hellersdorf sank die Leerstandsquote überdurchschnittlich.

BBU-Vorstand Maren Kern sagte, dass gerade mal 5000 unsanierte Wohnungen als „Reserve“ übrig blieben, die nach der Sanierung zur Entlastung des Wohnungsmarktes angeboten werden könnten. Die meisten Wohnungen würden entweder nach dem Auszug eines Mieters renoviert oder umfassend saniert; sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, seien diese Wohnungen in kürzester Zeit wieder vermietet. Die Nachfrage sei so groß, dass die Wohnungsunternehmen kaum Inserate schalten müssten.

Besonders nachgefragt sind sanierte Wohnungen. Mehr als eine halbe Milliarde Euro investierten die BBU-Mitglieder in die Modernisierung ihrer Immobilien, denselben Betrag in deren Instandhaltung. Neu gebaut wird kaum, 93 Millionen Euro wendeten die Mitglieder dafür auf. Kern begründete dies auch mit den bürokratischen Hürden in den Bezirksämtern. Fünf bis sechs Jahre ziehe sich die Bearbeitung eines Bauantrages hin. Wenn es dem Senat ernst sei mit der Förderung des Wohnungsbaus, müssten diese „Verzögerungen beim Verwaltungshandeln“ dringend behoben werden.

Der Bau neuer Wohnungen für Mietpreise von weniger als acht bis neun Euro ist Kern zufolge „ohne Anreize oder Förderungen“ nicht möglich. Die geplante kostenlose Übertragung von 14 landeseigenen Grundstücken an kommunale Wohnungsbaugesellschaften sei „ein erster richtiger Schritt“. Auch kann sich „das Gros der Mieter bei den BBU-Mitgliedern Neubaumieten von 8,50 Euro und mehr nicht leisten“, so Kern. Und weil die BBU-Unternehmen zurzeit nur wenig neue Wohnungen bauen, schrumpfe ihr „mietendämpfender Einfluss auf dem Wohnungsmarkt“.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/senat-tritt-auf-die-mietenbremse/6616728.html

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Ein „Bündnis für Wohnen“ ist in Lichtenberg gegründet worden. Damit will das Bezirksamt gemeinsam mit dem Wohnungsunternehmen Howoge und Genossenschaften den mehrgeschossigen Wohnungsbau im Bezirk fördern.„Ziel ist ein Stadtentwicklungsplan Wohnen in Lichtenberg“, sagt Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). Der Bezirk solle bei der Sicherung und dem Neubau von bezahlbarem Wohnraum in Berlin beispielgebend sein.  In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden bereits 474 Wohnungen genehmigt, so Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU). Allein 430 Wohnungen für Singles und Studenten entstehen in einem früheren Bahn-Gebäude an der Frankfurter Allee 216.

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Nachdem über Jahre nur private Firmen neue Wohnungen in Berlin errichtet haben, steigen jetzt auch die landeseigenen Unternehmen wieder in den Neubau ein. Die landeseigene Gesellschaft Degewo plant Projekte in der Gropiusstadt, in Marienfelde und in Treptow-Köpenick. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarkt-720-neue-wohnungen-im-sueden-berlins,10809148,15209556.html

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Eine Million Euro hat der vom Senat verhängte Mietenstopp die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo bisher gekostet. Nun drängt Finanzvorstand Christoph Beck, dass die Inhalte des umstrittenen „Bündnisses für Mieten“ vom Senat rasch festgelegt werden. Zugleich mahnte er, dass die „vielfältigen Aufgaben“ zur Entlastung des Wohnungsmarktes, die der Senat der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft auferlegen will, nicht zur erneuten Verschuldung der Firmen führen dürften. Denn trotz eines Gewinns von 24 Millionen Euro im vergangenen Jahr hat die Degewo die Gesamtverschuldung ihrer Bestände noch nicht auf 60 Prozent ihres Wertes gesenkt. Den Gewinn erwirtschaftete die Degewo mit einer Durchschnittsmiete von 5,09 je Quadratmeter und Monat. Damit bleibt ihr Bestand unterhalb des Durchschnittswertes im Mietspiegel (5,25 Euro). Erst durch die vorgesehenen Mieterhöhungen in diesem Jahr wird die Degewo den Mittelwert überschreiten (5,28 Euro). Auch Degewo-Vorstand Frank Bielka warnte vor einem rigiden Wohnungsmanagement nach sozialen Kriterien. Wie berichtet hat der Senat kürzlich die vor Jahren aufgehobene Vorschrift zur Belegung von geförderten Wohnungen durch Haushalte mit geringen Einkünften wieder eingeführt. Dies könnte laut Degewo-Vorstand den inzwischen gebrochenen Trend zur „Gettoisierung“ von Sozialmietern in Quartieren mit hohem Anteil mietengebundener Wohnungen wieder verschärfen. Die Durchmischung in den Quartieren dürfe nicht wieder „kaputtgemacht werden“. Außerdem sei man am Erwerb eines der 14 Grundstücke interessiert, die vom Liegenschaftsfonds auf Anweisung des Senats für den Bau günstiger Wohnungen gratis an Landesfirmen gehen sollen. Für die Neubauten kalkuliere man mit Mieten von acht Euro pro Quadratmeter und Monat. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/degewo-macht-gewinne-und-erhoeht-mieten-wohnungsunternehmen-will-klare-senatsvorgaben/6612272.html

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Am Alexanderplatz könnte bald das erste Hochhaus entstehen. Zwar gibt es noch keinen Termin für einen Baustart. Das US-amerikanische Familienunternehmen Hines forciert aber seine Planungen für einen 150 Meter hohen Turm, der an das bestehende Saturn-Gebäude angebaut werden soll.„Mit dem Investor ist ein städtebaulicher Architekturwettbewerb vereinbart“, sagte am Mittwoch Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Dieser solle noch in diesem Jahr stattfinden. Sie habe den Eindruck, so Lüscher, dass Hines jetzt aufs Tempo drücke. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neues-bauprojekt-hochhaus-am-alexanderplatz-geplant,10809148,15209568.html

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Auch die Städte und Gemeinden im “Speckgürtel” um Berlin sind seit der Wiedervereinigung gewachsen. Grund ist die nachgeholte Suburbanisierung. Berlin selbst wächst seit dem Zeitraum 2003-2008. Positiv entwickeln sich auch weitere Großstädte in Ostdeutschland wie Dresden, Erfurt, Jena und Magdeburg. In einigen Großstädten ist diese Trendumkehr labil, wie das Beispiel Leipzig zeigt. Quelle: http://www.bbsr.bund.de

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Anzahl gehandelter Mietwohnungen in 2011 deutlich gestiegen

Berlin aktuell räumlicher Schwerpunkt der Transaktionstätigkeit

In den beiden vergangenen Jahren zeigte sich eine hohe Verkaufsdynamik insbesondere in Berlin: Zwischen 2010 und 2011 beläuft sich das Transaktionsvolumen in Berlin auf insgesamt rund 73.400 gehandelte Wohnungen. Dies entspricht etwa 59% aller in diesem Zeitraum in Deutschland veräußerten Wohnungen. Bei diesem relativ hohen Anteil am Gesamttransaktionsgeschehen großer Wohnungsbestände ist jedoch zu berücksichtigen, dass allein mit dem Börsengang des Berliner Wohnungsunternehmens GSW Immobilien anteilig rund 39.000 Wohnungen in Berlin veräußert wurden. Mit sehr großem Abstand folgen die beiden Bundesländer mit dem nächst größten Transaktionsvolumen in den letzten beiden Jahren: Nordrhein-Westfalen mit knapp 14.700 gehandelten Einheiten und Niedersachsen mit etwa 14.500 verkauften Wohnungen.

Kleinere Bestandsportfolios von 100 bis unter 800 Wohnungen wurden in den Jahren 2010 und 2011 vor allem in Nordrhein-Westfalen gehandelt. Etwa 12.200 Wohnungen der in diesem Marktsegment bundesweit rund 41.000 gehandelten Wohnungen wechselten dort den Eigentümer. Ebenso wies Berlin in diesem Zeitraum mit ca. 7.500 veräußerten Wohnungen eine relativ hohe Nachfrage nach kleineren Beständen auf. Quelle: http://www.bbsr.bund.de

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Am Breitscheidplatz wird das Bikini Berlin denkmalgerecht aufgebaut. Es ist ein Beispiel für den Aufschwung in der City West mit neuen Geschäften und Nobelhotels. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bikini-berlin-in-der-city-west-nur-noch-huellen-aus-beton,10809148,15179426.html

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Es war eine unverblümte Kampfansage: Noch bevor es im Senat eine Einigung über den künftigen Umgang mit landeseigenen Immobilien gab, schaffte Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) Fakten. Zwanzig Grundstücke für Mietwohnungsbau stellt sein Liegenschaftsfonds zum Verkauf – den Zuschlag bekommt, wer am meisten bietet. „Der Liegenschaftsfonds erfüllt seinen Auftrag, Grundstücke des Landes zu verkaufen“, verteidigte Nußbaums Sprecherin die Praxis dieses „bedingungslosen Bieterverfahrens“. Quelle: http://www.taz.de/Liegenschaftspolitik-/!92803/

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Mit einem Rückkauf könnte Berlin einen Teil der umstrittenen Privatisierung der Wasserbetriebe aus dem Jahr 1999 rückgängig machen. Damals hat das Land jeweils 24,95 Prozent der Anteile an RWE und den französischen Veolia-Konzern verkauft – und den Privaten hohen Renditen garantiert. Der mögliche Rückkauf ist derzeit nicht der einzige politische Schauplatz rund um die Wasserbetriebe. Auch der Streit um die zu hohen Wasserpreise und die bevorstehende Verfügung des Bundeskartellamts in dieser Angelegenheit machen derzeit Schlagzeilen. Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/article106269765/Wie-viel-sind-die-Wasserbetriebe-wert.html

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Am Potsdamer Platz in Berlin (hier Blick auf das Sony-Center) gehören dem Immobilienfonds SEB ImmoInvest 19 Gebäude. Sie müssen nun verkauft werden. Der Abverkauf der Immobilien soll „strategisch durchdacht“ erfolgen. Und der Rückblick auf die Vergangenheit beweist, dass es für viele Anleger die den Fonds lange gehalten haben, kein schlechtes Investment war. Seit Auflegung bis heute erwirtschaftete der Fonds eine Wertentwicklung von durchschnittlich 5,2 Prozent pro Jahr (BVI-Methode). Im Langzeitvergleich über 20 Jahre erzielt der SEB ImmoInvest den besten Wert aller Offenen Immobilienfonds laut BVI-Statistik, meldet die Fondsgesellschaft. Jetzt hoffen alle darauf, das das Ende ebenfalls versöhnlich wird. Quelle: http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/immobilienfonds-seb-immoinvest-wird-aufgeloest/6601050.html

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Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften erhalten vom Land Berlin kostenlose Grundstücke, um darauf Wohnungen mit niedrigeren Mieten bauen zu können. Nach wochenlangem Streit haben sich Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) und Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) darauf geeinigt. An die sechs öffentlichen Wohnungsunternehmen werden 14 Immobilien, die sie selbst auswählen konnten, als „Sacheinlage“ gratis vergeben. Der gutachterliche Verkehrswert der 14 Grundstücke beträgt zehn Millionen Euro. Der erzielbare Preis bei einer normalen Vergabe dürfte nach Schätzung von Experten aber bei über 20 Millionen Euro liegen. Auf diese Einnahmen verzichtet das Land Berlin – zulasten des Landeshaushalts. Im vergangenen Jahr flossen aus den Verkäufen des Liegenschaftsfonds 124 Millionen Euro in den Berliner Etat. Ein Verzicht auf 20 Millionen Euro wäre demnach eine nennenswerte öffentliche Subventionierung des Wohnungsneubaus. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/wohnungsneubau-senat-verschenkt-grundstuecke-an-wohnungsunternehmen/6581880.html

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In Leipzig sollen Mitarbeiter der Stadtverwaltung “herrenlose” Grundstücke an Investoren verkauft haben, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, die Eigentümer zu ermitteln. Wie aber kann es dazu kommen, dass ein Grundstück einen solchen Status erhält?

Ein Immobilienskandal erschüttert Leipzig: Medienberichten zufolge haben Mitarbeiter des städtischen Rechtsamtes seit Mitte der 1990er Jahre angeblich “herrenlose” Grundstücke verkauft, ohne dass Ermittlungen angestellt wurden, den jeweiligen wahren Eigentümer herauszufinden. In über 560 Fällen sollen die Beteiligten nach diesem Muster vorgegangen sein.

Während die Alt-Eigentümer laut “Süddeutsche Zeitung” und “Bild” mit niedrigen Entschädigungen abgespeist wurden, verkauften die Investoren die Grundstücke mit hohen Gewinnen. Die Affäre schlägt in Leipzig hohe Wellen, immerhin geht es um die Frage, ob hinter dem Vorgehen tatsächlich System steckte. Die Stadt hat mittlerweile den ehemaligen Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts, Gerichtspräsident a.D. Eckart Hien, engagiert, um den Vorwürfen nachzugehen. Quelle: http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/immobilienskandal-leipzig-herrenlose-grundstuecke-eigentum/

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Allein an diesem Wochenende werden zwei Millionen Touristen in Berlin erwartet. Sie geben in der Stadt etwa 130 Millionen Euro aus. Mehr könnte an den kommenden vier Tagen kaum zusammenfallen: der Feiertag am 1. Mai und ein Brückentag, Gallery-Weekend, lange Nacht der Oper und Theater, Auftakt der 7. Berlin-Biennale für zeitgenössische Kunst, verkaufsoffener Sonntag und dazu der Start in die Freibadsaison bei hochsommerlichen Temperaturen – Berlin ist für viele wieder eine Reise wert. Zu den mehr als dreieinhalb Millionen Berlinern werden sich am langen Wochenende noch einmal mehr als zwei Millionen Touristen gesellen. Die Tourismus-Marketing-Gesellschaft „Visit Berlin“ rechnet damit, dass die Besucher allein an diesem Wochenende etwa 130 Millionen Euro in der Stadt ausgeben. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106235142/Der-Sommer-im-April-fuellt-die-Berliner-Kassen.html

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Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) zeigt sich besorgt über stark steigende Neubaukosten in Berlin. Sie hätten sich von 2005 bis 2012 um 22 Prozent erhöht und damit doppelt so stark wie das allgemeine Preisniveau, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Dies führe zu weiter steigenden Neubaumieten, was sich «mittelfristig auch bei den Berliner Durchschnittsmieten bemerkbar machen» dürfte, stellte BBU-Vorstand Maren Kern fest. Schon jetzt sei ein Neubau nur mit einer Kaltmiete von 9,50 Euro pro Quadratmeter und Monat finanzierbar. Politik und Bauindustrie sollten nach Ansicht von Kern an einem Runden Tisch nach Wegen suchen, um die Kosten zu dämpfen. Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article106231536/Hoehere-Baukosten-schlagen-auf-Mieten-durch.html

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Czaja geht davon aus, dass es durch seine Rechtsverordnung künftig weniger Zwangsumzüge gibt. 2011 mussten nach seinen Angaben rund 1.300 der weit über 300.000 sogenannten Bedarfsgemeinschaften umziehen, also Familien oder Paare, die eine Grundsicherung erhalten. Erst jüngst hatte das Berliner Sozialgericht die Klage einer sechsköpfigen Familie abgewiesen, die Wohnkosten komplett zu erstatten. Quelle: http://www.taz.de/Mieten/!92301/

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Die Geschichte des Wohnens hat sich in mehreren Schüben vollzogen. Und jetzt stehen wir am Beginn eines solchen Schubs. Das ist die Überzeugung von Bernd Hunger, Mitarbeiter im Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Der Verband repräsentiert 30 Prozent des Mietwohnungsbestands in Deutschland mit rund sechs Millionen Wohnungen und fast 13 Millionen Mietern. Der Überblick versetzt Hunger in die Lage, neben dem altersgerechten Umbau von Wohnungen und ihrer energetischen Sanierung, die einen immensen Entwicklungsschub versprechen, auch die andere Seite zu erkennen, die soziale Polarisierung, die Spaltung in Nobel- und Armenviertel.
Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/225286.ausgleich-statt-schnelle-kohle.html

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Der Mauerpark zwischen Prenzlauer Berg und Wedding wird größer als von Senat und Bezirk Mitte vorgesehen. „Wir werden den Mauerpark um fünf Hektar Fläche erweitern“, sagt Christian Gaebler (SPD), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.  Die zusätzliche Fläche werde das Land vom Grundstückseigentümer CA Immo aus Wien ankaufen. Bislang war von lediglich zwei bis drei Hektar die Rede, so dass die Parkanlage dann mindestens zehn Hektar groß geworden wäre. Diese Größe muss in diesem Jahr erreicht werden, sonst muss der Senat 2,25 Millionen Euro Fördermittel an die Allianz Umweltstiftung zurückzahlen.

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Neue Leitlinien und Schwerpunkte für die Förderung der Wirtschaft in Lichtenberg bis 2022 sind von Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) vorgestellt worden. Er kündigte am Mittwoch an: „Wir wollen uns auf zwei Kernbereiche konzentrieren, das Gewerbegebiet Berlin-Eastside und die Klimaschutzbranche.“ Gemeinsam mit Marzahn-Hellersdorf soll Berlin-Eastside – auf 1200 Hektar Berlins größtes zusammenhängendes Gewerbeareal – noch attraktiver für Unternehmen gemacht werden. Mehr als 2500 Firmen haben sich bereits angesiedelt. Geisel sagt: „Der Standort soll eine ähnlich rasante Entwicklung nehmen wie das Wista-Gelände in Adlershof.“ Der Senat müsse aber endlich dafür sorgen, das Grundstücke zu moderaten Preise verkauft werden können. Quelle: http://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article106227253/Gewerbegebiet-und-Klimaschutzfirmen-an-oberster-Stelle.html

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Die Abgeordneten Antje Kapek und Andreas Otto kritisierten am Mittwoch, dass es noch keine verbindliche Absprache unter den Senatoren zur Vergabe von Grundstücken für den Bau preiswerter Wohnungen gebe. Bislang seien nur 12 bis 15 Flächen in der Diskussion. Kapek und Otto forderten, dass dem Abgeordnetenhaus eine vollständige Liste der landeseigenen Flächen vorgelegt wird, die für wohnungspolitische Zwecke zur Verfügung stehen. Darüber müsse dann das Parlament beschließen. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsbau-gruene-mischen-sich-ein,10809148,14993698.html

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Berlin braucht mehr Wohnungen. Denn die Mieten steigen. Der Senat will deshalb billige Grundstücke anbieten. Doch Finanzsenator Ulrich Nußbaum und Stadtentwicklungssenator Michael Müller streiten um die Kosten.

Dem widerspricht der Fondschef: Es habe keine Direktvergaben von Grundstücken „unter Verkehrswert“ gegeben. Nußbaums Aussagen seien „unter baurechtlich vorgegebenen und immobilienwirtschaftlichen Wertermittlungsvorgaben nicht korrekt“.

Der Finanzsenator hätte dem Schreiben nach, das Anwälte in Lippmanns Auftrag verfassten, gleichsam das Parlament in die Irre geführt. Auch wird Nußbaums Kompetenz in Zweifel gezogen. Nußbaum ist Chef der Finanzbehörde, die für den Senat die Kontrolle über die Geschäfte des landeseigenen Liegenschaftsfonds ausübt. Die Kritik macht aber vor allem deutlich, wie vehement im Senat über die Kosten der versprochenen mieterfreundlichen Politik gestritten wird

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Pankow plant einen neuen Radweg am Rand der Pappelallee und der Stahlheimer Straße. Als Vorbild für die Umbauarbeiten soll die Kastanienallee dienen. Da ist Ärger vorprogrammiert. Laut Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Pankow soll am Rand der Pappelallee und der Stahlheimer Straße ein separater Radweg entstehen. Damit soll die Sicherheit für Fahrradfahrer steigen. Derzeit rollen die vielen Radler, die sich auf den Straßen rund um die Kulturbrauerei drängen, vor allem in der Mitte der Straße, wo auch die Schienen der Straßenbahn verlaufen. Häufig kommt es zu Unfällen, wenn sich die Reifen auf den glatten Schienen verkanten. http://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrrad/weniger-platz-fuer-autos-pankow-plant-radweg-durch-den-szenekiez/6531638.html

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Mangelnden Respekt vor der Berliner Baugeschichte kann man Steffen Brodt vom Büro „plan.b“ nicht vorwerfen. Der Landschaftsarchitekt schätzt die städtebauliche und architektonische Qualität des Hansaplatzes. Und doch sagt er: „Der Platz wird nicht als solcher erkannt.“ Behutsam würde er deshalb das Ensemble aufwerten, das bei der ersten Internationalen Bauausstellung in Berlin (Interbau 57) als Teil einer Mustersiedlung der klassischen Moderne entstand. Die Beliebtheit der Wohnlage zeige ja, dass die „offene Bauweise“ bis heute funktioniere – allen städtebaulichen Moden zum Trotz. Brodt führt das auf die vielfältigen Blickachsen zurück, die nicht einmal durch die Wohnhäuser verstellt sind: Diese stehen größtenteils auf Stelzen, damit der Blick ins Grüne frei bleibt.
Seinen Namen trägt das Hansaviertel seit 1874. Weil der Hamburger Bahnhof in der Nähe stand und die Spree dort fließt, die Berlin via Elbe mit Hamburg verbindet. Und weil eine Immobiliengesellschaft aus Hamburg das Quartier erstmals entwickelte. Die Verbindung zwischen Hamburg und Berlin soll bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen – durch die im Hansa-Bund formierten Kaufleute. Das im 19. Jahrhundert entwickelte Quartier wies die für die Gründerzeit typischen Merkmale auf: Entlang der Straßenkanten reihten sich viergeschossige Wohn- und Geschäftshäuser, maximal 22 Meter hoch (Traufhöhe) zu sogenannten Blockrändern. Im Krieg wurde das Quartier zerstört, neu aufgebaut erst während der „Interbau 57“ unter Beteiligung von 53 Architekten aus 13 Ländern und nach Gestaltungsprinzipien der Nachkriegsmoderne. Der Hansaplatz bildete das Geschäftszentrum: In niedrigen Flachbauten waren Läden, Restaurants, Kino, Bibliothek und U-Bahnhof untergebracht. Südlich des Hansaplatzes prägen acht- bis zehngeschossige Hochhäuser das Quartier. Die freistehenden Gebäude und die offenen Räume zwischen ihnen, die das Wohngebiet fließend in den Tiergarten übergehen lassen, wollten bewusst mit der Tradition der Blockrandbebauung brechen.

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Die Erweiterung des Mauerparks zwischen Prenzlauer Berg und Wedding ist keine Utopie mehr. Der Bezirk Mitte hat beschlossen, das Bebauungsplanverfahren weiterzuführen. Wie das finanziert werden soll, ist allerdings noch unklar.
Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/erweiterung-mauerpark-wird-groesser,10809148,14956244.html

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Das Grundstück der ehemaligen Bar 25 im Bereich der Mediaspree war schon fast verkauft. Jetzt wird es neu ausgeschrieben. Interesse an dem mehr als 18 000 Quadratmeter großen Areal haben die Macher des Clubs des Kater Holzig. Sie wollen ein urbanes Dorf errichten.Weil es inzwischen mehrere Interessenten für das mehr als 18 000 Quadratmeter große Areal gebe, hieß es, werde nun ein „bedingungsfreies Bieterverfahren“ durchgeführt. Ein solches Verfahren bedeutet, dass das Grundstück an den Höchstbietenden geht. „Jeder kann sich an dem Bieterverfahren beteiligen“, sagt BSR-Sprecher Thomas Klöckner. Bis Ende Mai können Gebote beim Liegenschaftsfonds, der von der BSR mit dem Verkauf beauftragt wurde, abgegeben werden. Ein Interessent  steht fest: die Macher des Clubs Kater Holzig auf der gegenüber liegenden Spreeseite. Ziel sei es, dort eine monolithische Bebauung zu verhindern und statt dessen ein urbanes Dorf, Freiflächen und „bezahlbare Wohnungen“ zu haben. Mit Millionen für den Grundstückskauf könne man nicht dienen, sagt Pilipenko. Sympathie für das Projekt äußert Bürgermeister Franz Schulz (Grüne). Über das Bieterverfahren sei er „gar nicht glücklich“, sagt er. Denn der Bebauungsplan für das Areal namens SpreeUrban sieht dicht stehende Gebäude vor, vor allem für Büros und Hotels, darunter ein Hochhaus von 82 Metern und einen öffentlichen Uferweg von gerade mal vier Metern. Schulz: „Das ist nicht zeitgemäß, Berlin braucht preiswerte Wohnungen und Freiräume.“ Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mediaspree-alles-zurueck-auf-anfang,10809148,14940202.html

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Und wie wollen wir leben? Diese Frage bewegt Berlin. Wir wollen sie in einer Serie über die Zukunft der Stadt beantworten. Zum Auftakt hat sich unser Autor in der Kreuzberger Bergmannstraße umgesehen – früher Tristesse, heute ein touristisches Epizentrum der Hauptstadt. Die Bergmannstraße ist heute – neben Kudamm, Unter den Linden, Potsdamer Platz und Oranienburger Straße – ein touristisches Epizentrum Berlins. Die Bergmannstraße ist heute – neben Kudamm, Unter den Linden, Potsdamer Platz und Oranienburger Straße – ein touristisches Epizentrum Berlins. Freunde aus Charlottenburg oder Zehlendorf, die längere Zeit nicht mehr hier waren, können nicht fassen, wie sich der Bergmann-Kiez verändert hat. Wie überall in Kreuzberg sind auch rund um die Bergmannstraße die Wohnungskosten rasant gestiegen. Früher undenkbar, ist es eine der begehrtesten Wohnlagen der ganzen Stadt geworden. Die alte Post ist jetzt ein Luxuslofthaus und überall sprießen schicke neue Läden und gehobene Gastro-Degustationen aus dem Boden. Ein schöner Nebeneffekt: Es gibt jetzt wie im Prenzlauer Berg immer mehr Kinder, umsorgt von kultivierten Edelhipster-Eltern. Unsere Zukunft. Der Bezirk – in seiner Bewohnerstruktur immer noch einer der ärmsten der Stadt – ist mit durchschnittlich 8,02 Euro pro Quadratmeter jetzt der teuerste Distrikt bei Neuvermietungen. „In Kreuzberg ist die Kluft zwischen Bestandsmieten und Neuvermietungen besonders hoch“, erklärt Reiner Wild, der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Doch auch bei den bestehenden Mieten liegt der Bezirk mit 5,13 Euro schon an dritter Stelle. Der nächste Mietspiegel wird vielen gewiss wieder eine 20-prozentige Erhöhung bringen, wie sie im letzten Jahr Hunderttausende von Berlinern erhielten. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wem-gehoert-die-stadt-/gentrifizierung-in-kreuzberg-wem-gehoert-die-stadt-,14947804,14948502.html

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n der ehemaligen Kleingartenkolonie „Württemberg“ wird am Donnerstag Richtfest gefeiert. Auf dem 14.000 Quadratmeter großen Gelände unweit des Olivaer Platzes in Berlin-Wilmersdorf werden214 Miet- und Eigentumswohnungen in elf Häusern errichtet. „Mit den ,Rosengärten’ entsteht neuer Wohnraum, der im Bezirk durch eine hohe Zuzugsrate sowie die Zunahme von Single-Haushalten stark nachgefragt ist“, sagt Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD). Es sei ein wichtiger Schritt, um dem Bedarf an einer Vielfalt von Mietwohnungen gerecht zu werden. Naumann wird auf dem Richtfest neben dem Bauherrn Jürgen Leibfried (Bauwert AG) und den Architekten Arno Bonnani und Rüdiger Patzschke sprechen. Quelle: http://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article106200126/214-neue-Wohnungen-Rosengaerten-feiern-Richtfest.html

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Nach Angaben der Geschäftsführung von Orco-GSG laufen seit geraumer Zeit Verhandlungen mit anderen Banken, die als Kreditgeber einspringen könnten. „Die GSG ist ein grundsolides Unternehmen“, sagte Geschäftsführer Oliver Schlink, der deshalb fest mit dem Abschluss neuer Kreditverträge rechnet. Die 300 Millionen Euro hatte die Firma vor fünf Jahren ausgeliehen, um den Kaufpreis für die GSG an das Land überweisen zu können. Berlin hatte die GSG über Jahrzehnte aufgebaut, um das Wachstum kleiner und mittlerer Betriebe durch ein Angebot kostengünstiger Produktionsflächen im Stadtzentrum zu fördern. Viele dieser Firmen fürchten im Falle einer Insolvenz der Orco-GSG die Kündigung ihrer Räume und den Verlust des Kapitals, das sie in den Ausbau investierten. Quelle:  http://www.tagesspiegel.de/berlin/orco-gsg-erhaelt-aufschub-bei-krediten/6526530.html

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Mietervertreter haben der Führung der früher landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW im Bauausschuss des Abgeordnetenhauses schwere Verstöße gegen die Privatisierungsverträge vorgeworfen. Wohnungen würden vor dem Verkauf nicht den Mietern angeboten. Auch würden Häuser nicht instandgehalten und stünden trotz Wohnungsnot weitgehend leer. Zudem bestehe der Verdacht, dass Warmmieten systematisch zu niedrig angesetzt würden – erst nach einem Jahr offenbarten hohe Nebenkostennachforderungen die tatsächlich viel höhere Miete.

Geschäftsführer der GSW hatten die Einladung des Parlaments ausgeschlagen und dies mit der Vertraulichkeit von Verträgen begründet. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/duepiertes-parlament/6526526.html

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In ein seit Jahren leer stehendes ehemaliges Gefängnis an der Großen Seestraße soll ein therapeutisches Wohnprojekt für psychisch kranke Straftäter ziehen. Das sorgt seit Wochen für Aufruhr in dem bürgerlich geprägten Kiez mit großzügigen Viergeschossern, dem idyllischen Weißen See und viel Grün.

»Familienkiez in Angst« und »Wer schützt unsere Kinder?« hatten Bürger auf Transparente geschrieben, die sie mit in die Schulaula brachten. Die Stimmung unter den knapp 400 Anwohnern war aufgeheizt und drohte zwischenzeitlich zu explodieren. Weder der Moderator der Zeitraum gGmbH noch die Saaltechnik waren der Situation irgendwo zwischen Stammtisch und Verwaltungsrecht gewachsen.

Einer der Kritikpunkte: Weder die Behörden noch der Bauherr haben die Anwohner über das Vorhaben informiert. Das haben Anwohner durch Internetrecherchen selbst getan. »Erst werden Tatsachen geschaffen, dann diskutieren Sie. Das ist die mieseste Art.« Oder: »Haben Sie Alternativstandorte geprüft? Warum kommen die Leute hierher, wo so viele Kitas und Schulen sind?« Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/224489.wir-wollen-sie-nicht.html

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Seit 2003 liegt das Britzer Freizeitbad „Blub“ brach, und Ende April schließt auch die im Komplex an der Buschkrugallee verbliebene Saunalandschaft „Al Andalus“. Die Pläne für ein neues „Ferienresort für Familien“ unter Einbeziehung der Sauna sind vom Tisch: Projektentwickler Tobias Willmeroth hat das Grundstück an bayerische Investoren verkauft, die Wohnhäuser bauen wollen. Für sein Resortprojekt habe er einen „besseren, citynahen Standort“ gefunden, sagte er. Eine deutsche Hotelkette, seit 2011 als Betreiber eines Hotels auf der geplanten Ferienanlage im Gespräch, konzentriere sich nun auf den Ersatzstandort. Bezirksbaustadtrat Thomas Blesing (SPD) wurde über den Verkauf des „Blub“-Geländes informiert, ein Bauantrag für die Wohnhäuser liegt ihm noch nicht vor. Die neuen Pläne seien voraussichtlich genehmigungsfähig. Bisher haben die Grundstückskäufer ihr Vorhaben weder dem Bezirksamt noch der BVV vorgestellt. Laut Willmeroth geht es der bayerischen Investorengruppe um eine „normale Bebauung mit einer Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen“. Anders als Charlottenburg-Wilmersdorf oder Zehlendorf sei Britz schließlich „kein geeigneter Ort“ für Luxussiedlungen. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnhaeuser-statt-spassbad/6521434.html

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In der City Ost und West in Berlin entstehen teure Eigentumswohnungen. Freie Grundstücke gibt es kaum noch. Manager, Geschäftsleute, Lobbyisten und wohlhabenden Berliner sind offenbar bereit, auch in der Hauptstadt Kaufpreise von mehr als 10.000 Euro pro Quadratmeter zu zahlen. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/immobilien-in-berlin-luxus-ist-wieder-gefragt,10809148,14942284.html

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Öffentliche Auftraggeber gehören in Deutschland zu den bedeutendsten Akteuren der Bau- und Immobilienwirtschaft und sind zum wirtschaftlichen Einsatz der finanziellen Mittel verpflichtet. Inwiefern die öffentlichen Auftraggeber diesem Einsatz der Mittel aus Kostenperspektive nachkommen, war Gegenstand des Projektes, wobei die Kosten- und Objektdaten von privaten und öffentlichen Bauvorhaben gegenübergestellt wurden. Quelle: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ZB/Auftragsforschung/3Rahmenbedingungen/2012/Kostenvergleich/01__start.html

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Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) lädt zum Werkstattgespräch “Abrechnung von Sanierungsmaßnahmen” am 14. Mai 2012 nach Berlin ein. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch über die Praxis, strategische Managementstrategien und erfolgreiche Methoden der Abrechnung.

Ort: BMVBS, Krausenstraße 17-20, 10117 Berlin,  Die Teilnahme ist kostenfrei.

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n einer Reihe deutscher Großstädte zeichnet sich seit Jahren eine positive Bevölkerungsentwicklung ab, während Suburbanisierungstendenzen rückläufig sind. Diese Entwicklung hat in Fachkreisen eine umfassende Re-Urbanisierungsdebatte ausgelöst. Damit verbunden die Hoffnung, das planerische Ideal von Urbanität, kompakter Stadtentwicklung sowie von weniger Pendlerverkehr und Zersiedelung werde sich nun endlich umsetzen lassen.
Quelle: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Ablage__Meldungen/AttraktivitaetStaedte.html

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Die auf dem deutschen Immobilienmarkt durchgeführten Wohnungstransaktionen der vergangenen Jahre waren Gegenstand von Untersuchungen, Veröffentlichungen und parlamentarischen Anfragen. Das BMVBS und das BBSR hatten in diesem Kontext Studien zu großen Portfoliotransaktionen in Auftrag gegeben. Um darüber hinaus beurteilen zu können, welchen Umfang kleinere Portfoliotransaktionen im Marktgeschehen aufweisen und welche Wirkungen mit ihnen verbunden sind, hatte das BBSR dieses Forschungsprojekt initiiert. Quelle: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ReFo/Wohnungswesen/2011/TransaktionenMietwohnungsbestaende/01__Start.html

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Nach dem Streit um die Begrünung des Gendarmenmarktes beginnt im August die Neugestaltung vor dem Schauspielhaus und am Deutschen Dom. Stolperstellen sollen verschwinden und unterirdische Leitungen für die Schankgärten sowie für Veranstaltungen verlegt werden. Die Anrainer sind bislang einverstanden. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neugestaltung-der-gendarmenmarkt-wird-herausgeputzt,10809148,14840400.html

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Die Iren wollen den Checkpoint Charlie nicht hergeben. „Wir sind nicht pleite und wollen das Museum zum Kalten Krieg verwirklichen“, sagt ein Investor aus Dublin. Der Plan der Iren: die Zwangsversteigerung stoppen und Eigentümer werden. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/zwangsversteigerung-iren-halten-am-checkpoint-charlie-fest/6516324.html

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Für Immobilien gibt es immer wieder Anlässe, sie zu bewerten. Dabei weichen die Vorstellungen der Immobilienbesitzer häufig ganz erheblich von den realistischen Werten des Marktes ab. Sitzt Ihnen der Immobilienbesitzer als Mandant gegenüber, sind Sie gefragt die Wunschvorstellung des Preises in eine realistische Dimension zu rücken. Der folgende Beitrag enthält u.a. eine Auflistung und einen Fragebogen hinsichtlich der entscheidenden Einflussfaktoren, um schon vom Schreibtisch aus – also ohne in Augenscheinnahme des Objekts – eine Preisvorstellung entwickeln zu könne.
Quelle: http://www.iww.de/bbp/unternehmensberatung/immobilienbewertung-preisfindung-zwischen-wunsch-und-realitaet-diese-faktoren-nehmen-einfluss-f56638

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Berlin verbucht einen Tourismusrekord. Im Februar wurden mehr als 665 000 Gäste und 1,4 Millionen Übernachtungen gezählt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent bei den Gästen und 14,5 Prozent bei den Übernachtungen. Nach der Zahl der Übernachtungen war es der erfolgreichste Februar aller Zeiten. Als besondere Anziehungspunkte wurden die Berlinale und große Kongresse genannt. Die meisten ausländischen Touristen kamen aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Frankreich und Spanien. Den größten Zuwachs gab es bei Gästen aus den Golfstaaten. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/berlin-lockt-touristen-auch-im-winter/6503258.html

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Zwei Filetgrundstücke am Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte werden zwangsversteigert. Der irische Investor, dem die beiden Areale an der Friedrichstraße 205 und 47 – direkt am ehemaligen Grenzübergang der Alliierten – gehören, ist offenbar insolvent, berichtet die „BZ“. Die beiden Grundstücke kommen der Zeitung zufolge am 10. Mai 2012 unter den Hammer. Der Verkehrswert beider Gelände wird zusammen mit 14,3 Millionen Euro angegeben. Der Investor hatte geplant, Geschäftshäuser und ein Mauermuseum an dem historischen Ort zu errichten. Im Zuge der internationalen Finanzkrise war er jedoch in finanzielle Schieflage geraten und hatte sein Vorhaben mehrere Jahre verschoben. Nun folgt offenbar das endgültige Aus. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106179058/Grundstuecke-am-Checkpoint-Charlie-werden-versteigert.html

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Immobilienaktien erleben derzeit ein Kursfeuerwerk. Investoren zahlen nur einen Bruchteil der Preise, die Privatanleger für Wohnungen hinblättern. Niedrige Zinsen und hohe Mieten machen’s möglich. Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article106177910/Kaeuferansturm-macht-deutsche-Immobilien-teuer.html#disqus_thread

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Das Grundbuchamt ist verpflichtet, ein öffentliches Testament selbstständig und umfassend auszulegen. Diese Pflicht zur umfassenden Auslegung bezieht sich auch auf eine etwa einzutragende Nach- und Ersatznacherbfolge sowie Befreiungen des Vorerben (OLG München 25.1.12, 34 Wx 316/11). Quelle: http://www.iww.de/erbbstg/zivilrecht-aktuell/testament-grundbuchamt-verweigert-grundbuchberichtigung-f56463

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Die deutschen Staatsanwälte sehen in der falschen Angabe einer Erbschaft, die offenbar dazu diente, die österreichische Bank über die Herkunft des Geldes zu täuschen, nur eine „schriftliche Lüge“. Die ist aber nach deutschem Recht nicht strafbar. Eine schriftliche Lüge liegt vor, wenn der Inhalt einer Urkunde falsch ist, aber nicht über den Aussteller getäuscht wird. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/notare-duerfen-schriftlich-luegen/6502730.html

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Hauptakteur der Berliner Liegenschaftspolitik und damit auch zukünftig Herr des Verfahrens ist der Liegenschaftsfonds, so der Senat noch 2011. „Er führt als landeseigene Gesellschaft die Verkäufe von Grundstücken durch. Der Liegenschaftsfonds beachtet dabei neben fiskalischen Aspekten auch wirtschafts-, wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Ziele des Landes Berlin. Diese sollen zukünftig noch besser berücksichtigt werden.“

Damit jedoch ist es nun vorbei. Der LFB ist nicht mehr „Herr des Verfahrens“, sondern muss sich diesen schnöden fiskalischen Aspekten beugen. Die Einnahmen, die der Liegenschaftsfonds durch Grundstücksverkäufe erzielt, stehen dem Haushalt im Rahmen der Gesamtdeckung zur Verfügung bzw. werden den Bezirken und Hauptverwaltungen als Erlösbeteiligung direkt in ihre Haushalte überwiesen. In den vergangenen Jahren konnte der Liegenschaftsfonds so einen nicht unerheblichen Beitrag in Millionenhöhe zur Konsolidierung des Haushaltes leisten, so 152 Mio. Euro im Jahr 2011, davon erhielten die Bezirke 17 Mio.. Darauf will vor allem der Finanzsenator nicht verzichten, steht er doch gewissermaßen unter ständigem Beschuss der Geberländer im Länderfinanzausgleich, die Schuldenbremse nicht nur einzuhalten, sondern die Schulden auch noch herunterzufahren.

In Berlin hat die rot-schwarze Koalition den Wohnungsbau zur Chefsache gemacht. Sie richtet zukünftig die Liegenschaftspolitik des Landes Berlin speziell im Wohnungsbau an der „Sozialraumidee“ aus. Nicht mehr der höchste Preis soll jetzt bei der Vermarktung landeseigener Immobilien im Vordergrund stehen. „Die besondere Qualität des Wohnens in Berlin und die soziale Nachbarschaft“ sollen, so der Koalitionsvertrag, gestärkt werden. Der neue Berliner Senat orientiert sich an der „durchmischten Stadt“, und bei der Vergabe landeseigener Grundstücke werden vermehrt in dafür geeigneten Fällen Nutzungsbindungen für Wohnungen vorgesehen, so der Vertrag.
Die Berliner Grundstücke sind das Vermögen aller Berlinerinnen und Berliner. Ich möchte daher transparente und für alle nachvollziehbare Kriterien haben, warum wir bestimmte Grundstücke nicht an den Meistbietenden abgeben, sondern an einen Bieter mit einem als förderungswürdig eingestuften Konzept. Ich will wissen: Was ist der Gegenwert für Berlin, wenn wir beim Verkauf auf den besten Preis verzichten?“, so Senator Dr. Ulrich Nußbaum. Eigentlich ganz einfach oder? Quelle: http://www.rohmert-medien.de/regionalbriefe/liegenschaftsfonds-berlin-fonds-soll-die-%E2%80%9Eunentdeckten-schatze%E2%80%9C-der-stadt-heben,118705.html

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Bei einem Erbfall haben Pflichtteilsberechtigte das Recht, Grundbucheinträge einzusehen, die den Erblasser betreffen. Das Grundbuchamt darf nicht die Vorlage eines Erbscheins verlangen, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.In dem verhandelten Fall hatte der Erblasser drei Kinder und vererbte alles seiner Witwe (Aktenzeichen: 20 W 72/11), wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) berichtet. Die Kinder sollten nur dann Nacherben werden, wenn die Frau wieder heiraten sollte. Der Verstorbene war in verschiedenen Grundbüchern als Alleineigentümer oder Nießbrauchsberechtigter eingetragen. Ein Sohn verlangte Einsicht in die Grundbücher, um einen Überblick über seine Ansprüche erlangen und sein Erbe berechnen zu können. Das Grundbuchamt verlangte die Vorlage eines Erbscheins, der noch nicht ausgestellt war.  Diese Forderung sei nicht rechtens, entschieden die Richter. Das Grundbuchamt sei verpflichtet, Einsicht in die Grundbücher zu gewähren, da der Sohn ein berechtigtes Interesse habe. Zwar sei nicht jedes beliebige Interesse oder Neugier ausreichend, um eine Einsichtnahme zu erlangen. Hier gehe es aber um die Feststellung des Wertes des Erbes und um die Regelung der Pflichtteilsansprüche. Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1300832

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Die Diskussion um die Erbschaftsteuer ist neu entfacht. Der Bundesfinanzhof sowie Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesfinanzministeriums und des DIW Berlin stellen der 2009 in Kraft getretenen Erbschaftsteuerreform ein vernichtendes Zeugnis aus. Neben den Regelungen für Unternehmenserben stehen auch Begünstigungen und Gestaltungsmöglichkeiten bei Immobilienvermögen in der Kritik. Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de/115005/erbschaftsteuer-unter-heftigem-beschuss

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Der Senat hat diese Wohnungsbörse für Bedürftige 1993 eingeführt. Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und einige private Unternehmen haben sich verpflichtet, 1.350 Wohnungen pro Jahr im „geschützten Marktsegment“ zu vermieten. Diese Zahl erreichen sie aber nicht. Es fehlten 2011 unterm Strich 356 Wohnungen – das ist gut ein Viertel. Bei den besonders nachgefragten Single-Wohnungen wird das Soll gar nur zur Hälfte erfüllt. Diese Zahlen veröffentlichte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. Als Hauptgrund dafür, dass die zugesagte Quote nicht erfüllt wird, sieht die Sozialverwaltung den Immobilienmarkt. Preisgünstige Wohnungen in Berlin sind allgemein rar, besonders in den Innenstadtbezirken. So finden sich die Wohnungen im „geschützten Marktsegment“ dann auch vor allem in den Außenbezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Reinickendorf.  Quelle: http://www.taz.de/Billige-Wohnungen/!91294/

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Das Quartier 207 an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte, inklusive Galeries Lafayette, soll für 125 Millionen Euro verkauft worden sein.  Nachdem der Versicherungsriese erst im Sommer 2011 in der Hauptstadt das Büro- und Einzelhandelsobjekt an der Friedrichstraße 200 erworben hatte, konnte er nun den Kaufvertrag für das Büro-, Wohn- und Geschäftshaus Quartier 207 an der Friedrichstraße 76-78 in Berlin-Mitte unterzeichnen.Verkäufer der Immobilie, in der sich unter anderem das Luxuswarenhaus Galeries Lafayette befindet, ist die SVP (Strategic Value Partners), die das Objekt für einen luxemburgischen Fonds betreut hat. Die Allianz Real Estate Germany, die Immobilientochter des Konzerns, wollte sich nicht zum Kaufpreis äußern. Brancheninsider nennen eine Summe von 125 Millionen Euro.

Das Quartier 207 mit seiner modernen Architektur ist ein Wahrzeichen Berlins und befindet sich in bester Einzelhandelslage in der Friedrichstraße. Allein die deutsche Dependance der berühmten Pariser Galeries Lafayette lockt täglich tausende Besucher und Käufer an und ist zugleich größter Mieter der Immobilie. Das Quartier 207 gehört zu den FriedrichstadtPassagen und wurde vom Architekten Jean Nouvel für den Projektentwickler Roland Ernst entworfen und 1996 fertiggestellt. Das imposante Bauwerk bietet rund 35.000 Quadratmeter Nutzfläche.

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106174221/Allianz-Konzern-kauft-sich-an-Berliner-Friedrichstrasse-ein.html

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Zahlreiche Bundesländer haben das Vergaberecht wiederentdeckt. Insbesondere die Mindestlohnvorgaben stehen vielerorts im Mittelpunkt der Debatte. Die Länder nehmen damit einen zweiten Anlauf, mit dem Vergaberecht Einfluss auf das Lohn- und Gehaltsgefüge zu nehmen. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Landesvergabegesetze der zweiten Generation die Zahl der zu berücksichtigenden vergabefremden Kriterien weiter erhöhen. Dies ist nicht unproblematisch, da hierdurch Zielkonflikte mit der eigentlichen Intention des Vergaberechtes, nämlich der kostengünstigen Beschaffung von Leistungen, programmiert sind. Die zahlreichen Anforderungen und Nachweise führen überdies zu mehr Bürokratie. Gerade kleineren Unternehmen dürfte deren Erbringung zunehmend schwerfallen. Kritisch zu hinterfragen ist überdies, ob die zusätzlichen Kriterien wirklich ausschließlich im Rahmen der öffentlichen Beschaffung oder nach dem eigentlichen Willen des Landesgesetzgebers nicht auch im privaten Bereich wirken sollten. Ist Letzteres der Fall, wäre jedoch das Vergaberecht auch als “kleine Lösung” der falsche Ansatzpunkt. Dann müssten vielmehr die Normen des Umwelt- und Sozialrechts in den Blick genommen werden, um eine Überfrachtung des Vergaberechts zu vermeiden und seine Anwendbarkeit auch für Mittelständler und kleinere Vergabestellen zu gewährleisten. Quelle: http://www.publicus-boorberg.de/sixcms/detail.php?&template=pub_artikel&gsid=boorberg01.c.245965.de

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Das Gelände, auf dem die Bar 25 stand, wird verkauft. Interessenten wollen dort Räume für Künstler, ein Restaurant und ein Hotel eröffnen – und einen neuen Club. Ob das Projekt Holzmarkt tatsächlich Realität wird, ist allerdings fraglich. Noch gehört das 12.000 Quadratmeter große Grundstück samt Nebengrundstück der Berliner Stadtreinigung (BSR). Diese hat den Liegenschaftsfonds bereits mit dem Verkauf beauftragt. „Noch bis zum 31. Mai können nun Gebote abgegeben werden“, so Irina Dähne vom Liegenschaftsfonds. „Der Höchstbietende gewinnt dann das Bieterverfahren.“ Allerdings bekommt der Höchstbietende nicht automatisch auch das Grundstück: Der Aufsichtsrat der BSR muss dem Verkauf anschließend noch zustimmen. Quelle: http://www.taz.de/Urbanes-Dorf-an-der-Spree/!91230/

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In Berlin-Weißensee hat ein geplantes Wohnprojekt für psychisch kranke Straftäter Aufregung ausgelöst. “Die Sorgen der Anwohner sind menschlich verständlich. Jetzt ist es wichtig, umfassend zu informieren”, sagte die Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung. Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/article106159859/Anwohner-fuerchten-sich-vor-Wohnprojekt.html

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Die Stadt wird zugebaut, doch zugleich tun sich neue Freiflächen auf – und die Berliner haben dazu ihre ganz eigene Meinung. Berlins Chef-Tourismuswerber Burkhard Kieker sieht auch die Berliner Freiräume als „urbane Chance, die kaum eine andere Stadt so hat“. Der Tempelhofer Park sei „das friedliche Anarcho-Berlin“. Er sei gerade zurück aus Mexiko, wo er zur allgemeinen Begeisterung einen Film gezeigt habe mit einem Surfer, der auf Rollen über die Startbahn rast.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/gruenflaechen-in-berlin-platz-zum-leben/6487340.html

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Auf dem Areal des ehemaligen Urban-Krankenhauses im Kreuzberger Graefekiez steht eines der größten Baugruppenprojekte der Stadt vor dem Abschluss. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/neues-leben-im-alten-klinikum/6483632.html

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Schrottimmobilien waren schon in den 90er Jahren ein Thema und sind es leider noch heute. Derzeit laufen zahlreiche Verfahren, in denen Anlegerschützer versuchen, den Geschädigten ihr Geld wieder zurückzuholen. Gerade in der Bundeshauptstadt überschlugen sich in den vergangenen Monaten die Nachrichten über Schrottimmobilien, Mitternachtsnotare & Co., denn entsprechende Geschäfte erfordern immer mehrere Mittäter: Verkäufer, Makler, Notare und Finanzierer.
Der Verkauf von Immobilien unter Wert an gutgläubige Anleger ist leider immer noch ein beliebtes Geschäftsmodell: Zunächst werden potenzielle Käufer mit Steuerspartipps angelockt. Dann werden sie von Verkaufsprofis in die Mangel genommen, die sie mit vielen falschen Versprechungen und unter Zeitdruck dazu bringen, einen Kaufvertrag abzuschließen (einen konkreten Fall behandelt der Artikel “Das klang alles so gut und so überzeugend” auf Seite 15). Teils werden dabei die zu erwerbenden Immobilien nicht einmal besichtigt bzw. es wird lediglich eine sog. Drivethrough-Besichtigung vorgenommen, also die Immobilie nur von außen besichtigt. Wie bei jedem Immobilienerwerb ist dazu aber erforderlich, dass ein Notar mitspielt. Weil derartige Verträge oft noch am Tag des ersten Verkaufsgesprächs zu später Stunde notariell beglaubigt werden, hat sich für die schwarzen Schafe der Notarszunft mittlerweile der Begriff Mitternachtsnotar eingebürgert. Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de/114872/mitternachts-mafia

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Der geplante Verkauf der “Alten Münze” wirft Fragen auf: Das Land bervorzugt nicht das höchste Angebot, obwohl alle Bewerber eine kulturelle Nutzung planen. Angeboten worden war die Alte Münze zunächst im Rahmen eines beschränkten Bieterverfahrens, das eine kulturelle Nutzung vorschreibt. Bei diesen Verfahren muss einerseits mindestens der Verkehrswert der Immobilie erzielt werden – im Fall der Alten Münze beträgt dieser 5,17 Millionen Euro. Außerdem muss das Angebot ein Nutzungskonzept beinhalten. Im März hatte die Berliner Morgenpost berichtet, Nicolas Berggruen plane in der Münze ein „Kreativquartier“, was Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz begrüße. Das Konzept von Johanssen und Kleiss orientiert sich dagegen am „Direktorenhaus“. Quelle: http://www.taz.de/Liegenschaftsfonds-in-der-Kritik/!90988/

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Die Ausgabe neuer Anteile ist bereits gestoppt. Nun hat die Fondsgesellschaft DWS auch die Rücknahme von Anteilsscheinen ihres kriselnden Immobilien-Dachfonds ImmoFlex ausgesetzt. Die Liquiditätsbestände reichten nicht mehr aus, alle Rückgabeverlangen zu bedienen, hieß es zur Begründung. Die Bedienung weiterer Rückgaben würde im aktuellen Marktumfeld dazu zwingen, Vermögensgegenstände mit nicht vertretbaren Abschlägen zu veräußern, so die DWS. Der Rücknahmestopp gelte ab sofort. Der Fonds ist damit komplett eingefroren. In der vergangenen Woche hatte die DWS die Ausgabe neuer Anteile für den Fonds gestoppt.Der DWS ImmoFlex Vermögensmandat investiert mindestens die Hälfte des Fondsvermögens in Offene Immobilienfonds. Mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro ist er ein vergleichsweise kleiner Fonds. Das Portfolio setzt sich zusammen aus zehn Immobilienfonds. Über diese ist der DWS ImmoFlex Vermögensmandat in über 20 Ländern weltweit investiert sowie an rund 500 Immobilien beteiligt.

Alarmierendes Signal
Das von der Aussetzung ausgehende Signal ist allerdings alarmierend: Über 40 Prozent des Fondsvermögens stecken in den beiden Krisenfonds SEB ImmoInvest und CS Euroreal. Diese Flaggschiffe, jeweils sechs Milliarden Euro schwer, kämpfen ihrerseits ums Überleben. Sie müssen bis Mai wieder öffnen – oder werden abgewickelt.

Ein anderer Immobilien-Dachfonds der DWS, der db ImmoFlex, befindet sich wegen der Branchen-Krise bereits in der Abwicklung. Auch dieser Fonds war zunächst eingefroren.

Acht offene Immofonds in der Abwicklung
Mittlerweile haben im deutschen Markt acht offene Immobilienfonds mit ausgesetzter Anteilsrücknahme ihre Auflösung bekannt gegeben. Sechs weitere mussten die Aussetzung verlängern. Daraus resultiert auch die Rücknahmeaussetzung bei bereits fünf Immobiliendachfonds. Die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen habe per se keine negativen Auswirkungen auf die Werthaltigkeit des Fondsvermögens, teilte die DWS mit.
Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_602766

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Der Name scheint Programm zu sein. Immer größer, attraktiver und vielfältiger soll alles an der Steglitzer Schlossstraße werden, wie einst bei den Adelspalästen. Und das schon seit vielen Jahren. Ein Trend „vom Super- zum Megalativ“, wie manche im Kiez drumherum ironisch vermerken. Zu Mauerzeiten war die 1,7 Kilometer lange, zweitgrößte Einkaufsstraße Berlins ein Schaufenster des Westens, nach der Wende entstanden neue Einkaufszentren so dicht nebeneinander wie sonst nirgendwo in Berlin, zumal die Straße als Shopping-Meile immer beliebter geworden ist: Auf das Forum Steglitz folgten „Das Schloss“ und das Schloss-Straßen-Center am Walther- Schreiber-Platz. Und heute öffnet sogar das vierte Center, der „Boulevard Berlin“. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-einkaufszentrum-ziel-ist-die-erste-shopping-liga/6473226.html

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Der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, hat vor einer Immobilienblase in Deutschland gewarnt. „Ich rechne mit ziemlicher Sicherheit mit Übertreibungen am deutschen Wohnungsmarkt“, sagte Kater der Nachrichtenagentur dapd. In einigen Großstädten sei die Preisentwicklung atemberaubend.  Schuld daran sei unter anderem der extrem niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). „Das Kraftwerk der Finanzmärkte ist die Zentralbank und das läuft gegenwärtig auf Hochtouren. Aber die Wirtschaft läuft nicht nur mit Geld allein, sondern muss auch produzieren“, sagte Kater.  Der EZB-Rat entscheidet heute über den Leitzins. Es wird erwartet, dass er ihn auf dem Rekordtief von 1,00 Prozent belässt. Der deutsche EZB-Währungshüter Jörg Asmussen hatte zuletzt ebenfalls vor Tendenzen in Deutschland gewarnt, die beobachtet werden müssten. Quelle: http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article106154601/Chefvolkswirt-warnt-vor-deutscher-Immobilienblase.html

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Brandenburgs Landesregierung will etwas gegen die zunehmende Wohnungsnot im Speckgürtel rund um Berlin tun. Mit einem Modellprojekt, das zunächst für die Landeshauptstadt Potsdam gilt, sollen Belegungsrechte für preisgünstige Wohnungen dauerhaft gesichert werden.Brandenburgs Landesregierung will etwas gegen die zunehmende Wohnungsnot im Speckgürtel rund um Berlin tun. Mit einem Modellprojekt, das zunächst für die Landeshauptstadt Potsdam gilt, sollen Belegungsrechte für preisgünstige Wohnungen dauerhaft gesichert werden. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/zinsnachlass-gegen-die-wohnungsnot/6469780.html

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Der Grundstein zum Schloss, besser: Humboldtforum, soll wie berichtet in etwa einem Jahr gelegt werden. 2014 können Besucher das Gebäude dann in die Höhe wachsen sehen. Die Fertigstellung ist dann 2018, im Jahr darauf steht die Eröffnung auf dem Plan. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/bauarbeiten-auf-der-museumsinsel-jetzt-geht-es-los-mit-dem-schloss/6469018.html

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Die Nachfrage nach Immobilien in der Hauptstadt ist ungebrochen – ob als Wohnraum für den Eigenbedarf oder als Kapitalanlage. Dem gegenüber steht nur ein unzureichendes Angebot an bedarfsgerechten Wohnungen. Die Folge: Steigende Mieten. Investoren aus dem In- und Ausland schrecken angesichts großer Mietpreissteigerungs-Potenziale in Berlin selbst derzeit niedrigste Renditen nicht ab. Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln erfreuten sich als Wohnstandorte wachsender Nachfrage, ohne dass beliebte Bezirke wie Charlottenburg-Wilmersdorf, Schöneberg oder Mitte an Attraktivität verlieren. Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Berlin ist für 60 bis 80 Quadratmeter große Wohnungen mit höherwertiger Ausstattung in Häusern ab dem Baujahr 2000 zwischen dem vierten Quartal 2006 und 2011 von 6,71 Euro auf 9,05 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Das ist eine Mietpreiserhöhung von 2,34 Euro, was 35 Prozent entspricht. Zum Vergleich: In München, dem teuersten Mietmarkt in Deutschland, haben sich die Mieten in diesem Segment und Zeitraum um 1,73 Euro (15 Prozent) auf 12,99 Euro verteuert.
Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/immobilien-wohnraum-wird-teurer,10809148,14635902.html

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Das Eierhäuschen am ehemaligen Spreepark ist dabei, die frühere Frauenklinik in Neukölln und sogar der noch genutzte Flughafen Tegel: diese Gebäude und viele andere werden auf “www.leerstandsmelder.de” aufgelistet. Seit Montag ist diese Internetseite für Berlin online. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-netzplattform-transparenter-leerstand/6469070.html

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Der Stadtplanungsausschuss des Bezirks Mitte hat am Mittwochabend den geänderten Bebauungsplan für das Areal der ehemaligen Schultheiß-Brauerei an der Moabiter Turmstraße bestätigt. Damit kann das dort geplante Einkaufszentrum errichtet werden. Die noch ausstehende Zustimmung der Bezirksverordnetenversammlung gilt aufgrund der Mehrheitsverhältnisse als unstrittig. Baubeginn soll nun aber erst im kommenden Jahr sein.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-100-millionen-euro-projekt/6454086.html

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Die Wilhelmstadt ist historisch gewachsen und umfasst mit dem Burgwall auf einer Havelinsel den ältesten Siedlungskern Spandaus. Es ist ein gut bürgerliches Wohnquartier (Anfang des 20. Jahrhunderts) mit der Pichelsdorfer Straße als örtlichen Einkaufsbereich, dessen Bedeutung und Attraktivität stark zurückgegangen ist.
Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/de/wilhelmstadt/index.shtml

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Das Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord befindet sich am östlichen Rand der Berliner Innenstadt. Die Entwicklung des Gebietes ist eng mit der Geschichte Lichtenbergs verbunden. Im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte sich entlang der Frankfurter Allee eine verdichtete Wohnbebauung. Heute zeigt sich das Gebiet durch eine etappenweise Entwicklung in einer heterogenen, durch unterschiedliche Architekturepochen des 20. Jahrhundert geprägten Struktur. Das Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord besteht aus drei Teilbereichen (“Inseln”), mit einer Gesamtfläche von 25 ha, die in das Stadtumbaugebiet eingebettet sind.

  • Ehemalige Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)
    Zwischen den 1950er und 1960er Jahren veränderte sich das Gebiet deutlich durch großflächigen Abriss der Bebauung und dem Aufbau des Komplexes des MfS an der Normannenstraße. Mit den politischen Veränderungen vollzogen sich auch hier ab 1990 große Veränderungen. So zogen in diesen Komplex die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Stasi-Museum, das Arbeitsamt und das Bundesverwaltungsamt ein.
  • Gebiet um die Siegfriedstraße, Frankfurter Allee und Gudrunstraße
    Der Bereich um die Siegfriedstraße, Frankfurter Allee und Gudrunstraße ist vor allem durch eine z.T. denkmalgeschützte Blockrandbebauung, erbaut ab 1900, geprägt. Charakteristisch für diese Anlagen sind die Beschränkung der Bebauung auf den Blockrand und die großzügigen begrünten Innenhöfe. Der Standort an der Alten Frankfurter Allee/Siegfriedstraße ist geprägt von kleinen Geschäften für den Grundbedarf. Die Siegfriedstraße gehört zu den Hauptverkehrsstraßen mit gleichzeitigem Straßenbahnverkehr.
  • Schulgebäude an der Rüdigerstraße
    Der Schulkomplex Rüdigerstraße wurde in den 1990er Jahren geschlossen. Innerhalb der Blockstruktur nimmt der Schulkomplex Rüdigerstraße mehrere Blöcke ein. Lange Zeit stand der Schulkomplex leer. Heute befindet sich dort das BIP-Kreativitätsgymnasium (Rüdigerstraße 76). Das Areal des Schulgebäudes mit seinen Freiflächen hat nach wie vor eine wichtige Bedeutung im Bereich der sozialen Infrastruktur.

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Das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße / Sonnenallee befindet sich im nördlichen Bereich Neuköllns in unmittelbarer Nähe zu Treptow und Kreuzberg. Das Quartier ist nicht nur das kulturelle und soziale Zentrum für rd. 25.000 Einwohner aus über 160 Nationen, in ihm befindet sich auch das administrative Zentrum Neuköllns. Hier liegt der zentrale Handels- und Gewerbestandort Karl-Marx-Straße, der als Hauptzentrum im Berliner Zentrenkonzept ausgewiesen ist und dem somit eine gesamtstädtische Bedeutung zukommt. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/de/karl_marx_str/index.shtml

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Das Gebiet Südliche Friedrichstadt liegt zentral im westlichen Teil des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg als Eingangstor zum Bezirk Mitte. Es wird im Norden durch die Heidemannstraße, Besselstraße und Ritterstraße und im Osten durch die Alte Jakobstraße und die Zossener Straße begrenzt. Im Süden bildet die Baruther Straße und im Westen der Mehringdamm und die Wilhelmstraße die Grenze.  Das Gebiet gliedert sich von Nord nach Süd entlang der Friedrichstraße, Blücherstraße und des Mehringdammes in drei wesentliche Teilbereiche:  Gebiet um den ehemaligen Blumengroßmarkt und das Jüdische Museum Berlin, Mehringplatz mit Halleschem Tor, Blücherplatz mit Amerika-Gedenk-Bibliothek. Eine stärkere Zäsur bildet der in Ost-West-Richtung verlaufende Landwehr-Kanal und die parallel verlaufenden hoch frequentierten Kanaluferstraßen. Das Gebiet ist durch den ÖPNV gut erschlossen.  Das Gebiet mit heterogenen Wohnquartieren aus unterschiedlichen Bauepochen – hauptsächlich aus der Gründerzeit, der Nachkriegsmoderne und der Zeit der IBA 1984/87 – weist auch eine Vielzahl bedeutender Wirtschafts- und Kulturstandorte auf.  Räumlich ist hier eine Dreiteilung eingetreten: im Norden befindet sich ein Großteil der Wohnnutzung in IBA-Bauten (Sozialer Wohnungsbau), im Süden dominiert die Bebauung der Gründerzeit und um den Mehringplatz ist die im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus und Entwürfen von H. Scharoun und W. Düttmann entstandene Bebauung.  Die Bevölkerung ist jung und international. Die problematische soziale Entwicklung trifft in besonderem Maße die Kinder- und Jugendlichen, von denen nahezu Dreiviertel in Armut aufwachsen. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/de/turmstrasse/index.shtml

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An der Schlossstraße in Steglitz gibt es die höchste Ladendichte in Berlin. Jetzt kommt mit dem Boulevard Berlin das zweitgrößte Einkaufszentrum der Stadt hinzu. Darauf ist für den 4. April um 11 Uhr die Eröffnung angekündigt. Bis Mittwoch kommender Woche soll aus der Riesen-Baustelle am U-Bahnhof Schlossstraße in Steglitz ein Riesen-Shoppingcenter werden. Der Boulevard Berlin, wie die Duisburger Multi Development GmbH ihr Projekt nennt, wird Berlins 60. Einkaufszentrum und mit 160 Geschäften auf 76 000 Quadratmetern das zweitgrößte der Stadt. Nur die Gropius Passagen in Neukölln (85 000 Quadratmeter) sind größer. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neues-einkaufscenter-in-steglitz-eines-geht-noch,10809148,13953272.html

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Der britische Stararchitekt David Chipperfield wird nach dem Neuen Museum auch die Neue Nationalgalerie in Berlin renovieren. Wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Donnerstag mitteilte, muss das berühmte Gebäude des Bauhaus-Architekten Mies van der Rohe von der Fassade bis zur Haustechnik umfassend saniert werden.
Quelle: http://www.morgenpost.de/kultur/article106135680/Chipperfield-saniert-auch-Neue-Nationalgalerie-in-Berlin.html

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Das Sanierungsgebiet Turmstraße liegt im Zentrum des Ortsteils Moabit in Berlin Mitte, dessen “Insellage” durch die Spree im Süden, den Charlottenburger Verbindungskanal im Westen und durch ehemalige Bahn- und Gewerbeflächen im Norden an der Quitzowstraße und dem Hauptbahnhof im Westen verstärkt wird.
Das Gebiet ist teilweise – beidseitig in Blocktiefe – entlang der Turmstraße begrenzt und schließt im Süden mit der Straße Alt Moabit ab. Nördlich bildet der Straßenzug Waldenser Straße, Bugenhagenstraße und Perleberger Straße die Grenze. Seine Ausdehnung erstreckt sich von der Beusselstraße bis zur Rathenower Straße. Die Turmstraße ist die zentrale Achse des Sanierungsgebiets und übernimmt mit ihrer ausgeprägten Einzelhandels- und Dienstleistungsstruktur die Rolle als Stadtteilzentrum und trägt wesentlich zur Versorgung der Bewohner mit Waren des täglichen Bedarfs bei.
Zusätzlich umfassen die beiden Quartiersmanagementgebiete Moabit West und Ost sowie das südlich der Bahnanlagen befindliche Gebiet des Stadtumbaus West: Tiergarten Nordring/ Heidestraße das Sanierungsgebiet.

Im Zentrum des Sanierungsgebiets befindet sich zwischen den beiden Hauptverkehrsstraßen die öffentliche Grünfläche Kleiner Tiergarten mit dem Ottopark, die in dem dicht bebauten Wohngebiet eine bedeutende ökologische Funktion wahrnimmt und für die Bewohner eine hohe Nutzungsqualität aufweisen kann.
Die Bebauungsstruktur des Gebiets ist zu einem großen Teil durch die Gründerzeit und Nachgründerzeit geprägt, deren Bauzustand ist überwiegend ohne größere Instandhaltungsmängel. Die einheitliche Blockstruktur wird an einigen Stellen durch Wohnungsbau der 50er und 70er Jahre und markante, städtebaulich bedeutende Gebäude bzw. Ensembles wie z. B. die Arminius-Markthalle, das Rathaus, der Kulturstandort Turmstraße 75, das Hertie- und Schultheißareal oder das Gesundheits- und Sozialzentrum Moabit unterbrochen.
Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/de/turmstrasse/index.shtml

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Heute soll der Bezirk Mitte entscheiden, ob der Mauerpark zum Preis seiner teilweisen Bebauung erweitert wird.Der Streit über den Mauerpark und seine Erweiterung dauert schon über zwei Jahrzehnte, aber nun sieht es trotz Flächennutzungsplan, der Grün vorsieht, so aus, als könnte er entschieden werden. Christian Gaebler (SPD), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, hat den Bezirk Mitte vor zwei Alternativen gestellt: Entweder der Park wird nicht erweitert. In diesem Fall würde das Land Berlin eine Förderung von 2,25 Millionen Euro an die Allianz-Umweltentwicklung zahlen müssen, da der Park nicht die vereinbarte Größe von 10 Hektar erreicht hat. Oder: Der Park wird erweitert, dann dürfen die Grundstückseigentümer CA Immobilien Anlagen AG aus Wien im Gegenzug sowohl nördlich als auch südlich des Gleimtunnels bauen. Quelle: http://www.taz.de/

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Der Kampf von Gentrifizierungsgegnern gegen Projekte wie das “Guggenheim Lab” oder “Mediaspree” scheint bei Berlinern wenig Verständnis zu finden.Drei Viertel der Mieter in der Stadt sehen keine Gefahr, dass sie sich bald ihre Wohnung nicht mehr leisten können, heißt es im „Verbrauchermonitor Berlin 2011“, der an diesem Freitag vorgestellt werden soll. „Das Risiko einer Gentrifizierung scheint gering“, stellen die Forscher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) fest, die im Auftrag der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz das Vertrauen der Berliner in den Verbraucherschutz untersucht haben. Die meisten Berliner haben mit Immobilien ohnehin nichts im Sinn. Etwa drei Viertel der Hauptstädter wohnen zur Miete – unabhängig von ihrer Herkunft. Knapp die Hälfte ist mit ihrem Vermieter zufrieden. Im Vergleich zur Umfrage aus dem Jahr 2009 hat die Zahl derer, die sich in ihrem Kiez sicher fühlen, zugenommen. Auch mit der Versorgung durch Apotheken, Supermärkte und Ärzte sind die deutschsprachigen Verbraucher zufrieden. In den „Szene-Vierteln“ Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg finden viele, dass der Stadtteil schicker sein könnte, haben aber auch Angst davor, sich das Wohnen dort dann nicht mehr leisten zu können. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/studie-zu-gentrifizierung-ein-viertel-aller-mieter-fuerchtet-verdraengung/6454700.html

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Das 26 ha große Gebiet mit 119 Grundstücken umfasst den sogenannten Holzuferblock (zwischen Spree, Köpenicker Straße, Bona-Peiser-Weg, und Michaelkirchstraße), den südlich angrenzenden östlichen Melchiorblock (zwischen Köpenicker Straße, Melchiorstraße, Engeldamm und Adalbertstraße), den westlichen Melchiorblock (zwischen Köpenicker Straße, Melchiorstaße, Adalbertstraße und Michaelkirchstraße), sowie den Uferbereich der Spree zwischen Schillingbrücke und den Wegeanschluss am Märkischen Ufer inklusive der zur Wiedererrichtung vorgeschlagenen Waisenbrücke und der Verbindung zwischen Rungestraße und Spreeufer. Es grenzt westlich an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit seiner Spreeuferzone an. Gebietsprägend sind die gründerzeitlichen dominierenden Gewerbebereiche und Brachflächen am Wasser. Zahlreiche institutionelle Einrichtungen sind im Gebiet vertreten. Die Wohnnutzung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das Gebiet wird von bedeutenden Grünanlagen tangiert, im Osten dem Luisenstädtischen Kanal, im Westen dem Grünzug entlang der Michaelkirchstraße und dem Michaelkirchplatz.
Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/de/noerdl_luisenstadt/index.shtml

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Die Müllerstraße bildet das stadträumliche Zentrum des ehemaligen Bezirks Wedding. Als Hauptzentrum mit einer Konzentration von Einzelhandel und Gewerbe übernimmt die Müllerstraße sowohl die Nahversorgung der angrenzenden Wohnquartiere als auch eine überbezirkliche Versorgung im Zusammenhang mit ihrer sehr guten verkehrlichen Anbindung. Das Zentrum zeichnet sich darüber hinaus durch weitere zentrenrelevante Einrichtungen aus; dazu gehören zum Teil denkmalgeschütze Standorte der Bildung, Kultur und des Gemeinwesens (u.a. die Beuth-Hochschule für Technik, die Schiller-Bibliothek, die City Volkshochschule und das Rathaus Wedding). Das Sanierungsgebiet wird begrenzt jeweils in Blocktiefe parallel zur Müllerstraße, zwischen der Transvaal- und Barfusstraße im Norden und der Fennstraße im Süden sowie dem Bildungsband entlang der Luxemburger / Schulstraße. Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/de/muellerstrasse/index.shtml

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Vorstellung der sieben neuen Sanierungsgebiete, die am 15. März 2011 festgelegt wurden:

Sanierungsgebiet Spandau – Wilhelmstadt
Quelle:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/aktuelles/index.shtml#sanierung7

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Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) arbeitet an einem Standard für die Immobilienbewertung. Ein erster Entwurf wurde zu Jahresbeginn den Mitgliedern vorgestellt. Während manche Marktteilnehmer darin “Sprengstoff für den Markt der Immobilienbewertung” sehen, lässt es die meisten Sachverständigen eher kalt. Für den deutschen Immobilienbewertungspapst Wolfgang Kleiber wird sich der IDW-Standard voraussichtlich “an den aufgeweichten Standards der so genannten Internationalen und weniger an den harten Standards der deutschen Sachverständigenordnung mit dem dort integrierten Höchstpersönlichkeitsgrundsatz orientieren” – Public Relations, mehr nicht. Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de/114765/wirtschaftspruefer-bekommen-bewertungsstandard

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Wie in Potsdam droht jetzt auch den Anliegern auf der Berliner Seite des Groß Glienicker Sees der Verlust des Uferstreifens ihrer Grundstücke. Dort soll nach dem Willen der SPD ein öffentlicher Wanderweg entstehen. Im äußersten Fall droht rund 100 Eigentümern die teilweise Enteignung. Eine entsprechende Empfehlung an das Bezirksamt verabschiedeten die Sozialdemokraten mit Grünen und Linken bei nur einer Stimme Mehrheit am Mittwochabend im Bezirksparlament. CDU und Piraten hatten vergeblich die Rücküberweisung an den Fachausschuss zum weiteren Dialog mit den Betroffenen gefordert. Den Berliner Teil des Sees hat der Bezirk Spandau vor gut einem Jahr für 255 000 Euro vom damaligen Privatbesitzer erworben. Bisher ging es dem Bezirksamt nur um die Beseitigung von Steganlagen, deren Baugenehmigungen zum Teil strittig sind. Jetzt fordern SPD und Grüne zusätzlich einen 15 Meter breiten, öffentlichen Uferstreifen samt Wanderweg. Weil dafür bisher die Rechtsgrundlage fehlt, müsste das Bezirksamt, in dem aber die CDU die Mehrheit hat, allerdings erst die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschließen. Das habe dort bisher „keine Priorität“ gehabt, sagte Bürgermeister Helmut Kleebank, aus dessen Kladower SPD-Ortsverein die Initiative für den Antrag stammt. „Der Groß Glienicker See gehört allen Spandauern“, sagte SPD-Fraktionschef Christian Haß. Christoph Sonneberg-Westeson (Grüne) sieht ein „übergeordnetes Interesse“ an dem Wanderweg. Beide Parteien verwiesen auf die Sicherstellung des ökologischen Gleichgewichts des Sees. Anjuschka Wagner von der Bürgerinitiative Pro Groß Glienicker See nannte den Beschluss einen „Schlag ins Gesicht“. Man habe die Probleme auf friedliche Weise lösen wollen, „jetzt müssen wir kämpfen“. Bereits mit dem gestrigen Beschluss sei der Wert der Grundstücke drastisch gesunken, klagten Anwohner.Auf Potsdamer Seite soll auf dem früheren Mauerstreifen ein 2,5 Kilometer langer Uferweg entstehen. Dort läuft die Enteignung von 3400 Quadratmeter privater Uferfläche in 41 Fällen seit Anfang Februar, Brandenburgs Innenministerium hat noch nicht entschieden. Jetzt berechnen Gutachter den Wertverlust für die Grundstücke.

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Noch herrscht auf dem Rathausforum in Mitte gähnende Leere. Verena Pfeiffer-Kloss, die Vorsitzende des Netzwerks “Urbanophil”, will den Kern des historischen Berlins auch künftig als Stadtplatz erhalten – und die Leere deshalb bewahren. Quelle: http://www.taz.de/Debatte-um-die-Berliner-Innenstadt/!90459/

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Es gibt beim Party-Small-Talk eine verlässliche Methode, sich zum Helden in Sachen Vermögensplanung zu machen: Man muss nur durchblicken lassen, irgendwann in den vergangenen Jahren eine Eigentumswohnung in guter Lage in Städten wie  Berlin, München, Hamburg oder Köln gekauft zu haben.Und es gibt einen sicheren Weg, sich zum Trottel zu machen. Dazu reicht, durchblicken zu lassen, dass man spottbillige Immobilien in Ostdeutschland besitze, bei denen man an eine baldige Preiswende nach oben glaube. Vor dem inneren Auge der entgeisterten Gesprächspartner ziehen dann nicht die einst versprochenen blühenden Landschaften vorbei, sondern unvermietbare Ramschimmobilien in entvölkerten Landstrichen. Quelle: http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/rahmen-kompass/:investition-in-betongold-immobilienjaeger-auf-nach-osten/70015366.html?mode=print

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Das Vorhaben der Regierungskoalition, landeseigene Grundstücke verbilligt für den Wohnungsneubau abzugeben, stößt beim Landesrechnungshof auf Ablehnung. SPD und CDU wollen mit Rabatten auf Grundstücke den Wohnungsneubau ankurbeln und so günstigere Mietpreise ermöglichen. Berlin habe aber rund 63 Milliarden Euro Schulden und müsse sich an die Schuldenbremse im Grundgesetz halten, erklärte die Präsidentin des Rechnungshofs, Marion Claßen-Beblo, auf Anfrage der Berliner Zeitung. „Vor diesem Hintergrund ist eine Abgabe unter Wert und damit ein Verzicht auf mögliche Einnahmen – auch unter Berücksichtigung der politischen Zielsetzung, preiswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen – grundsätzlich problematisch,“ sagte sie. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/grundstuecksverkaeufe-rechnungshof-gegen-billig-land,10809148,12702880.html

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Brandenburgs Wohnungswirtschaft erwartet wegen der zurückgehenden Einwohnerzahlen eine neue Abrisswelle im Land. Ab 2016 würden die Auswirkungen des demografischen Wandels vor allem in den abgelegenen Regionen der Mark deutlich spürbar, warnten der Verband Berlin-Brandenburgische Wohnungsunternehmen (BBU) und das Infrastrukturministerium heute in einer gemeinsamen Erklärung.  Danach werden ab 2013 pro Jahr 40 Millionen Euro vom Bund benötigt, um die Kosten für Abriss und Städteumbau stemmen zu können. Bislang ist aber unklar, ob die Gelder fließen werden. Seit ihrem Amtsantritt habe die schwarz-gelbe Bundesregierung die entsprechenden Mittel um ein Drittel zurückgefahren, kritisierte ein BBU-Sprecher.  Dem Verband zufolge kostet die Instandhaltung einer leer stehenden Wohnung 3.500 Euro im Jahr. Langfristig sei ein Abriss da oft günstiger. Dauerhaft leer stehen lassen funktioniere nicht: „Dann entstehen Geisterstädte”, sagte der Sprecher.  Anlass für die Erklärung war der 20-jährige Geburtstag der BBU-Geschäftsstelle in Potsdam. Die BBU-Mitgliedsunternehmen zogen eine positive Bilanz der vergangenen zwei Jahrzehnte: Rund 50.000 Wohnungen seien abgerissen worden, etwa 18.000 vor allem im Berliner Umland neu entstanden. Insgesamt wurden rund 13 Milliarden Euro in die knapp 400.000 Wohnungen der BBU-Mitglieder investiert.
Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12300992/2242247/Wohnungswirtschaft-in-Brandenburg-erwartet-Abriss-Welle-Immer-groesserer.html?print=J

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Investoren und das Bezirksamt haben die drei großen Bauprojekte in Dahlem auf den Weg gebracht. Die Verwirklichung der Pläne steht kurz bevor. Drei große Bauprojekte an der Dahlemer Clayallee kommen in Gang: Jetzt hat der Liegenschaftsfonds das ehemalige Klinikum Oskar-Helene-Heim an Investoren verkauft, die einen „innovativen integrierten Medizin- und Gesundheitsstandort“ planen. Schräg gegenüber, im ehemaligen US-Hauptquartier, soll im Mai der Bau von Stadtvillen und Büros beginnen. Und für die geplante Luxussiedlung auf der Truman-Plaza, zu der auch Gewerbebauten mit Läden und Arztpraxen gehören, hat das Bezirksamt am Dienstag den städtebaulichen Vertrag mit Investor Stofanel geschlossen; die Baugrube ist schon ausgehoben. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtentwicklung-neue-siedler-an-der-clayallee/6444516.html

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Trotz eines vom Berliner Senat verhängten vorläufigen Mieterhöhungsstopps heben die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen die Mieten für mehrere tausend Berliner an. Zum 1. April dieses Jahres werden rund 14.500 Sozialwohnungen deutlich teurer. Im Durchschnitt steigt die Miete von 5,46 Euro je Quadratmeter um rund 13 Cent wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) am Dienstag mitteilten. Damit liegen die Preise in den Sozialwohnungen über der ortsüblichen Miete des Berliner Mietspiegels von 5,21 Euro je Quadratmeter (kalt) für freifinanzierte Wohnungen. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/politik/mieterhoehung-sozialmieten-in-berlin-steigen-stark-an,10808018,12082622.html

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Nach den Plänen der Finanzverwaltung könnten die Arbeiten am Hochhaus, das länger als vier Jahre leer steht, Anfang 2013 beginnen. Das Gebäude wird dann vom Asbest befreit. Vom 119 Meter hohen Büroturm am Ende der Schlossstraße in Steglitz bleiben anschließend nur noch der Kern des Treppenhauses, die Geschossdecken, ein Aufzug, die Notbeleuchtung und eine provisorische Fassade übrig. Bisher verursacht der Kreisel nur Kosten: Für die Bewirtschaftung des leer stehenden Hauses wurden seit 2008 über 2,4 Millionen Euro ausgegeben, in diesem Jahr kommen 715 000 Euro hinzu. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/vom-kreisel-bleibt-nur-die-fassade/6440422.html

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Das Gebiet um den Berliner U-Bahnhof Wittenbergplatz ist noch lange kein Aushängeschild. Einzelhändler sind verärgert und äußern Unverständnis. Berlins Shoppingmeile Nummer eins – hier werden mit die höchsten Einzelhandelsmieten gezahlt, die meisten Passanten gezählt und mit die besten Umsätze gemacht – ist kein Aushängeschild. Und ein schnelles Ende ist auch nur für den ersten Abschnitt der neuen Mittelpromenade gegenüber dem KaDeWe absehbar.
Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1936973/Dauerbaustelle-Tauentzien-Kein-Ende-in-Sicht.html

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Die unabhängigen wissenschaftlichen Berater von Finanzminister Wolfgang Schäuble sprechen sich für einen grundlegenden Umbau der Erbschaftsteuer aus. Sie stoßen sich an der weitgehenden Befreiung von unternehmerischem Vermögen, das in bestimmten Fällen sogar ganz ohne Abzüge an die nächste Generation weitergereicht werden kann. Der Beirat empfiehlt die Aufhebung der Verschonungsregeln im Unternehmensbereich, eine Senkung der Steuersätze sowie die Einführung eines Rechts auf Steuerstundung beim Übergang von Unternehmensvermögen. Insgesamt rät er zu einer Kombination aus breiter Grundlage und niedrigeren Steuersätzen, also genau zu dem Gegenteil der Reform von 2008. Nachdem das Bundesverfassungsgericht eine realistische Bewertung des Vermögens angemahnt hatte, wollte man Betriebsvermögen und Immobilien indirekt begünstigen. Der Beirat bezeichnet die Verschonungsregeln als „ebenso unscharfes wie problematisches Instrument, um etwaige Liquiditätseffekte der Erbschaftsteuer zu mildern“.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/gutachten-schaeubles-berater-dringen-auf-erbschaftsteuerreform-11698718.html

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Berlin hat dem Bund das Grundstück für das Humboldtforum übertragen. Auch das Archäologische Zentrum soll kommen. Die Großprojekte befeuern die Debatte über den Stadtkern und über das historische Erbe Berlins.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/humboldtforum-debatte-um-die-zukunft-des-stadtkerns-entbrannt/6367592.html

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Mit dem Erlöschen des Erbbaurechts werden für den jeweiligen Erbbauberechtigten bestellte Grunddienstbarkeiten mit dem Inhalt von Wege- und Leitungsrechten Bestandteile des Erbbaugrundstücks. Für diese Ansicht spricht neben dem Wortlaut die Tatsache, dass dadurch der wirtschaftliche Zweck verwirklicht wird, der mit dem Übergang des Eigentums am Bauwerk auf den Grundstückseigentümer beim Erlöschen des Erbbaurechts herbeigeführt werden sollte.BGH 17.2.2012, V ZR 102/11. Fundstelle: http://www.mietrb.de/neue_entscheidungen_25942.html

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Bei einer wie hier sehr weit auseinander gehenden Streuung der Vergleichsmieten hat der Tatrichter mit Unterstützung des Sachverständigen auf der Grundlage einer ausreichend großen, repräsentativen Stichprobe vergleichbarer Wohnungen zunächst das breite Spektrum der am Markt tatsächlich gezahlten Mieten auf den engeren Bereich der Entgelte zu begrenzen, der als Spanne der ortsüblichen Vergleichsmiete anzusehen ist. Wenn die Spanne der ortsüblichen Vergleichsmiete rechtsfehlerfrei ermittelt worden ist, dann ist in deren Rahmen die Einzelvergleichsmiete vom Tatrichter zu bestimmen. BGH 29.2.2012, VIII ZR 346/10.  Fundstelle: http://www.mietrb.de/neue_entscheidungen_25942.html

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Die Initiative “Stadt Neudenken” fordert, Verkäufe landeseigener Grundstücke auszusetzen – bis geklärt ist, zu welchen Kriterien sie vermarktet werden. Es ist die bisher radikalste Forderung in der Debatte um die Entwicklung der Stadt: „Die Politik muss dringend und grundsätzlich damit aufhören, Grundstücke zu verkaufen“, verlangt Florian Schmidt, Stadtsoziologe und Gründer der Initiative „Stadt Neudenken“. In einem Aufruf im Internet verlangt die Initiative ein Moratorium für alle laufenden Verkäufe des Liegenschaftsfonds, der die landeseigenen Grundstücke vermarktet.
Quelle: http://www.taz.de/Debatte-um-Stadtentwicklung/!90161/

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