Bebauungsplan 1-63 Heidestraße

Mit dem Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Verbreiterung und Neugestaltung der Heidestraße als Hauptstraße des neuen Stadtquartiers „Europacity“ geschaffen. Im Abschnitt zwischen Minna-Cauer-Straße und Sellerstraße trifft der Bebauungsplan planfeststellungsersetzende Regelungen zum künftigen Straßenquerschnitt. Mit dem Bebauungsplan mit Begründung und Umweltbericht liegen weitere umweltbezogene Informationen aus. Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren/de/oeffauslegung/1-63/

Öffentlichkeitsbeteiligung an der Bauleitplanung

– Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung I-B4bb
Berlin Alexanderplatz, Baufeld C2
– Erneute Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung
III-231 Zentraler Veranstaltungsplatz
– Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung 9-16-1
Adlershof / Johannisthal

28. Februar bis einschließlich 28. März 2011: Sie können sich
auch online über die ausgelegten Bebauungsplanentwürfe
informieren und zur Bauleitplanung äußern.
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/liste_neu.shtml

2-phasiger Realisierungswettbewerb, temporärer, mobiler und multifunktionaler Ausstellungsraum

Deutschland und Indien 2011-2012

Aus Anlass des 60jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien findet von Herbst 2011 bis Mitte/Herbst 2012 das Deutschlandjahr „Deutschland und Indien 2011-2012″ statt. Die Präsentation Deutschlands und deutsch-indischer Kooperationen wird die Bereiche Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung umfassen. Die Projektträger des Deutschlandjahres sind das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, der Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Eines der Hauptziele des Deutschlandjahres ist, die Partnerschaft in allen Bereichen auszubauen. Das bereits bestehende positive Bild Deutschlands soll verstärkt und erweitert werden. Die Reichweite und Sichtbarkeit deutscher Netzwerke soll vergrößert werden.

Anlass und Ziel des Wettbewerbs ist die Realisierung eines temporären, mobilen und multifunktionalen Veranstaltungsraumes, als markantes Zeichen und symbolhaften Ort für das Gesamtprojekt „Deutschland und Indien 2011-2012″. Der Auslober, das Goethe-Institut (Max Müller Bhavan) in New Delhi, Indien, beabsichtigt, diesen multifunktionalen und mobilen Raum während der Laufzeit des Programms in verschiedenen großen Städten Indiens für ca. zwei Wochen zu bespielen. Der “Raum” soll eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Forschung bieten. Im Rahmen des Wettbewerbs werden innovative Lösungsansätze gesucht für einen Hauptraum und kombinierbare Zusatzräume für weitere Einzelpartner. Aufgrund der hohen Symbolwirkung für das Gesamtprojekt legt der Auslober besonderes Gewicht auf ökologisch vernünftige, klimagerechte und technologisch versierte Lösungen in Materialien und Entwurf.

Deutschland und Indien 2011-2012_Kurzfassung

Anmeldung zur Teilnahme am Wettbewerb:
https://www.wettbewerbe-aktuell.de/wettbewerbe/2/teilnehmerbereich.html

Realisierungswettbewerb Wohnheim Luftschiffhafen

Die Stadt Potsdam beabsichtigt auf dem Areal des Luftschiffhafens Potsdam, 3 km südlich der historischen Innenstadt, im Rahmen der Entwicklung des Standortes der Eliteschule des Sports, “Friedrich-Ludwig-Jahn”, ein Schülerwohnheim mit 150 Plätzen als Ersatzbau zu errichten.

Das Wohnheim soll mit einer Nutzfläche von ca. 2.700 m² (ohne Verkehrs- und Funktionsflächen) als 7-geschossiger Neubau an das bestehende 15-geschossige Wohnheim angebaut werden. Geplant sind ein Zentraler Bereich, ein Wohngruppenbereich (120 Plätze) und 30 Plätze in Ein- und Zweibettzimmern sowie dezentrale Funktionsbereiche. Die beiden Gebäude sollen über ein zentrales Foyer erschlossen werden. Das Erdgeschoss des 15-geschossigen Bestandsgebäudes ist in die Konzeption mit einzubeziehen.

Das Wettbewerbsgrundstück liegt unmittelbar am Templiner See, umgeben von historischem Baumbestand. Das knappe Baufeld und dessen Lage stellen hohe Anforderungen insbesondere an die Einfügung des Neubaus in die Umgebung. Der Auslober erwartet sich vom Wettbewerb ein optimales Ergebnis im Hinblick auf die Gestaltung, die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit. Der Wettbewerb wird nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) durchgeführt.

Bekanntmachung:
TED Dokumenten-Nr. 217422-2010
http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:217422-2010:TEXT:DE:HTML&src=0

Bewerbungsformblatt:
http://www.propotsdam.de/index.php?go=Realisierungswettbewerb+Wohnheim+Luftschiffhafen+Potsdam

Bundesgerichtshof zur Verfassungsmäßigkeit des Koppelungsverbotes

Der u. a. für das private Bau- und Architektenrecht zuständige VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass Art. 10 § 3 MRVG*, der die Koppelung von Grundstückskaufverträgen mit Ingenieur- und Architektenverträgen für unwirksam erklärt, mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision gegen das diese Frage ebenfalls bejahende Urteil des Oberlandesgerichts zurückgewiesen.

Er hat ausgeführt, das Koppelungsverbot verfolge den Zweck, die freie Wahl des Architekten durch den Bauwilligen allein nach Leistungskriterien und das typische Berufsbild des freien Architekten zu schützen sowie den Wettbewerb unter den Architekten zu fördern. Dabei handele es sich um wichtige Gemeinschaftsgüter. Sie rechtfertigten den mit dem Koppelungsverbot verbundenen Eingriff in die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützte Berufsfreiheit der freien Architekten und deren unterschiedliche Behandlung gegenüber anderen am Bau Beteiligten, so dass auch der Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 GG nicht verletzt sei. Ein Eingriff in das Grundrecht des Eigentums, Art. 14 Abs. 1 GG, liege ebenfalls nicht vor.

Urteil vom 22. Juli 2010 – VII ZR 144/09

LG Wuppertal – 19 O 29/06 – Urteil vom 5. Oktober 2006

OLG Düsseldorf – 21 U 239/06 – Urteil vom 25. Juni 2009

Karlsruhe, den 22. Juli 2010

*Art. 10 § 3 MRVG: Unverbindlichkeit der Koppelung von Grundstückskaufverträgen mit Ingenieur- und Architektenverträgen

Eine Vereinbarung, durch die der Erwerber eines Grundstücks sich im Zusammenhang mit dem Erwerb verpflichtet, bei der Planung oder Ausführung eines Bauwerks auf dem Grundstück die Leistungen eines bestimmten Ingenieurs oder Architekten in Anspruch zu nehmen, ist unwirksam. Die Wirksamkeit des auf den Erwerb des Grundstücks gerichteten Vertrages bleibt unberührt.

Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs, Mitteilungen der Pressestelle Nr. 153/2010, vom 27. 10. 2010

Aktuelle Wettbewerbsauslobung

Aus Anlass des 60jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien findet von Herbst 2011 bis Mitte/Herbst 2012 das Deutschlandjahr „Deutschland und Indien 2011-2012“ statt. Die Präsentation Deutschlands und deutsch-indischer Kooperationen wird die Bereiche Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung umfassen. Die Projektträger des Deutschlandjahres sind das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, der Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Auslobung und die Teilnehmerunterlagen können hier heruntergeladen werden:
https://www.wettbewerbe-aktuell.de/wettbewerbe/2/teilnehmerbereich.html