Posts Tagged “Neukölln”

 

Als Neukölln noch nicht Neukölln hieß, sondern Rixdorf, und eine Kleinstadt vor den Toren Berlin-Cöllns war, da war der Richardplatz das Zentrum. 1360 wurde Rixdorf als Dorf mit 14 Familien erstmals urkundlich erwähnt; 1899 bekam es mit inzwischen immerhin 80 000 Einwohnern Stadtrechte. »In Rixdorf ist Musike / Da tanz ick mit der Rieke / In Rixdorf bei Berlin«, heißt es in einem alten Schlager, denn um die Jahrhundertwende Den Rest des Eintrages lesen »

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Sie ist die Proletarierin unter Berlins Grünflächen: ruppig, rau, trotzdem herzlich, etwas verwildert und garantiert nicht gentrifizierbar. Eine Liebeserklärung an die Hasenheide. Den Rest des Eintrages lesen »

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Im früheren Problemkiez Neukölln muss vereinzelt sogar 40 Prozent mehr für neu angemieteten Wohnraum bezahlt werden als im vergangenen Jahr. Fast schon moderat entwickelten sich die Mieten dagegen in Friedrichshain und Kreuzberg.

Neukölln ist das neue Prenzlauer Berg: Denn im Kiez von Bezirksbürgermeister und Buchautor Heinz Buschkowsky stiegen die Mieten in diesem Jahr vereinzelt um 40 Prozent auf 12,50 Euro je Quadratmeter und Monat – zuzüglich Nebenkosten. Fast schon moderat entwickelt sich im Vergleich dazu der Wohnungsmarkt im angesagten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, mit einem Plus von 20 Prozent. In mittleren Lagen Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. Das hat eine neue Umfrage jetzt bestätigt. Die Nachfrage ist schlichtweg höher als das Angebot. Vor allem im mittleren und unteren Preissegment wird es für Wohnungssuchende in Zukunft immer schwieriger.  Die Suche nach einer neuen Wohnung in Berlin wird in den kommenden Jahren immer schwieriger. Der Grund: Das Angebot an freien Wohnungen reicht in fast allen Preisklassen nach Expertenmeinung nicht aus, um die Nachfrage zu befriedigen.  Nur im oberen Preissegment ist das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage in etwa ausgewogen. Das geht aus dem am Dienstag vorgestellten Wohnungsmarkt-Barometer der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor. Es beruht auf den Angaben von 256 Experten des Berliner Wohnungsmarktes.  „Auch unter dem Eindruck aktueller Zuwanderungszahlen gehen die befragten Experten mittlerweile davon aus, dass es in den kommenden Jahren einen Nachfrageschub in allen Marktsegmenten geben wird, dem häufig kein ausreichendes Angebot gegenüber steht“, sagte Andreas Tied von der Investitionsbank Berlin.  Schwierig ist es vor allem für Menschen mit geringem Einkommen, eine neue Wohnung zu finden. Das Angebot an Mietwohnungen im unteren Preissegment ist derzeit nach Einschätzung der Experten in nahezu allen Bezirken erheblich geringer als die Nachfrage. Im Vergleich zu 2011 hat sich die Situation laut dem IBB-Barometer „weiter verschärft“.

Verschlechterung erwartet

Etwas besser ist das Angebot von preisgünstigen Wohnungen lediglich noch in Neukölln, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Besserung ist nicht in Sicht. In den nächsten drei Jahren wird sich die Marktlage im unteren Preissegment nach Einschätzung der Experten in allen Bezirken verschlechtern.Im mittleren Preissegment gibt es derzeit nur in Marzahn-Hellersdorf genügend freie Wohnungen. In allen übrigen Bezirken übersteigt die Nachfrage das Angebot laut Wohnungsmarkt-Barometer deutlich. Besonders groß sei das Defizit derzeit in Friedrichshain-Kreuzberg und in Tempelhof-Schöneberg. Dagegen ist das Angebot an Wohnungen im oberen Preissegment gemessen an der Nachfrage nahezu ausgeglichen.  Innerhalb Berlins sehen die Fachleute jedoch große Unterschiede: So gibt es in Neukölln, Spandau und Tempelhof-Schöneberg zurzeit eher zu viele teure Wohnungen. In Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick entspricht die Zahl der hochpreisigen Wohnungen dagegen in etwa dem Bedarf. Eher zu wenig Mietwohnungen im oberen Preissegment gibt es in Reinickendorf, Pankow, Mitte, Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg.  Die Nachfrage nach Wohneigentum ist laut IBB-Barometer im Moment ebenfalls größer als das Angebot – und wird es in den nächsten drei Jahren auch bleiben. Bei der Nachfrage nach Eigentumswohnungen zeigen sich aber große regionale Unterschiede. In Mitte sind Angebot und Nachfrage derzeit ausgeglichen. In den nächsten Jahren erwarten die Experten hier „leichte Überkapazitäten“.  Das bedeutet, dass dort mehr Wohnungen gebaut werden als tatsächlich gefragt sind. Eine steigende Nachfrage nach Eigentumswohnungen erwarten die Experten auch in Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg und in Steglitz-Zehlendorf.

Proteste erschweren Neubau

Obwohl derzeit immer mehr Eigentumswohnungen in Berlin geplant werden, besteht nach Meinung der Experten insgesamt eine größere Nachfrage nach Mietwohnungen. Gefragt sind dabei Wohnungen in allen Größen. Bei Mietwohnungen werden vor allem Wohnungen mit einer mittleren Größe von 45 bis unter 70 Quadratmeter benötigt. Im Eigentumssegment sind eher größere Wohnungen zwischen 70 und 100 Quadratmeter gefragt.

Bei den Investoren führt die zunehmende Knappheit von Wohnungen dazu, dass der Wohnungsneubau wieder attraktiv wird. Das Investitionsklima hat sich nach Ansicht der Experten von „schlecht“ auf „durchschnittlich“ verbessert. Der größte Bedarf an neuen Mietwohnungen besteht in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg.

Gerade in Friedrichshain-Kreuzberg wird jedoch das Investitionsklima von den Experten als „unterdurchschnittlich“ beurteilt. Zurückzuführen ist das schlechte Urteil nach Ansicht der Fachleute auf den Widerstand gegen zahlreiche Neubauprojekte. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnstudie-wohnungen-in-fast-allen-preisklassen-knapp,10809148,20557322,view,printVersion.html

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Experten empfehlen Wohnungssuchenden, sich in Ost-Berliner Vierteln umzuschauen. Denn in weniger begehrten Quartieren locken Vermieter häufig mit Sonderangeboten.Wie leicht oder wie schwer es ist, eine Wohnung zu finden, hängt von der Lage ab und vom Einkommen.
Es gilt der marktwirtschaftliche Grundsatz: Angebot und Nachfrage. In begehrten Innenstadtlagen bieten Vermieter selbst unrenovierte Wohnungen für Mieten von bis zu zwölf Euro pro Quadratmeter an.
Über Mietminderung wollen sie gar nicht reden. Sagt ein Interessent ab, nehmen sie einfach den nächsten. Es gibt ja schließlich genug.In weniger nachgefragten Vierteln locken die Vermieter mit Sonderangeboten: „Treppe rauf, Miete runter“, wirbt eine Genossenschaft in Marzahn. Für jedes Stockwerk erlässt sie eine Monatsmiete, denn das Haus hat keinen Aufzug. Sechster Stock, sechs Monate keine Miete.
Das Portal Immobilienscout24.de hat für die Berliner Zeitung analysiert, für welche Viertel es die meisten und die wenigsten Suchanfragen gab. Die Liste vom Monat August führen an: Charlottenburg, Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte, Prenzlauer Berg und Neukölln.
Die wenigsten Anfragen gab es für Wartenberg, Malchow und Falkenberg (alle Hohenschönhausen), Schmöckwitz (Köpenick), Bohnsdorf (Treptow) und Konradshöhe (Reinickendorf). Michael Kiefer, Chefanalyst bei Immobilienscout24.de rät Suchenden, sich in Ost-Berliner Vierteln wie Alt-Pankow und in Lichtenberg umzuschauen. „Im Westteil gibt es fast keine Schnäppchen mehr.“ Dennoch seien die Mietpreise in Berlin für eine mitteleuropäische Großstadt „noch günstig“. „In Berlin gibt es, vor allem im Vergleich zu München, Hamburg, London und Paris, noch bezahlbaren Wohnraum“, sagt Kiefer. Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/dossiers/wohnen-in-berlin–6–wo-sind-die-schnaeppchen-,10809316,19968508,view,printVersion.html

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Die Nachfrage nach Immobilien in der Hauptstadt ist ungebrochen – ob als Wohnraum für den Eigenbedarf oder als Kapitalanlage. Dem gegenüber steht nur ein unzureichendes Angebot an bedarfsgerechten Wohnungen. Die Folge: Steigende Mieten. Investoren aus dem In- und Ausland schrecken angesichts großer Mietpreissteigerungs-Potenziale in Berlin selbst derzeit niedrigste Renditen nicht ab. Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln erfreuten sich als Wohnstandorte wachsender Nachfrage, ohne dass beliebte Bezirke wie Charlottenburg-Wilmersdorf, Schöneberg oder Mitte an Attraktivität verlieren. Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Berlin ist für 60 bis 80 Quadratmeter große Wohnungen mit höherwertiger Ausstattung in Häusern ab dem Baujahr 2000 zwischen dem vierten Quartal 2006 und 2011 von 6,71 Euro auf 9,05 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Das ist eine Mietpreiserhöhung von 2,34 Euro, was 35 Prozent entspricht. Zum Vergleich: In München, dem teuersten Mietmarkt in Deutschland, haben sich die Mieten in diesem Segment und Zeitraum um 1,73 Euro (15 Prozent) auf 12,99 Euro verteuert.
Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/immobilien-wohnraum-wird-teurer,10809148,14635902.html

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Die Wohnungssuche in Berlin wird regelrecht zum Marathon. Massenbesichtigungstermine und seitenlange Bewerbungsmappen reduzieren die Chance, schnell ans Ziel zu kommen.
Die Suche kann Monate dauern.2011 stiegen die Mieten um 2,3 Prozent (2010: 1,9 Prozent). Neuvertragsmieten lagen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg mit 6,21 Euro und 6 Euro pro Quadratmeter am höchsten.Im Trendbezirk Neukölln stiegen die Neuvertragsmieten seit 2009 um 13,7 Prozent an; 2010 wuchs die Bevölkerung in Neukölln um 3900 Menschen (1,3 Prozent). Im ersten Quartal 2011 gab es in ganz Berlin einen Bevölkerungszuwachs von 17 000 Menschen. Der Leerstand ist so gering wie seit 1996 nicht mehr.Seit Monaten ist eine Wanderungsbewegung von Zuzüglern mit höherem Einkommen in die Innenstadt und von Alteingesessenen in die Randbezirke zu beobachten. Stadtsoziologen warnen vor einer »Ghettoisierung«. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/219374.ab-jetzt-sind-alle-konkurrenten.html

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Vor 100 Jahren wurde Rixdorf in Neukölln umbenannt – aus Imagegründen. Denn die Stadt Rixdorf, die damals mit fast 255 000 Menschen zu den einwohnerstärksten Großstädten in Deutschland gehörte, hatte im Kaiserreich einen genauso wüsten Ruf wie Neukölln heute.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/wie-aus-rixdorf-neukoelln-wurde-der-ruf-war-ruiniert/6112574.html

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Die Messe Berlin will ein weiteres Kongresszentrum betreiben – zusätzlich zum ICC und zu dem Neubau, der anstelle der Deutschlandhalle errichtet werden soll. „Die Nachfrage ist größer als das Angebot“, sagte Messesprecher Michael Hofer am Sonntag. Zurzeit verhandle man mit einem Investor über das Projekt, das in Nachbarschaft eines vorhandenen Hotels errichtet und auch nach Abschluss der ICC-Sanierung betrieben werden solle. Um welches Hotel es sich handelt und mit wem die Messe verhandelt, sei noch geheim. Das Estrel in Neukölln sei es nicht. Das neue Messezentrum soll auf Veranstaltungen mit 500 bis 2000 Teilnehmern ausgelegt sein, das ICC ist auf größere Kongresse spezialisiert. Einen weiteren Standort etabliert die Messe in Selchow bei Schönefeld. Er soll zur Eröffnung des Flughafens BER fertig sein.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/messe-plant-neues-zentrum-fuer-kongresse/6069562.html

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Demnach stieg die Nettokaltmiete des Wohnungsbestands des BBU im Jahr 2010 um 2,3 Prozent. »Das ist eine moderate Erhöhung«, urteilte BBU-Vorstand Maren Kern. Durchschnittlich 4,92 Euro pro Quadratmeter werden nun kalt verlangt. Damit liegen die BBU-Mieten 29 Cent unter dem Mietspiegelmittelwert dieses Jahres (5,21 Euro/ Quadratmeter). Eine 60-Quadratmeter-Wohnung schlug Ende 2010 durchschnittlich mit 295 Euro nettokalt zu Buche. In Charlottenburg-Wilmersdorf werden mit 5,35 Euro pro Quadratmeter die höchsten Kaltmieten verlangt, gefolgt von Steglitz-Zehlendorf (5,27) und Friedrichshain-Kreuzberg (5,13). Die niedrigsten Mieten gibt es in Marzahn-Hellersdorf (4,54) und Reinickendorf (4,64). Im Trendbezirk Neukölln stieg die Miete um 2,8 Prozent (plus 13 Cent) am schnellsten.

Ganz anders sieht es bei den Preisen aus, die beim Abschluss eines neuen Vertrags verlangt werden. Sie liegen auch beim BBU deutlich über dem Mietspiegel. Die 34 000 untersuchten Neuverträge liegen im Mittel bei 5,48 Euro kalt. Dies entspricht einem Anstieg um vier Prozent im Jahr 2010 und dem schnellsten der letzten Jahre. Eine 60-Quadratmeter-Wohnung kostete damit 330 Euro nettokalt – immerhin schon 34 Euro mehr als bei Bestandsverträgen. »In den Bezirken stellt sich das sehr unterschiedlich dar«, sagte Kern. Wiederum bleiben Marzahn-Hellersdorf mit 4,78 Euro und Reinickendorf mit 5,03 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig. In Charlottenburg-Wilmersdorf werden Neuvertragsmieten von durchschnittlich 6,21 Euro verlangt und auch in Friedrichshain-Kreuzberg liegt die Miete beim Neueinzug bei stattlichen sechs Euro – im Schnitt. Zum Vergleich: der aktuelle Mietspiegelmittelwert beträgt 5,21 Euro. Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/212816.neumieten-ziehen-an.html

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