Die hohen Mieten drängen Berliner an den Rand? Nicht so schlimm, findet Bernd Matthies. Denn wer sagt eigentlich, dass alle das Recht haben, in Mitte, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg zu wohnen? Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/es-gibt-kein-recht-auf-die-wunschadresse/5931902.html
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Der neue Marktbericht der Wohnungsunternehmer belegt, dass die Zahl ärmerer Familien am Stadtrand steigt. Betroffen sind vor allem Kinder. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/city-der-besserverdienenden/5928892.html
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Die Innenstadt wird zum Refugium für Betuchte, sozial Schwache müssen abwandern. Das belegen aktuelle Zahlen der Wohnungsunternehmen. Wer arm ist, muss sich aus attraktiven Innenstadtlagen verabschieden – diese viel diskutierte These ist jetzt mit umfassenden Daten zu Einkommen, Mietpreisen und Armut belegt. Ausgerechnet der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), der stets vor Panikmache auf dem Wohnungsmarkt warnt, veröffentlichte am Dienstag entsprechendes Zahlenmaterial auf der Basis von 900.000 Mietverträgen. Daraus geht hervor, dass die Zahl der Hartz-IV-Empfänger in Stadtrandlagen steigt, während sie in Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg abnimmt. Gleichzeitig erreichen die Neuvermietungspreise in Friedrichshain-Kreuzberg Rekordwerte und liegen mit 6 Euro/qm an zweithöchster Stelle in Berlin. Quelle: http://www.taz.de/Wohnen-und-Leben/!83259/
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Unser holländischer Gastautor Seije Slager mag Berlin, auch und gerade weil sich die Stadt ständig verändert. Dass so mancher Gentrifizierungsgegner diesen Prozess aufhalten will, ist aber eher kleinbürgerlich als weltstädtisch. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/steigende-mieten-muessen-nicht-nur-schlechtes-bringen/4246290.html
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Eine Initiative will sich gegen steigende Mieten und Heuschrecken als Hausbesitzer wehren. Bei einer Diskussion mit Anwohnern bleibt strittig, wie man sich wehren kann.
Quelle: http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/moabit-probt-den-widerstand/
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ANSCHLUSSFÖRDERUNG
Eine Sozialwohnung für 15,66 Euro je Quadratmeter und Monat? Das gibt es wohl nur in Berlin. Und zwar seitdem der Senat den Eigentümern solcher Immobilien die Anschlussförderung gestrichen hat und diese nun die „Kostenmiete“ verlangen dürfen. Diese leitet sich aus den Baukosten der Häuser ab. Der Mietspiegel spielt keine Rolle mehr.
MIETPREISBINDUNG
Betroffen sind rund 28 000 Sozialwohnungen. Laut Mieterverein sind die Mietpreisbindungen bereits bei 19 000 Wohnungen ausgelaufen, bei weiteren 8000 fallen sie in den nächsten Monaten weg.
Der Senat könnte theoretisch durch ein Gesetz die Mieten begrenzen. Nach Angaben des Berliner Mietervereins nutzt so mancher Hauseigentümer die Gesetzeslücke dazu aus, mit hohen Mieterhöhungen ganze Blöcke zu „entmieten“. Das beschleunigt die Gentrifizierung in der Innenstadt.
Quelle: Der Tagesspiegel. 2 3. 2011
http://www.tagesspiegel.de/berlin/luecke-fuer-investoren/3898054.html
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Bewegungsforscher Dieter Rucht sieht verschiedene Hintergründe für den Konflikt um das Hausprojekt »Liebig 14«.
Quelle: Neues Deutschland. 2. 2. 2011
http://www.neues-deutschland.de/artikel/189965.es-braucht-langen-atem-um-gentrifizierung-abzubremsen.html
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Vor der angekündigten Räumung der Liebigstraße 14 in Friedrichshain herrscht aufgeheizte Stimmung: Die Polizei ist durch den Gewaltausbruch bei der Liebig-Demo gewarnt. 2000 Beamte sollen den Einsatz sichern.
Quelle: Der Tagesspiegel. 1. 2. 2011
http://www.tagesspiegel.de/berlin/autonome-wollen-hubschrauber-attackieren/3788890.html
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Vier Tage vor Räumung des linken Hausprojektes Liebigstraße 14 wollen Unterstützer am heutigen Sonnabend demonstrieren. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Kottbusser Tor in Kreuzberg. Die Demo unter dem Motto „Hausprojekt statt Luxuslofts – Liebig 14 verteidigen – Wir bleiben alle“ will etwa gegen 16 Uhr starten, sie führt unter anderem durch die Rigaer Straße, an der Ecke Liebigstraße steht der seit 1990 besetzte Altbau. Die Polizei wird voraussichtlich mit mehr als 1000 Beamten präsent sein.
Quelle: Der Tagesspiegel. 29. 1. 2011
http://www.tagesspiegel.de/berlin/1000-polizisten-sichern-demo-zur-liebigstrasse-massive-verkehrsbehinderungen-erwartet/3784324.html
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Bei einer Demonstration in Friedrichshain für den Erhalt des Wohnprojektes Liebigstraße 14 kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Autonome warfen mit Pflastersteinen. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt.
…Und die Bewohner waren kompromisslos: Sie lehnten angebotene Ersatzwohnungen sowie ein ganzes Haus in Weißensee, das man ihnen offerierte, ab. Weißensee war ihnen zu weit weg.
Quelle: Der Tagesspiegel. 30. 1. 2011
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/steine-boeller-farbbeutel-gewaltausbruch-in-friedrichshain/3785564.html
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